Dienstag, 14. August 2018

Allgäuer Himmelsstürmer Route Etappe 19 Schattwald nach Tannenheim 13,6 km


Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.
 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Grasgehrenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HMer_22.html
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 640 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HMe-18.html
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM

 
 Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM

Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM

Der kleine Ort Schattwald mit seinen 430 Einwohner ist schnell erkundet. Wir wandern danach zum Ortsrand, an unserem Hotel vorbei und halten uns an der Kreuzung links. Dann durchqueren wir ein kleines Waldgebiet. Heute wird es richtig heiß. Zum Glück ist unsere heutige Tour nicht so anspruchsvoll.
 

Schnell treffen wir auf die Siedlung Katzenstein. Dort wandern wir an der Talstation des Mühlhangliftes vorbei und gehen auf Höhe des Parkplatzes über einen Wiesenhang bis zu einer Kurve. Auf dem abzweigenden Weg wandern wir mit prächtigem Blick ins Tannheimer Tal. An einem Brunnen machen wir eine kleine Rast und kühlen unsere Arme und nehmen eine Erfrischung.

Dann geht es weiter durch lichten Wald bis wir den kleinen Höfer See, etwas abseits des Weges, erreichen. Hier lassen wir uns nieder, denn wir haben heute richtig viel Zeit zum Entspannen.
 
Der Weg führt durch den Wald bergab. Über eine Brücke erreichen wir die ersten Häuser der Ortschaft Kienzen. Bis zur Ortsmitte Tannheim sind es von hier nur etwa 10 Gehminuten. Die Himmelsstürmer Route holt noch einmal aus und macht einen südlichen Bogen um Tannheim. Wer jetzt noch Lust hat, geht weiter.

Der Pfad bleibt auf gleicher Höhe. Wir wandern an einer Kapelle vorbei, überqueren den Roßalpbach und münden in die Zufahrtstraße zum Naturschutzgebiet Vilsalpsee. Sofort nach der Brücke über der Vils geht es nach links und man hält sich an der nächsten Weggabelung rechts. Langsam nähert man sich auf einem Feldweg, an Wiesen vorbei, Tannheim.

Wir unterqueren die Vogelhorn-Nennerköpfle-Seilbahn, wandern links und treffen direkt an der Seilbahntrasse in Höhe der Talstation einen Weg, der uns morgen zum Ziel Bad Kissinger Hütte auf den Aggenstein führt. Nun halten wir uns links und gehen unserem Etappenziel dem Willkommensplatz in Tannheim entgegen.
























Donnerstag, 9. August 2018

Allgäuer Himmesstürmer Route Etappe 18 Bad Hindelang nach Schattwald (Österreich)





Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.


 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Grasgehrenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HMer_22.html
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 640 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HMe-18.html
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM

 
 Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM


 Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HM

Die Daten der Tour wirken noch moderat. Die Strecke ist nicht allzu lang, aber der Aufstieg von 963 HM und der Abstieg verraten uns, dass es heute eine anspruchsvolle Tour für uns werden wird. Zum Glück ist es trocken, wenn auch ein wenig zu warm zum Wandern. Na egal, es geht nun los.

Wir machen noch eine kleine Runde durch Bad Hindelang. Nun starten wir die Tour, die uns heute nach Schattwald in Österreich führt. Die Nacht im Hotel war ruhig. In der Hotelnähe haben wir uns in einem kleinen Restaurant gestärkt und den Abend ausklingen lassen. Nun sind wir frisch motiviert und starten am Willkommensplatz am Kurhaus.

Zunächst unterqueren wir die Unterführung der Bundesstraße und folgen dann geradeaus dem Unteren Buigenweg bis zum Hirschbach, den wir überqueren und auf den Wildbach treffen. Wir folgen ihm, vorbei am Barfußpfad und Kurpark, nach Bad Oberdorf. Immer wieder schauen wir auf den idyllischen Ort Bad Hindelang, den wir gerade verlassen haben.

In Bad Oberdorf geht es durch die Bärengasse, wir kommen zur Rainbühlgasse und halten uns dann rechts an der Kreuzung und gehen links in die Kurze Gasse. Die Ausschilderung ist perferkt. Zu dieser Zeit am Morgen wacht der Ort langsam auf. Wir biegen in den Bürglesweg und verlassen ihn in einem Feldweg geradewegs zu einem Hotel. Davor weist die Wegmarkierung nach rechts zum Wald, wo der Schleierfall ausgewiesen ist.

Nun geht es in Kehren langsam aufwärts. Der Weg ist zunächst bequem, mit tollem Blick auf das Tal Bad Hindelang. Dann wird der Weg schmaler. Ein älteres Wanderpaar überholt uns und wir zollen ihnen Respekt für die gute Kondition. Wir halten uns nun rechts. Der Weg führt durch den Wald am Berg entlang. Der Weg wird schmal und z. T. rutschig und matschig, bis wir endlich zur Iselerplatzhütte kommen. Enttäuscht stellen wir fest, dass diese heute keine Erfrischung anbietet, da sie nur am Wochenende geöffnet hat. Hier treffen wir allerdings unser bekanntes Wanderpaar wieder, die sich zum Trocknen in die Sonne gesetzt hat und ebenso verschnauft. Wir setzen den Weg zur Bergstation Iselerbahn fort.

Dort wird die Landschaft alpiner. Es geht an Hängen mit Geröll und Latschenkiefern vorbei und wir passieren ein künstliches Wasserspeicherbecken, die vordere Wiedha-Alpe und einen Skilift. Hier wechseln sich Wald, Wiese und Geröllfelder ab. Nach dem Überqueren des Melchebaches wandern wir in Richtung Bergstation einer Liftanlage an der deutsch-österreichischen Grenze.
 
Nun sind wir auf dem früheren Schmuggelpfad und wandern entlang des Schmugglersteiges, bis wir ein kleines Grenzhäuschen passieren. Die Einreise nach Österreich erfolgt problemlos. Wir werden nicht zurückgeschickt (!).

Genußvoll blicken wir ins Tannheimer Tal zur Bergstation der Wannenjochbahn mit dem Jochstadl, wo heute nur gebaut wird. Dann folgt der lange Abstieg nach Schattwald auf einer Skipiste, bis wir  die untere Stuiben-Alpe erreichen und gehen links weiter am Wildbach abwärts. Dann erreichen wir den Ortsrand von Schattwald und entdecken vor der Bundesstraße unser Hotel, wo wir uns erst einmal stärken und dann einchecken. Schattwald liegt uns direkt zu Füßen und muss bis morgen warten. Wir haben unser Etappenziel erreicht.

Sonntag, 5. August 2018

Allgäuer Himmelsstürmer Route Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM


Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.

 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Grasgehrenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HMer_22.html
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 640 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HMe-18.html
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM

 
 Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM



Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg
1193 HM

Die Nacht in der Schwarzenberghütte war gewöhnlich. Es hat die ganze Nacht hindurch stark geregnet und ein Pony, mit kleinem Glöckchen um den Hals, nervte uns zusätzlich. Die Hütte hatte nur wenige Gäste. Das Frühstück war mäßig, der Kaffee tat gut.
 

Mir graust es vor dem Anstieg hinauf zum Engeratsgundsee von 500 m zu Beginn dieser Etappe. Die Strecke ist uns von gestern bekannt. Wir überqueren den Gündlesbach, passieren die Käser-Alpe, nun geht es aufwärts.
 
So ein Anstieg am frühen Morgen ist schon hart. Nach ca. einer Stunde haben wir es geschafft und erreichen den idyllischen Engeratsgundsee, der eine geheimnisvolle romantische Atmosphäre halb im Nebel ausstrahlt. Hier oben ist es recht kühl. Immer wieder ziehen dichte Nebelschwaden an uns vorbei.

Nach einem kleinen Durchschnaufen folgen wir den Pfad nach rechts und steigen zu einem Sattel, dem Türle, auf und genießen den tollen Ausblick zu beiden Seiten. Nun folgt für heute nur noch der Abstieg ins Hintersteiner Tal. Hier oben sind wir die einzigen Wanderer und sind von der tiefen Stille beeindruckt. Schon fast unheimlich.

Nun beginnt der 1000 m Abstieg. Der Pfad macht nach dem Sattel einen Rechtsbogen und trifft auf den Tosenbach, den wir mehrfach überqueren. Auch hier erleben wir den Naturpark Allgäuer Hochalpen und wir können noch einmal Murmeltiere sehen, die uns auch schon neugierig beobachten.

Der Weg geht weiter abwärts und wir passieren eine verlassene Hütte auf einer Waldlichtung, die wir links liegen lassen. Etwas später führt der Tosenbach nach rechts, der Pfad nach links und wir erreichen dann oberhalb des Hintersteiner Tals und der Ostrach die Mösle-Alpe. Hier gibt es auch keine Einkehr, aber wir finden eine kleine Bank, auf der wir uns etwas ausruhen und werden von den Kühen beobachtet.

Es geht weiter kräftig durch einen Wald abwärts. Nun verlassen wir das Naturschutzgebiet und wandern zwischen Ostrach, Auwiesen mit zahlreichen Heustadeln. Wir nähern uns der Ostrach, die wir in Höhe der ersten Häuser des langgestreckten Ortsteils Hinterstein das erste Mal überqueren. Nach 450 m geht es wieder auf die andere Seite des Flusses. Das Wasser rauscht und wir erreichen das Kutschenmuseum. Weiter folgen wir dem Wegweiser Richtung Bruck. Dort geht es wieder über den Fluss und folgen ihm weiter entlang des Ufers.

Dann passieren wir einen Parkplatz mit angrenzender Brücke, zwei Wehren und schwenken nach 800 m an der Bergwacht vorbei in ein kleines Wohngebiet. Über Wiesen und den Hirschbach geht es zur Alpenstraßen-Unterführung (Bundesstraße). Durch den Kneippkurgarten gelangen wir direkt zum Start- und Willkommensplatz von Bad Hindelang.

Nach 19,5 km haben wir den kleinen Ort Bad Hindelang bei guten Wetter, aber erschöpft erreicht und freuen uns auf ein gutes Essen und eine ruhige Nacht in unserem Hotel. Die heutige Tour war sehr abwechslungsreich, gut geführt, aber man muss immer auf der Hut sein, dass man die kleinen Wegweiser auch findet. Morgen geht es weiter nach Schattwald nach Österreich.