Montag, 14. August 2017

Wandern auf dem 2. Grünen Ring um Hamburg Route 8 Heimfeld nach Finkenwerder 15,5 km

Das Hamburg eine grüne Stadt am Wasser ist, ist wohl über Hamburger Grenzen bekannt. Aber das Hamburg inmitten der Stadt einen 100 km langen Wanderweg hat, der durch einen grünen Ring führt, ist wohl weniger bekannt. Er führt durch Parks, Grünanlagen, Kleingärten, Waldgebiete, Kulturlandschaften der Geest und Marsch, Seen, Flüsse und sogar Naturschutzgebiete, die wie auf einer Kette aneinander gereiht sind. Auf diesem Wanderweg kann man die verschiedenen Stadtteile Hamburgs gut erkunden und lernt von der Stadt neue Eindrücke kennen und er verspricht ein besonderes Erlebnis.

Man kann auf diesem Ring wandern oder mit dem Fahrrad unterwegs sein. Man folge der grünen 11 oder das Fahrradzeichen. Informationen gibt es auf Grüner Ring  Wanderkarten kann man sich beim Touristenzentrum im Hauptbahnhof kostenlos holen. 


Route 8: Nach der Tour ist wieder vor der Tour. Heute ist gutes Wanderwetter Anfang August und wir starten, wo wir mit der Route 7 aufgehört haben, in Heimfeld beim Meyers Park.



Der Bus bringt uns zum Meyers Park. Es lebe der HVV-Verkehr. Im Meyers Park ist es noch sehr leer. Einige Spaziergänger führen Hunde Gassi. Der Park wirkt auf uns etwas düster. Große und wuchtige Bäume nehmen uns das Licht. Mitten drin ist ein großer Kinderspielplatz, der noch auf seine Besucher wartet.


Schnell ist der Park durchquert. Wir treffen auf der Stader Straße. Wir überqueren auch diese und die Eisenbahnbrücke und folgen der Straße bis zum Moorburger Bogen. Dann halten wir uns links zum Fürstenmoordamm. 
 
Nun wird die Route etwas naturbetonter, aber das Grundrauschen bleibt. Der Weg führt im grünen Streifen zum Bahngleis und dann Richtung A7, auf dem Moorburger Hinterdeich, der sich lange hinzieht.
Wir passieren die Waltershofer Straße. Weiter gerade aus führt uns der Weg bis zum Moorburger Elbdeich. Die Wegführung ist recht monoton. Es geht immer geradeaus und die Landschaft ändert sich wenig.
 
 Nun erreichen wir das Alte Land. Hier muss es im Frühjahr besonders schön sein, wenn das Alte Land in der Obstblüte ist. Es ist das größte Obstanbaugebiet Mitteleuropas, in dem wir u.a. wandern. Drei Viertel der 14.300 Hektar Anbaufläche bestehen aus Apfelbäumen, der Rest aus Kirchbäumen. In Reih und Glied stehen die Bäume in den Plantagen.
Dann erreichen wir einen kleinen Ort, der für das Schützenfest geschmückt ist. Am Moorburger Elbdeich geht es auf dem Deich hinter alten Reetdachhäusern vorbei. Nach der kleinen Schleuse mündet sie in die Hohenwischer Straße. 
 
Am Flutbrack geht es nach rechts auf dem Deich weiter. Hier ist die Süderelbmarsch auch durch Obstanbau geprägt. Es zählt zu den wichtigsten Wasserschutzgebieten Hamburgs. Ich hatte eigentlich gedacht, dass Hamburg sein Trinkwasser aus der Lüneburger Heide bezieht. Aber weitgefehlt.
Hinter dem Gutsbrack geht es nach rechts. Wir folgend der Straße, überqueren die Alte Süderelbe und wundern uns über Warnschilder „Achtung Spühlfläche Einsinkgefahr“. Hier wird vor dem 38 Meter hohen Schlickhügel Franco gewarnt. Er ist aus Baggergut des Hamburger Hafens entstanden. Nach Abschluss der Deponiearbeiten soll der Hügel der Bevölkerung als Freizeit- und Erholungsfläche zugänglich gemacht werden.
Es geht weiter Richtung Finkenwerder. Wir halten uns links auf den Osterfelddeich wo es ländlich nach Finkenwerden geht. Den Ort passieren wir schnell. Wie folgen den Hinweisschildern, gehen am Gorch-Fock-Park vorbei zum Finkenwerder Hauptdeich. 
 
Die neuen Gewerbehäuser am Steendiekkanal weisen uns den Weg zum Etappenziel Rüschpark. Von hier haben wir einen tollen Blick auf die gegenüberliegende Elbseite der Hansestadt mit den eindrucksvollen Parkanlagen und den prachtvollen Villen am Elbhang. Vieles kommt uns von der ersten Route wohl bekannt vor.
Vom Fähranleger fahren wir über die Elbe zu unserem Ausgangspunkt des 2.Grünen Rings nach Teufelsbrück, wo unsere Wanderung begann und heute endet. Wir haben auf den Routen einen großen Einblick rund um Hamburg kennengelernt und von der Struktur und der Vergangenheit gelernt. Wir sind rund um Hamburg gewandert. Wer kann das schon von sich behaupten.

Fazit: Die heutige Route 8 ist zwar insgesamt ansprechend, allerdings ist sie auch sehr straßenlastig, was nicht zu vermeiden ist. Sie ist auch insgesamt einfach zu wandern. Bis auf einige Lücken ist sie gut ausgeschildert. Achtung: Proviant und Getränke mitnehmen.  


 















































Freitag, 4. August 2017

Allgäu Wanderung Wasserläufer-Himmelsstürmer Etappe 9 Bühl a. Alpsee nach Oberstaufen 20,2 km




Etappe 9: Bühl am Alpsee nach Oberstaufen 20,2 km

Die neunte und letzte Etappe auf der Wasserläufer – Himmelsstürmer Route der Wandertrilogie Allgäu führt uns von Bühl am Alpsee nach Oberstaufen.  



Offiziell wird diese Tour zwei geteilt

nach Missen-Wilhams 9,8 km

weiter nach Oberstaufen 16,6 km

wir sind die Tour von Bühl a. Alpsee direkt nach Oberstaufen gewandert 20,2 km.


Die Daten zur neunten Etappe:

NP 780 HM Bühl a. Alpsee HP 1263 HM Aufstieg 667 HM Absteig 586 HM 20,2 km Laufzeit 5:40 Std.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer – Fitness - Kondition

Die Strecke:  Bühl a. Alpsee – Strandbad – Pfarrer Alpe – Thaler Höhe – Salmaser Höhe – Hompessen Alpe – Kalzhofer Höhe – Kalzhöfen - Oberstaufen
Heute bis 9 Uhr, am letzten Tag auf der Wasserläufer – Himmelsstürmer Route der Wandertrilogie Allgäu, hat es noch stark geregnet. Als wir am Alpsee starten, klart sich das Wetter auf. Zumindest ist es trocken und es sieht gut aus, dass wir unsere letzte Etappe wandern können. Der Blick über den großen Alpsee ist zwar noch Wolken verhangen. Im Strandbad ist bei dieser Witterung noch keine Menschenseele.
Wir verlassen die Promenade und wandern nach Zaunberg. Auch hier ist es noch verschlafen. Nur ein Bauer auf seinem Trecker kommt uns entgegen. Unser Weg geht wieder durch Wald und Wiesen aufwärts auf 1000 HM, bis wir die Pfarrer Alpe erreichen.
 
Unser Weg auf der Thaler Höhe bietet uns eine schöne Aussicht auf das Tal und dem großen Alpsee. Das Wetter hat sich bis jetzt gut gehalten. Sogar die Sonne kommt nach und nach durch die Wolken.
Nach Thaler Höhe 1166 HM geht es weiter auf die Salmaser Höhe auf 1263 HM, der höchste Punkt der letzten Etappe. Dort müssen wir noch durch eine ruhende Viehherde. Die Kühe schauen uns friedlich und blöd an. Dann geht der Weg langsam abwärts.
Dann führt uns der Wegweiser auf einen Berg zu einem Gipfelkreuz. Vermutlich der Sattel. Danach verliert sich unser Weg am Kreuz. Kein Zeichen oder Hinweis oder ähnliches, wie es weiter geht. Auch der Trampelpfad auf der Wiese ist einfach verschwunden.
Wir gehen zurück zum letzten Hinweisschild und schlagen dort den gelb-weißen Pfad Richtung Oberstaufen ein. Keine Experimente mehr kurz vor dem Etappenziel. Die Feldstraße gehen wir abwärts auf der Mautstraße Richtung Oberstaufen.
Unterwegs kehren wir in der Alpe Mohr ein, wo es halligalli-mäßig abgeht. Was für ein Unterschied zu den anderen Alphütten. Wir machen eine kleine Rast und gehen dann weiter abwärts. In Kalzhofen finden wir an der Mautstelle unseren Wasserläufer – Himmelsstürmer Weg wieder.
Noch wenige Kilometer. Das letzte Ziel Oberstaufen ist direkt vor uns. Unsere große Wandertour beenden wir am Willkommensplatz in der Hugo-von Königeegg-Straße gegenüber vom Haus des Gastes.    
Fazit: Wunderbare idyllische Wandertour bei optimalen Wandertemperaturen, schöne Wanderführung, viele wunderbare Aussichten. Wegbeschilderung ist wieder nicht immer optimal. Gute Kondition, Fitness, Trittsicherheit und keine Angst vor Kühen ist auf dieser Strecke notwendig. Getränke und  Proviant und natürlich gutes Schuhwerk nicht vergessen. 
Wir haben es geschafft. 180 km liegen hinter uns. Ca. 7000 Höhenmeter auf- und abwärts haben wir bewältigt. Dabei haben wir in den letzten neun Tagen das Allgäu schätzen und lieben gelernt. Die Zeit in Oberstaufen genießen wir. Morgen starten wir den Weg zurück nach Halblech mit der Bahn und Bus. Mit dem PKW geht es dann zurück in den Norden nach Hamburg.


Unsere Routen sind:

Etappe 1: Halblech auf die Kenzenhütte 15,5 km
Etappe 2: Kenzenhütte nach Füssen 21,8 km
Etappe 3: Füssen nach Pfronten 17,3 km
Etappe 4: Pfronten nach Oy-Mittelberg 20,5 km
Etappe 5: Oy-Mittelberg nach Rettenberg 24,3 km
Etappe 6: Rettenberg nach Burgberg 17,2 km (plan)
Etappe 7: Burgberg auf den Mittagberg - Immenstadt 15,2 km
Etappe 8: Mittagberg - Bühl am Alpsee 17,8 km
Etappe 9: Bühl a. Alpsee - Oberstaufen 20,2 km

















































Dienstag, 1. August 2017

Allgäu Wanderung Wasserläufer-Himmelsstürmer Etappe 8 Mittagberg - Bühl a. Alpsee 17,8 kmdt




Etappe 8: Mittagberg nach Bühl am Alpsee 17,8 km

Die achte von neun Etappen auf der Wasserläufer – Himmelsstürmer Route der Wandertrilogie Allgäu führt uns vom Mittagberg / Immenstadt nach Bühl am Alpsee.  

Informationen zur Gesamtroute

Die Daten zur achten Etappe:

Mittagsberg 1.410 HM HP Steineberg 1.663 HM NP 780 Bühl a. Alpsee 17,8 km Laufzeit 5:40 Std.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer – Fitness - Kondition – Schwindelfrei - Trittsicherheit

Die Strecke:  Mittagberg - Steineberg – Alpe Gund – Jagdhaus – Immenstadt – Ruine Hugofels – Ruine Rothenfels - Bühl a. Alpsee


Heute starten wir dort, wo wir gestern aufgehört haben, auf dem Mittagberg. Die Auffahrt mit der Mittagbahn von Immenstadt war sehr eindrucksvoll. Immenstadt lag früh am Morgen noch unter eine Wolkendecke, die wir mit der Seilbahn durchstoßen.
 
Oben auf dem Mittagberg scheint schon die Sonne. Es geht vom Mittagberg Richtung Steineberg. Ein Hinweisschild verspricht uns nur 3 Stunden Laufzeit bis Immenstadt. Scheint ja eine kurze Tour zu werden. Irgendetwas stimmt hier nicht.
Da der Mittagberg schon 1410 HM hat, ist der neue Aufstieg erschwinglich. Wir erreichen schnell den Bärenkopf mit 1476 HM.
 
Weiter geht es auf den Steineberg. Am Steineberg gibt es eine Leiter zum Gipfelkreuz, mit der man den Weg abkürzen kann.
 
Hier ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolut notwendig. Wir gehen den längeren, aber sicheren Wanderweg und treffen oben angekommen einige Wanderer und kommen ins Gespräch.
Hier oben auf dem Gipfelkreuz vom Steineberg genießen wir unsere Aussicht. Die Welt kommt uns so groß vor und wir so klein. 
 
Dann geht es weiter Richtung Alpe Gund. Vom Steineberg führt ein schmaler Pfad über den Berg mit einer 360 Grad Aussicht.
 
Der alpine Pfad ist sehr schön mit der tollen Aussicht, aber Vorsicht ist geboten. Zwischen Stuiben und Steineberg sichern einige Seilpassagen den Pfad. Langsam führt der Weg uns tiefer. Die 360 Grad Aussicht ist wunderbar.
Dann kommen wir Im Gund an. Wir sehen die Alpehütte von weitem. Zuerst müssen wir eine Almwiese mit vielen Kühen vor uns überqueren.
 
Dann haben wir uns im Alpe Gund eine Rast verdient. Sie liegt auf 1505 HM und wird privat betrieben. Alles sehr idyllisch mit Hüttenkomfort. Nach der Rast starten wir unsere Tour Richtung Immenstadt. Ständig geht es abwärts. Die Pfade werden zu Wegen. Wir erreichen die Steigbachtobel, die hölzerne Kapelle und dann wenig später den Bahnhof Immenstadt. Weiter geht es durch Immenstadt. Plötzlich sind die Wegweiser verschwunden. Erst beim Kalvarieberg finden wir den Anschluss.
Die letzten Kilometer dieser Strecke geht es durch Wald und über Wiesen an der Ruine Rothenfels vorbei, bis wir endlich das Gästezentrum Bühl am Alpsee erreichen. 
Fazit: Wunderbare Wandertour bei angenehmen sommerlichen Temperaturen, schöne Wanderführung, viele wunderbare Aussichten z.T. mit 360 Grad Panorama. Wegbeschilderung ist nicht immer optimal. Gute Kondition, Fitness, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist auf dieser alpinen Strecke notwendig. Getränke und  Proviant und natürlich gutes Schuhwerk nicht vergessen. 



Unsere Routen sind:

Etappe 1: Halblech auf die Kenzenhütte 15,5 km
Etappe 2: Kenzenhütte nach Füssen 21,8 km
Etappe 3: Füssen nach Pfronten 17,3 km
Etappe 4: Pfronten nach Oy-Mittelberg 20,5 km
Etappe 5: Oy-Mittelberg nach Rettenberg 24,3 km
Etappe 6: Rettenberg nach Burgberg 17,2 km (plan)
Etappe 7: Burgberg auf den Mittagberg - Immenstadt 15,2 km
Etappe 8: Mittagberg - Bühl am Alpsee 17,8 km
Etappe 9: Bühl a. Alpsee - Oberstaufen 20,2 km