Samstag, 14. Februar 2015

Wandertour Schwarze Berge W5 Rosengarten 18,8 km



Endlich kann es wieder losgehen. Heute starten wir die erste große Tageswandertour „Schwarze Berge“ in Rosengarten-Ehestorf bei Hamburg in diesem Jahr. 

Diese Wandertour ist 18,8 km lang, kann aber auf 9 oder 10 km gekürzt werden.

Heute am 1. Februar-Sonntag ist das Wanderwetter optimal. Null Grad, leichter Frost, herrliche Sonne, klare Luft, blauer Himmel und manchmal böiger Wind.
Hier geht es los!
W5 und gelbe Pfade weisen den Weg
Der Start / Ziel dieser Rundwanderung ist am Eingang des Wildparks Schwarze Berge und hat folgende Daten:

Gehzeit: 4 ½ Stunden, Aufstiege 310 m, Abstiege 310 m,
Höchster Punkt 150 m,

Hartbelag 8 %, Wanderwege 64 %, Wanderpfade 28 %, nicht barrierefrei. Gute Kondition ist wünschenswert und gute Wanderschuhe sind empfehlenswert.

Karte, GPS-Daten und mehr: hier klicken!!!

Landschaftlich ist die Tour sehr reizvoll, aber aufgrund der ständigen Auf- und Abstiege auch, für ein Norddeutscher Flachlandwanderer, relativ anspruchsvoll. Am Ende der Tour lohnt sich ein Besuch im Freilichtmuseum Kiekeberg, wenn man dann noch Lust dazu hat. Einkehrmöglichkeiten gibt es dort ebenso, aber auch in Vahrendorf und in Rosengarten.
Die Strecke ist optimal markiert. Folge den Hauptschildern mit „Tour Schwarze Berge W5“ und die gelben Richtungspfeile mit namentlicher Wegweisung.

Die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist sehr gut. Entweder vom S-Bahnhof Neuwiedenthal mit der Buslinie 340 zur Haltestelle Wildpark Schwarze Berge. Im Sommer steht ein Shuttle Bus kostenlos zur Verfügung. Am Wildpark gibt es auch große kostenlose Parkplätze.

Unser Start geht vorbei an der Einfahrt des Wildparks. Bei den großen Findlingen entdecken wir sofort die Wegweiser. Die Strecke führt am Wildpark Schwarze Berge vorbei, in den Wald hinein in das Naturschutzgebiet. Es ist noch früh und etwas frisch. Der Wind rauscht durch die Baumkronen und die Vogel zwitschern aufgeregt ihre ersten Frühlingsgefühle raus. Der Weg führt uns Richtung Karlstein und wir folgen zunächst auf Forstwege durch das ausgedehnte Waldgebiet.

Nach ca. 5,4 km erreichen wir die Wegkreuzung nach rechts Richtung Karlstein. Wer den Weg verkürzen will, der schlägt den Weg links ein und trifft kurz darauf wieder den Hauptweg und geht dann links zurück.

Nach 6,8 km führt der Weg bergab. Wir folgen dem Weg in einem Rechtsbogen, danach nach links auf den Waldpfad, geradeaus bergauf und dann folgen wir weiterr den gelben Pfeilen, die uns verläßlich den Weg weisen. Der Wanderpfad führt uns schlängelnd zum Karlstein.

Die Landschaft mit den tiefen Furchen entstand in der Eiszeit. Findlinge aus Skandinavien findet man überall am Wegesrand und der Karlstein ist ein besonderes Exemplar.

Der Wanderpfad trifft bergabwärts auf den Europäischen Fernwanderweg E1 (X) und den Heidschnuckenweg H, der von Fischbek nach Celle führt. 2014 ist er zum beliebten Fernwanderweg Deutschlands gewählt worden. Informationen und Erfahrungsberichte zu dem Heidschnuckenweg findest Du meine Seite(n)

Heidschnuckenweg der neue Qualitätswanderweg

Der Pfad wird teils wurzelig mit anspruchsvollem Relief. Wir kreuzen zwei Forstwege auf unseren Wanderpfaden durch den dichten Wald. Dabei bleiben wir immer auf den gelb markierten Wegen, bis wir auf den Pfad kommen, der vorher unser Hinweg war.

Diesen Pfad folgen wir bis zur Großmoddereiche und gehen dann links auf den Betonplatten geradeaus. Auf unserer Tour begegnen uns viele Wanderer, Spaziergänger, Mountainbiker, Jogger und Reiter, die diesen tollen Sonnentag genießen.

Unser Weg wird immer mehr zu einem schmalen Pfad und wir passieren nach ca. 14 km den Paul-Roth-Stein. Nach 15,2 km führt er aus den Wald hinaus, kurz in den Ort Vahrendorf, links die Straße entlang und gleich nach einigen Metern weisen uns die gelben Markierungen wieder rechts in den Wald. 
 
Nach weiteren 1,3 km treffen wir auf einen Hochseilgarten. Am Gasthaus zum Kiekeberg, wo wir einkehren, vorbei geht es zurück zum Endpunkt Wildpark Schwarze Berge.

Fazit: Bei sonnig knackigem Winterwetter haben wir eine landschaftlich schöne, hügelige und  anspruchsvolle Wandertour auf stillen Wegen durch ausgedehntes Wandergebiet der Schwarzen Berge erlebt. Sehr reizvoll. Die Wanderstrecke teilen wir öfter mit Mountainbiker. Die Strecke ist vorbildlich ausgeschildert. Gute Kondition sollte vorhanden sein, da die Strecke aufgrund der Auf- und Abstiege anspruchsvoll ist. Auch gute Wanderschuhe sind von Vorteil und dem Wetter angemessene Getränke und Verpflegung.          

Viel Spaß beim Nachwandern.























































Montag, 2. Februar 2015

Mit Schneeschuhen unterwegs

Schneeschuhwandern der neue Outdoorspaß

Neuer Freizeitsport „Schneeschuhwandern“ 

Die neue Freizeitbetätigung im Winter ist das Schneeschuhwandern geworden. Ich habe es im Vogtland in Bad Elster kennen- und liebengelernt. Schneeschuhwandern ist kinderleicht und kann fast jeder, der die Kondition und Ausdauer dazu hat. Dabei ist der Wanderer an keine Routen gebunden und sofern ca. 3 cm Schnee unter dem Schuh ist, kann es losgehen. Natürlich macht es mehr Spaß, wenn man tieferen Schnee oder Tiefschnee zur Verfügung hat.

Hat man sich einen Schneeschuh unter den Berg- oder Wanderstiefel geschnallt und die ersten ungewohnten Schritte absolviert, gibt es kein Halten mehr. Man gewöhnt sich an den etwas breiten Gang und je nach Einsinktiefe wird man in einem Storchengang übergehen.

Den Schuh kann man flexibel der Ebene oder Steigung nach einstellen und wie ein Steigstiefel bei Steigung bequem benutzten. Bei harter Unterlage kommen die Harschkrallen zum Einsatz, die wie Frontalzacken beim Steigeisen genutzt werden. 

Der Schneeschuh ist heute kein schnöder Tennisschläger mehr, sondern es gibt bereits moderne Variationen bis zum Hightech-Gerät gibt es im Handel eine breite Auswahl. 

Schneeschuhwandern kann als gemütliche und stille, aber auch als kräftezehrende und abenteuerliche Sportart betrieben werden. 

Hier gibt es viele Möglichkeiten vom Genusswandern in der Ruhe der Einsamkeit in den Wäldern bis zum Zustieg für Snowboardfahrten abseits präparierter Pisten, von schwierigsten Anstiegen für ambitionierte Winteralpinisten bis hin zu Laufwettkämpfen. 


                                        
                                         
           Also nur zu und viel Vergnügen. 


Siehe auch diesen interessanten Urlaubsbericht aus der Schweiz, als sie noch erschwinglich war:

Schneeschuhwandern in der Schweiz Wallis in Crans Montana

http://www.der-wanderfreund.de/2012/04/schneeschuhwandern-in-der-schweiz.html