Sonntag, 15. Juli 2018

Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Etappe 12 Balderschwang zur Grasgehenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 HM Abstieg 668 HM


Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.

 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 HM Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Grasgehrenhütte 18,2 km Aufstieg 1061 HM Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HM
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 228 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HM
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM
Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM

Etappe 12: Balderschwang zur Wannenkopfhütte 18,2 km Aufstieg 1061 HM Abstieg 668 HM

 Jetzt sind wir am Start- und Willkommensplatz der Himmelsstürmer Tour in Balderschwang nähe der Kirche. Heute wollten wir die 3. Jahrestour bzw. die 12. Etappe nach Grasgehren wandern. 

Vor uns liegen 18,2 km Laufzeit mindestens 5 Stunden. Leider ist heute Unwetterwarnung. Unwetter in den Bergen soll man nicht unterschätzen. Heute früh sah es noch recht freundlich aus. Nun nehmen die Schlechtwetterwolken zu und verhüllen auch schon die Berge.


Da wir in der Grasgehrenhütte keinen Übernachtungsplatz bekommen haben und dort den Bus nach Oberstdorf nehmen wollten, fällt unsere Entscheidung leicht. Wir gehen nun auch auf Sicherheit und sagen die Tour ab. Hier nehmen wir den Bus nach Oberstdorf und checken in unser bestelltes Hotel ein. Auf dem Weg dorthin geraten wir in einen heftigen Wolkenbruch. Wir sind froh, dass wir heute nicht gewandert sind. Ein Tag Wellness im Hotel ist ja auch Urlaub.

Gerne hätten wir die Tour gemacht, aber Sicherheit geht vor. Abends erfuhren wir in den Nachrichten, dass in der Nähe in Rettenberg ein Mann in den Bergen ums Leben kam.



Freitag, 13. Juli 2018

Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Etappe 11 Staufner Haus Hochgrat nach Balderschwang (15,6 km)


Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Etappe 11 Staufner Haus Hochgrat nach Balderschwang (15,6 km)


Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir in der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.

 Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 HM Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Wannenkopfhütte 18,2 km Aufstieg 1061 HM Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HM
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 228 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HM
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütte (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM
Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 HM Abstieg 1165 HM

Die Nacht im Staufner Haus war angenehm, aber kurz. Wir stehen früh auf und beginnen den Tag. Das Frühstück war hüttenmäßig, der Kaffee gut. Früh starten wir unsere zweite Etappe in diesem Jahr nach Balderschwang mit 1034 HM.
Zunächst geht es zur Bergstation hinauf. Steiler Anstieg am frühen Morgen. Dann halten wir uns rechts und nach ca 200 m führt der Pfad nach rechts ab. Er ist sehr schmal, die Aussicht grandios.
 
Wir überqueren ein großes Schneebrett und passieren die Obergelchenwang-Alpe, und dann die Gütle-Alpe, wo wir links abbiegen. Auf einen Forstweg geht’s durch einen Wald bergab, bis wir die Alpe-Scheidwang (1313 HM) erreichen. Hier machen wir unsere erste Einkehr.
Die nächsten 1,6 km geht es auf den Heidenkopf mit 1671 HM. Die Tour wird wieder anstrengend, aber schön. Der Wind frischt auf und gibt Kühlung beim Anstieg.

Eine steile Bergpassage fordert hohe Aufmerksamkeit. Für uns war sie eine Herausforderung, die weiteren waren nicht ohne. Dann geht es  geradeaus weiter auf den Gierenkopfgipfel mit 1683 HM. Ein Bergpfad mit viel Grün und Kühen, die uns den schmalen Pfad versperren.
Es geht nun abwärts bis zur Stielberg-Alpe. Das Wetter wird langsam schlechter. Dunkle Wolken ziehen auf, ab und zu kommt ein kleiner Schauer runter. Der Abstieg verläuft über Kehren kräftig bergab durch den Wald zur Doseloch-Alpe, dann weiter links zur Klösterle-Alpe bis wir auf 1088 HM Geschwend erreichen.
 
Nun folgen wir den Pfad nach Balderschwang und sehen von weitem schon den Kirchturm, unser Etappenziel. Kurz vor dem Ziel versperren uns noch 15 Kühe den Weiterweg. Trotzdem erreichen wir Balderschwang noch vor einem großen Regenschauer.

Nach 5 ¾ Std. haben wir die zweite bzw. 11. Etappe geschafft. Es war für uns eine anspruchsvolle Tour, die Kondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit abverlangte.

Die Daten der Etappe 11

Länge 15,6 km Staufner Haus nach Balderschwang
Gehzeit: ca. 5 3/4 Std.  
Aufstieg: 583 m Abstieg; 1165 m
Höchster Punkt 1550 Niedrigster Punkt 1014

























Montag, 9. Juli 2018

Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Etappe 10 Oberstaufen zum Staufner Haus Hochgrat (15,6 / 19,4 km)





Letztes Jahr sind wir, meine Frau Ella und ich, die Allgäuer Wandertrilogie Himmelsstürmer Route von Halblech nach Oberstaufen gewandert. Da uns diese Allgäuer Landschaft faszinierte, haben wir uns für dieses Jahr die zweite Hälfte von Oberstaufen nach Pfronten vorgenommen. Diese Route ist recht anspruchsvoll. Sie ist ca. 180 km lang und man muss insgesamt 9000 Höhenmeter überbrücken. Dafür wird man mit vielen tollen Ausblicken auf verschiedene Gipfel belohnt. Die Krönung ist der Aggenstein. Dort übernachten wir auf der Bad Kissinger Hütte, bevor es dann zum Abstieg nach Pfronten geht.
Unsere Routen des zweiten Teils der Himmelsstürmer Route sind:

Etappe 10: Oberstaufen zum Staufner Haus 16,8 km Aufstieg 1622 HM Abstieg 784 HM


Etappe 11: Staufner Haus nach Balderschwang 15,6 km Aufstieg 583 HM Abstieg 1165 HM
Etappe 12: Balderschwang zur Wannenkopfhütte 18,2 km Aufstieg 1061 HM Abstieg 668 HM
Etappe 13: Grasgehrenhütte nach Ofterschwang 15,3 km Aufstieg 721 HM Abstieg 1315 HM
 

Etappe 14: Ofterschwang nach Oberstdorf 24,8 km Aufstieg 439 HM Abstieg 477 HM
Etappe 15: Oberstdorf zum Edmund-Probst-Haus (Nebelhorn) 13,5 km Aufstieg 1303 HM Abstieg 196 HM
 

Etappe 16: Edmund-Probst-Haus zur Schwarzenberghütte 9,6 km Aufstieg 228 HM Abstieg 799 HM
Etappe 17: Schwarzenberghütte nach Bad Hindelang 19,5 km Aufstieg 640 HM Abstieg 1193 HM
 

Etappe 18: Bad Hindelang nach Schattwald 15,9 km Aufstieg 943 HM Abstieg 660 HM
Etappe 19: Schattwald nach Tannheim 13,6 km Aufstieg 253 HM Abstieg 247 HM
Etappe 20: Tannheim zur Bad Kissinger Hütter (Aggenstein) 15,6 km Aufstieg 1008 HM Abstieg 336 HM
Etappe 21: Bad Kissinger Hütte nach Pfronten 14,3 km Aufstieg 376 Abstieg 1285 HM

Heute starten wir mit der 10. Etappe des Himmelsstürmers von Oberstaufen zum Staufner Haus auf dem Hochgrat 1834 HM. Da wir erst heute mit der großen Tour anfangen, werden wir es ruhig angehen und die ursprüngliche Route von 19,4 km durch die Benutzung der Hochgratbahn verkürzen.

In Oberstaufen geht es am Start- und Willkommensplatz beim Haus des Gastes im Zentrum los. Der Wanderwegweiser (Rot) führt uns die nächsten 12 Wandertage durch das Allgäu. Es geht schnell aus dem Ort, hier sind wir schon auf 789 HM. Wir folgen in Richtung Wildpark Rainwald. Das Wetter ist sommerlich warm. Hoffentlich bleibt das Wetter die nächsten zwei Wochen gut. Lust auf Unwetter in Bergen hat wohl kein Wanderer.
Im Wildpark ist es schattig und kühl. Im Zick-zack Kurs geht es über Weißach (678 HM), über die Hiendlealp zum Hündlekopf (1112 HM), wo wir die tolle Aussicht genießen. Dort sind viele Tageswanderer, die mit dem Lift auf den Berg gefahren sind.
Es geht dem roten Wanderschild entlang. Nächster Step sind die Buchegger Wasserfälle, die von oben einladend aussehen. Zuvor müssen wir in Schleifen den Berg absteigen. Hier treffen sich viele Wanderer und am Wasser ist viel los. Wir bleiben nur kurz, dann kommt das erste Schild für unser Etappenziel „Staufner Haus“. Bis dahin ist es noch anstrengend und nach 1 ¼ Stunden haben wir es auf 852 HM zur Talstation Hochgratbahn geschafft. Es ist angenehm, ruhig und leise zur Bergstation auf den Hochgrat zu schweben.
Die Gondelbahn bringt uns langsam zur Bergstation, wo wir eine Rast einlegen. Wir entscheiden, bevor wir zum Staufner Haus absteigen, erst den Hochgrat-Gipfel zu erklimmen (1833 HM). Der Aufstieg mit dem Rucksack ist noch einmal heftig. Oben angekommen sind wir ganz allein. Alle Berge und Schluchten genießen wir von hier oben.
Nachdem wir genug vom Hochgrat genossen haben, geht es nun zum Staufner Haus, wo wir eine Doppelkammer reserviert haben. Die Atmosphäre ist angenehm. Die Hütte liegt unterhalb von der Bergstation mit einem faszinierenden Blick auf Oberstaufen, wo wir heute gestartet sind.

Die Daten der Etappe 10

Länge 15,6 km Oberstaufen zum Staufner Haus (mit Gondelbahn) sonst 19,4 km
Gehzeit: ca. 6 Std. plus Gipfel 50 Min.
Aufstieg: 1622 m Abstieg; 784 m
Höchster Punkt 1834 Niedrigster Punkt 676

Im Staufner Haus entwickelte sich eine gut Hütten-Atmosphäre. Ich fragte einen Hüttenbewohner "Wo ist denn die Dusche?" "Hinten rechts, aber das warme Wasser ist aus." Alter Hüttenwitz. Ein Euro für die Dusche eine Minute. Ich war gerade eingeseift, da war das Wasser wirklich aus. Ich konnte mir ein Euro leihen, damit ich mich wieder abseifen konnte. Es war ein herrlicher Tagesausklang auf der Hüttenterrasse.

Fazit: Mittelschwerer Wanderweg mit abwechslungsreichen Einblicken. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften. Gutes Schuhwerk ist notwendig und wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind.