Freitag, 14. April 2017

Wandern auf dem 2. Hamburger Grünen Ring Etappe 3 von Ohlsdorf bis Jenfeld 14,8 km

Das Hamburg eine grüne Stadt am Wasser ist, ist wohl über Hamburger Grenzen bekannt. Aber das Hamburg inmitten der Stadt einen 100 km langen Wanderweg hat, der durch einen grünen Ring führt, ist wohl weniger bekannt. Er führt durch Parks, Grünanlagen, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Seen, Flüsse und sogar Naturschutzgebiete, die wie auf einer Kette aneinander gereiht sind. Auf diesem Wanderweg kann man die verschiedenen Stadtteile Hamburgs gut erkunden und lernt von der Stadt neue Eindrücke kennen und er verspricht ein besonderes Erlebnis.

Man kann auf diesem Ring wandern oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Man folge der grünen 11 oder das Fahrradzeichen. Informationen gibt es auf Grüner Ring  Wanderkarten kann man sich beim Touristenzentrum im Hauptbahnhof kostenlos holen.



Route 3 beginnt heute am Ohlsdorfer S-Bahnhof und führt uns nach Jenfeld. Wir werden auf den 14,8 km eine Menge Natur und sonstiges von Hamburg kennenlernen. Es ist eine abwechslungreiche Tour, die vor uns liegt. Heute ist Palmsonntag im April und die Natur ist kurz vor dem Ausbruch. Frühling liegt in der Luft. Wir  erwarten einen frühlingshaften Tag mit 19 Grad und viel Sonne.
Wir starten an dem S-Bahnhof Ohlsdorf. Mit der S1 Linie sind wir hingefahren. Auch hier finden wir schnell den Wegweiser, die grüne 11. Wir überqueren die Straße in Richtung Ohlsdorfer Friedhof.
Der erste Teil der Wanderung führt uns über den größten Parkfriedhof der Welt. Auf den ersten Blick wirkt er nicht wie ein Friedhof eher wie ein Parkarsenal. Überall stehen Wegweiser zu Kapellen, man kann ihn sogar mit dem Auto befahren. Auch eine Buslinie gibt es hier.
Das Gartendenkmal bildet mit seinen beeindruckenden Grabmonumenten, zahlreiche Kapellen und bemerkenswerten historischen und modernen Mausoleen in dieser Parklandschaft ein interessantes Natur- und Kulturerlebnis. Schnell führt uns der Weg allerdings zum Bramfelder See.
Hier gibt es ein großes Naherholungsgebiet mit Spielplätzen und einem 2,9 km langen Rundweg. Die vier Inseln im See stehen unter Naturschutz.
 
Dann geht es an der Seebek entlang, die vom Barmfelder See durch Steilshoop und Bramfeld bis zur Osterbek fließt. Sie ist ein wichtiger Lebensraum für Fische, Eisvögel und Graureiher, die man auf der Strecke auch finden kann.
Wir geniessen die Natur hier mitten in Hamburg. Die Vögel sind zu dieser Zeit sehr aktiv. Das Wetter dazu ist wunderbar. Dann geht es entlang der Osterbek, ein naturnaher schmaler Bachlauf, der im weiteren Verlauf in die Alster mündet.
Dann erreichen wir den grünen Wohnpark entlang auf dem Geländer der 1976 stillgelegten Pferderennbahn. Die Teiche erinnern an die vorherige Nutzung, als eine Ziegelei und Lehmgruben den Ort prägten. Hier machen wir eine kleine Rast und lassen uns von der Sonne wärmen. Vor vielen Jahren wurden, hier wo wir sitzen, Pferderennen durchgeführt. Jetzt ist hier ein modernes Wohngebiet.

Dann lernen wir einen neuen Fluss von Hamburg kennen, die Wandse. Ich wohne schon lange im Hamburger Raum, aber diesen Fluss habe ich noch nie gehört. Er ist mit 20 km Länge der längste Nebenfluss der Alster. Die Parkanlagen sind wie Perlen an einer Kette und bieten zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten am Wasser.
In Jenfeld machen wir rechts vom Weg einen kleinen Abstecher und wandern um das Jenfelder Moor und den Jenfelder Moorpark mit 1,2 km. Hier wurde früher Torf gestochen. Nun ist er ein idyllischer See der vom Moorpark umgeben wird. Hier ist ein wichtiges Biotop und ein Naherholungsgebiet entstanden.
In Jenfeld führt uns unser Weg durch einen schmalen grünen Pfad an Wohngebieten vorbei. Bis wir unser Etappenziel die Bushaltestelle in Barsbütteler Straße erreichen. Mit dem Bus 263 geht es nun zurück zum Wandsbeker Markt, dann mit der U1 zum Hauptbahnhof.
Fazit: Der heutige Frühlingswandertag war einzigartig. Wir haben mitten in Hamburg die Natur und den Frühling erlebt. Der Ohlsdorfer Friedhof war beeindruckend. Dort sollte man sich mehr Zeit zum Erkunden nehmen. Die Strecke mit den vielen Parks mit Seen ist, um Hamburg zu erkunden, lohnenswert. Sie ist einfach und gut zu laufen. Leider gibt es keine Einkehrmöglichkeit an der Strecke. Die Wanderetappe ist sehr idyllisch. Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert.   









































Montag, 3. April 2017

Wandern auf dem Hamburger 2. Grünen Ring Route 2 von Stellingen nach Ohlsdorf 13,8 km

Das Hamburg eine grüne Stadt am Wasser ist, ist wohl über Hamburger Grenzen bekannt. Aber das Hamburg inmitten der Stadt einen 100 km langen Wanderweg hat, der durch einen grünen Ring führt, ist wohl weniger bekannt. Er führt durch Parks, Grünanlagen, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Seen, Flüsse und sogar Naturschutzgebiete, die wie auf einer Kette aneinander gereiht sind. Auf diesem Wanderweg kann man die verschiedenen Stadtteile Hamburgs gut erkunden und lernt von der Stadt neue Eindrücke kennen und er verspricht ein besonderes Erlebnis.

Man kann auf diesem Ring wandern oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Man folge die grüne 11 oder das Fahrradzeichen. Informationen gibt es auf Grüner Ring ,Wanderkarten kann man sich beim Touristenzentrum im Hauptbahnhof kostenlos holen.



Route 2 beginnt in Stellingen und führt uns nach Ohlsdorf. Wir starten an dem S-Bahnhof Stellingen und sind mit der S3 Linie hingefahren. Auch hier finden wir schnell den Wegweiser die grüne 11. Wir überqueren die Straße. Erst wird es bei der Baustelle der Hochautobahn noch ziemlich laut. Ein grüner Wanderstreifen führt uns weg vom Lärm, vorbei an den Wohnhäusern. Es geht entlang am schmalen Gewässerlauf der Düngelau durch die Siedlung und Kleingärten.
Der Weg führt uns Richtung Sola-Bona-Park. Er ist im englischen Landschaftsstil mit Teich, Spielplatz und 350 Jahre alter Eichen angelegt. Heute im März kommt da noch nicht viel Idylle durch, aber in einigen Wochen sieht es hier schon besser aus.
Langsam kommen wir zum Kollauwanderweg und der Eidelstedter Feldmark. Der Wanderweg führt von der Quelle des Baches in Schnelsen bis zur Mündung in die Tarpenbek. Die Kollau führt vorbei an der verträumten Eidestedter Feldmark. Hier wird noch mitten in der Großstadt Hamburg Landwirtschaft betrieben.
Lückenlos erreichen wir das Niendorfer Gehege. Es ist Eimsbüttels größtes Naherholungsgebiet mit insgesamt 150 Hektar Wald. Hier bietet die Landschaft den gestressten Hamburgern wohnortnah Erholungsmöglichkeiten.
 
Hier finden wir auch schnell den Ponyhof und machen einen kleinen Abstecher zum Waldcafe Corell. Es ist urgemütlich und um diese Zeit schon fast voll. Wir finden noch einen Platz und stärken uns. Die Speiseauswahl ist sehr groß und das Essen ist sehr gut. Auch die Preise sind akzeptabel.
Nach dem Essen geht es weiter. Wir finden schnell unseren Wanderweg. Landende Flugzeuge zeigen uns den Weg. Es geht auf dem Wanderweg im Niendorfer Gehege vorbei an einem Damwildgehege wieder durch Kleingartenanlagen bis wir direkt am Flughafenzaun stoßen.
 
Hier beobachten wir landende und startende Flugzeuge. Ein wenig kommt das Fernweh in uns hoch. Jetzt ab in den Süden, wo es warm ist.
Wir wandern das Flughafengelände ab. Es scheint riesig zu sein. Fast eine kleine Stadt. Wieder geht  es durch eine Kleingartenanlage und wir erreichen langsam den Alsterwanderweg.
 
Dieser führt auf einer Länge von etwas 37 km entlang des Alsterlaufs von dessen Quelle in Henstedt-Ulzburg bis zur Mündung in die Elbe. Eine Wanderung die sich lohnt.
Unser Weg führt uns erst links die Alster hinauf. Dann überqueren wie den Fluss auf der Hindenburgbrücke und laufen rechts der Alster Richtung Ohlsdorf, bis wir dann unser Etappenziel den S- und U-Bahnhof Ohlsdorf erreichen.
Fazit: März ist nicht die beste Wander-Jahreszeit. Aber trotzdem ist die Strecke zum Erkunden Hamburgs lohnenswert. Sie ist einfach und gut zu laufen. Im Niendorfer Gehege haben wir eine ruhige und schöne Landschaft mit einer tollen Einkehrmöglichkeit kennengelernt. 
Das Wandern entlang dem Hamburger Flughafen war interessant. Die Wanderetappe auf dem Alsterwanderweg war sehr idyllisch. Das Wetter blieb auch stabil. Der Wanderweg ist sehr gut ausgeschildert.   

















































Mittwoch, 22. März 2017

Wandern auf dem Hamburger 2. Grünen Ring Route 1 von Teufelsbrück nach Stellingen 9,6 km



Wandern auf dem Hamburger 2. Grünen Ring Route 1 von Teufelsbrück nach Stellingen 9,6 km

Das Hamburg eine grüne Stadt am Wasser ist, ist wohl über Hamburger Grenzen bekannt. Aber das Hamburg inmitten der Stadt einen 100 km langen Wanderweg hat, der durch einen grünen Ring führt, ist wohl weniger bekannt. Er führt durch Parks, Grünanlagen, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Seen, Flüsse und sogar Naturschutzgebiete, die wie auf einer Kette aneinander gereiht sind. Auf diesem Wanderweg kann man die verschiedenen Stadtteile Hamburgs gut erkunden und lernt von der Stadt neue Eindrücke kennen und er verspricht ein besonderes Erlebnis.

Man kann auf diesem Ring wandern oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Man folge die grüne 11 oder das Fahrradzeichen. Informationen gibt es auf Grüner Ring Wanderkarten kann man sich beim Touristenzentrum im Hauptbahnhof kostenlos holen.
Route 1 beginnt in Teufelsbrück und führt uns nach Stellingen. Wir starten allerdings an den Landungsbrücken und fahren mit der Fähre 62 nach Finkenwerder, dann weiter mit 64 nach Teufelsbrück.
 
Schneller geht es mit dem Bus 286, 36, 39 oder 21. Allerdings ist eine Fährfahrt auf der Elbe zum HVV Tarif immer ein preisgünstiges Schiffserlebnis.
Am Fähranleger Teufelsbrück angekommen finden wir schnell den Wegweiser die grüne 11. Wir überqueren die Straße und schon wird es ruhiger. Schnell sind wir im Wesselhöfftpark, der gleich in den Westerpark mündet.
 
Heute ist es zwar Frühlingsanfang, aber es sieht heute nach Regen aus. Dicke Regenwolken schieben sich am Horizont zusammen. Die Wanderwege sind vom letzten Regen ziemlich matschig.
Nach ca. drei Kilometern passieren wir den Derbyplatz Flottbek und kommen schnell zum S-Bahnhof Klein Flottbek, wo ein Abstecher in den Botanischen Garten einlädt.
 
Weiter geht´s am Hamburger Polo Club und an den Ziegeleiteich vorbei und in den Lise-Meitner-Park. Hier sind die Wege heute besonders matschig.
 
Von weitem sehen wir schon das HSV Logo und das Volksparkstadion, wir sind im Altonaer Volkspark. Hier ist der HSV zu Hause. Der Dahliengarten ist zu dieser Zeit geschlossen, aber hier bieten sich in diesem abwechslungsreichen Parkgelände viele Abstecher an.
Wir halten uns weiter auf dem Weg und wandern auf zu unserem Etappenziel den S-Bahnhof Stellingen. Hier ist zurzeit eine Großbaustelle und wir schauen dem Spektakel, dem Abriss einer Autobahnbrücke zu. Ob in Hafen City im Norden oder im Süden, Hamburg verändert sich überall und das ist sehr spannend.
Fazit: Wir haben nicht die beste Jahreszeit erwischt. Aber trotzdem ist die Strecke zum Erkunden Hamburgs lohnenswert. Die Elbfahrt von den Landungsbrücken zum Fähranleger Teufelsbrück war allerdings bei stürmischem Seegang das Highlight des Tages. Das Wetter blieb auch stabil.