Posts mit dem Label Rengsdorf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rengsdorf werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 18. Oktober 2014

Wilder Rheinsteig Etappe 7 von Rengsdorf nach Sayn (13,8 km)

Wilder Rheinsteig Etappe 7 von Rengsdorf nach Sayn (13,8 km)
 



Am dritten Tag in diesem Jahr auf dem Rheinsteig haben wir nach zwei mittelschweren Touren, mit vielen Auf- und Abstiegen, eine einfache Strecke vor uns. Gestern Abend haben wir bei leckerem Essen und guten Getränken im Hotel Waldterrasse den Tag der deutschen Einheit gefeiert.

Den Rhein haben wir verlassen und umrunden heute das Neuwieder Becken. Ob diese Tour auch ihre Reize hat, werden wir feststellen. Das romantische Aubachtal liegt vor uns, viele Waldpfade und Wege werden wir passieren. Nach einem kurzen Anstieg endet diese Tour im Schlosspark Sayn. Dort in der Nähe ist auch unsere nächste Übernachtung.
Der Tag beginnt mit einem leckeren Frühstück. Das Wetter ist gut. Die Sonne kommt schon durch den leichten Nebel. Wir folgen dem Rheinsteig Logo hinter dem Hotel Waldterrasse. Sofort sind wir in der Natur auf einem Waldpfad mit weichem Boden. Nach wenigen Metern treffen wir auf die Engelsruh Hütte, wo wir einen tollen Blick in das Waldtal haben.
Nach dem romantischen Waldgang geht es ins Engelsbachtal. Am Lützenberg vorbei erreichen wir eine Schutzhütte. Der Weg führt durch einen lichten Buchen- und Mischwald.

Vor uns taucht plötzlich ein Limesturm der Römer auf. "Der Begriff leitet sich ursprünglich von den lateinischen Wörtern limus „quer“ und limen „Türschwelle“ ab.
 
Ab der Zeit Gaius Iulius Caesars wurden Heerwege mit befestigten Wachtposten und Marschlagern auf einer Waldschneise oder rasch angelegten Straßen im Feindesland als Limes bezeichnet." lt. Wikipedia.

Die Sonnenstrahlen bilden eine märchenhafte Atmosphäre. Dann erreichen wir den Stausee Schwanenteich. Den Biergarten lassen wir noch links liegen, dafür ist es noch zu früh.
Zur Abwechslung wieder einen Aufstieg, der das Herz schneller schlagen lässt. Wir werden dafür mit einer schönen Aussicht belohnt.
 
Dann folgt eine Silberweide und wir treffen auf die belebte L 258. Dort steht in der Nähe ein Pils am Restaurant.
Wir folgen dem Rheinsteig Logo weiter, das uns nicht im Stich lässt, und kommen auf den Vogelpfad an einer Hütte mit einer wunderbaren Aussicht vorbei. Weiter führt uns der Weg über den Parkplatz beim Zoo Neuwied.
Am Eingang des Zoo´s folgen wir rechts der Asphaltstr. Nach 650 m links biegen wir in die Straße am Engelsbach. Es folgt ein Unterstand und wir wandern kurz am Waldrand entlang. Der Weg führt uns nach einem Hochstand links wieder in den Wald.
Bald darauf geht es Zick-Zack bergab nach Sayn über die Berliner Strasse in die Hahnstrasse und wir  kehren dort in einem Biergarten ein, wo es auch leckere Pizza gibt. Gut gestärkt geht es jetzt durch den Schlosspark, wo heute eine Menge Besucher auch zum Bummeln gekommen sind. Hier finden wir den Schmetterlingsgarten. Unsere Tour endet im Hotel „Villa Sayn“ in der Koblenz-Oper-Strasse.
Fazit: Leichter Wanderweg mit abwechslungsreichen Einblicken. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften Richtung Rhein.
 
Die 13,8 km sind geprägt von 484 m Steigung und 681 m Gefälle. Der höchste Punkt ist 279m hoch.
Gute Kondition und gutes Schuhwerk ist von Vorteil. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert.




































































Dienstag, 14. Oktober 2014

Wilder Rheinsteig Etappe 6 von Leutesdorf nach Rengsdorf


                                                
Wilder Rheinsteig Etappe 6 von Leutesdorf nach Rengsdorf (23,2 km)


Heute ist unser zweiter Tag in diesem Jahr auf dem Rheinsteig. Nachdem wir gestern Abend noch den tollen Rheinblick bei einem guten Wein auf dem Balkon von der Pension Esser genossen haben, führt uns die Tour nach Rengsdorf.

Frau Esser hat uns ein tolles reichhaltiges Frühstück serviert. Wir stärken uns für den Tag, dann geht es los. Es ist noch früh. Dichter Nebel zieht durch den Ort. Nach kurzem Weg finden wir schnell unseren Einstieg in den Rheinsteig.
Wir folgen dem Rheinsteig Logo Richtung Feldkirchen. Der Weinberg ist in dichten Nebel umhüllt. Vom Rhein keine Spur. Unter uns hören wir allerdings die schweren Motoren der Rheinschiffe.
Vom Langenbergskopf geht es durch den Felsen und bei Wingerte geht es steil nach unten. Natürlich geht es dann wieder aufwärts auf die Höhe nach Feldkirchen Hüllenberg. Hier ist auf dem anspruchsvollen mittelschweren Weg Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefordert.
Nach dem Aufstieg  kommt auch gleich der Abstieg. Durch Wiesen führt der Weg mit tollen Nebelaussichten leicht bergab.
 
Bei einem Unterstand halten wir uns links bis wir auf Kriegerdenkmal stoßen und rechts an einem Teich vorbei ziehen.
Nach einer Schranke geht es leicht bergauf. Der Weg wechselt. Über einen Bach, auf ein freies Feld in Richtung Monrepos. Nun ist auch der Nebel von der warmen Sonne aufgelöst. Es wird richtig schön und die Wanderlust steigt.
In einer Schutzhütte machen wir Rast. Dann führt uns der Weg über die K 110. Am Waldrand geht es wieder bergab. Kurz nachdem wir den Moorbach überqueren, erreichen wir die ersten Häuser von Altwied.
Den Ort lassen wir rechts liegen. Wir wandern den  Berg hinauf in Richtung Laubachsmühle.
Das Gasthaus von oben im Blick, geht es natürlich wieder abwärts. Die alte Mühle ist heute ein beliebtes Tagesziel.
Wir überqueren die Straße und nun geht es erneut aufwärts. Viele Tageswanderer begegnen uns.
 
Bis zum nächsten Ziel zum Aussichtspunkt Schauinsland führt der Weg weiter aufwärts.
 
Der Rucksack wird langsam auf dem Rücken schwer. Von Schauinsland  haben wir einen eindrucksvollen Weitblick.
Dann geht es weiter zum Etappenende Rengsdorf. Wir überqueren den Römergraben in den Ort und weiter auf dem Rheinsteig an den Ort vorbei. Endlich weist uns ein Schild zu unserem Hotel, was direkt an dem Weg liegt. Der erste Weg führt uns nun erst einmal unter  die Dusche.  
Fazit: Leichter bis mittelschwerer Wanderweg mit abwechslungsreichen Einblicken. Tolle Ausblicke auf den Rhein. Aufstiege 751m und 612m Abstiege. Laufzeit ca. 5:50 Std. für die  23,2 km Strecke. Die Anstrengung hat sich gelohnt. Die Unterkunft ist sehr angenehm und  das Essen ist einfach super lecker. Wir werden heute den Tag der Einheit dort feiern.
Gute Kondition, Trittsicherheit gutes Schuhwerk ist notwendig. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert.