Sonntag, 19. August 2018

Allgäuer Himmelsstürmer Route Etappe 20 Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km


Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.
 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Grasgehrenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HMer_22.html
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 640 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HMe-18.html
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM

 
 Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM

Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM

Der Aufenthalt in Tannheim war sehr angenehm. Wir haben den Abend in einer Pizzaria ausklingen lassen und sind dann früh schlafen gegangen, um für den nächsten Tag fit zu sein. Nun starten wir die nächste Wandertour am Start- und Willkommensplatz an der Touristik Information.

Das Wetter scheint heute gut zu werden. Sonne, trocken und bis zu 26 Grad sind angesagt. Gutes Wanderwetter also. Es geht zunächst an der Vilsalpseestraße entlang. Danach passieren wir den Wegweiser in die Kreuzgasse und den nahen Ortsrand. Wir halten uns links und wandern in Richtung Seilbahn-Talstation. Weiter geht es links. Der Weg verläuft parallel der Tannheimer Straße zum Sägewerk.


Hier geht es rechts vorbei. Wir müssen nun den richtigen Weg suchen, halten uns weiter rechts und finden die versteckte Unterführung, den Weg in die kleine Ortschaft Grän. Dem Sankt Wendelin Weg folgen wir bis zum Angerweg, halten uns rechts und gleich nach links zum Kirchplatz. Danach unterqueren wir die Landstraße und wandern weiter auf der Füssner-Jöchle-Straße zur Talstation der Füssener Jöchle Bahn.


Eine Gondelfahrt zum Füssener Jöchle wäre jetzt toll, aber wir nehmen den Aufstieg zu Fuß. Erst geht es den recht breiten Weg entlang des Logbaches, dann weiter scharf rechts auf einen ebenfalls breiten Weg aufwärts. Nun verlassen wir den Weg und steigen auf einem schmalen Weg bergauf.


Wir passieren eine Alpe (keine Einkehr) und machen auf einer kleinen Bank eine kleine Verschnaufpause. Dann gehts weiter aufwärts bis wir endlich auf das Füssener Jöchle mit der Seilbahn Bergstation treffen. Hier genießen wir eine grandiose Sicht in Tal. Die Landschaft wirkt mit der Seilbahn wie eine Spielzeuglandschaft.


Dann steigen dunkle Wolken auf und heftiger Wind bildet sich. Zeit zum Endspurt zur Bad Kissinger Hütte. Auf dem Weg weiter hinauf zum Sessellift Jochalpe kommen uns Tageswanderer entgegen, die zur Bergstation eilen. Auf dem schmalen Weg wird an Sefenspitze und Sebenspitze vorbei zur urig-schönen Sebenalpe gewandert. Auch hier keine Einkehr, aber wir machen trotzdem eine kurze Rast.


Von weitem sehen wir vor uns auf dem Aggenstein die Bad Kissinger Hütte, die geheimnisvoll auf uns wirkt. Dann geht es weiter auf den Aggenstein. Der restliche Aufstieg ist noch einmal mühevoll, aber wir werden oben mit einer 360 Grad Aussicht belohnt. Wir checken ein und freuen uns auf einen schönen Abend.

































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