Montag, 20. Februar 2017

Insel Poel Wanderung Gollwitz Kirchdorf 11 km

Rundwanderung auf der Insel Poel ca. 11 km

Wanderung im April
Heute, Mitte Februar 2017, werden wir eine Wanderung auf der Insel Poel unternehmen. Das Wetter ist für den Februar ganz okay. Es soll heute trocken bleiben, leichter frischer Wind, bedeckt bei sieben Grad.

Eigentlich wollte wir ein schönes Wellness Wochenende im Inselhotel Poel in Gollwitz erleben. Es ist zwar ein vier Sterne Hotel, mit Schwimmbad usw. Allerdings die Sauna ist klein, dass nur maximal drei Personen Platz haben. So haben wir für den Samstag eine Strandwanderung eingeplant.

Das Poel eine Insel ist, sieht man bei der Anreise fast nicht. Sie ist zum Festland nur mit einem Brückendamm verbunden, der schnell überquerrt ist.

Leuchturm Timmendorf
Die Insel Poel [pøːl] liegt in der Wismarer Bucht in der Ostsee, nahe Wismar. Die amtsfreie Gemeinde Ostseebad Insel Poel umfasst die Insel sowie die nordöstlich vorgelagerte Insel Langenwerder. Sie gehört zum Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern. 

Der Hauptort der Gemeinde ist Kirchdorf und liegt am südlichen Ende der Bucht des Kirchsees. Neben der Wismarer Bucht im Süden wird die Insel im Osten von der Zaufe und dem Breitling sowie im Nordosten durch die Kielung vom Festland getrennt. Die Insel ist mit 36 km² Fläche die siebtgrößte deutsche Insel. Poel ist über einen befahrbaren Damm mit dem Festland (Gemeinde Blowatz, Ortsteil Groß Strömkendorf) verbunden.

Ausgangspunkt / Ziel

Unsere Wandertour beginnt in Gollwitz am Inselhotel Poel. Sie führte direkt zum Strand.
 
Dort halten wir uns links und gehen ca. 3,5 km am Strand entlang bis wir den Ferienort Am Schwarzen Busch erreichen. Dann geht es in Richtung Kirchdorf. Dort machen wir noch einen kleinen Abstecher zum kleinen Hafen. Hier kann man übrigens guten Fisch essen und das sehr preiswert. Zurück geht es auf der Möwenstraße zur Wismarsche Straße Richtung Vorwerk. Nach ca. 80 Meter folgen wir links dem Wegweiser über den Feldberg geradeaus bis nach Gollwitz.

Karte - GPS und mehr

Wir werden keinen Wald oder Berg sehen, aber es sind die Wege entlang der Ostseeküste, die einen ganz eigenen Reiz haben. Die Witterung ist im Februar schroff, aber in zwei Monaten sieht es hier schon ganz anders aus, wenn die Natur zu erwachen beginnt.

Wir wandern an der Küste entlang. Große Felsen liegen in der seichten See. Am Meeresrand liegt noch ein weißer Eisrand und zeugt von kälteren Tagen. Der Wind bringt nur wenig Geräusche zu uns. In den Bäumen an der Küste hören wir das erste Spechtklappern.

Wir passieren die Klippen von Poel. In den Wällen sehen wir Vogelhöhlen, die zu diesem Zeitpunkt noch verwaist sind. Die 3,5 km am Strand sind schnell geschafft und wir verlassen den Strand "Am Schwarzen Busch" und folgen dem Wegweiser nach Kirchdorf. Es sind zwar nur 1,1 km angezeigt, daraus werden aber ca. 3 km.
 
Nach 500 m passieren wir die Gedenkstätte Cap Arcona. Sie wurde angelegt, um die Toten nach dem Untergang des Schiffes zu erinnern. Das Heimatmuseum informiert in einer Ausstellung über die Umstände dieser Schiffstragödie.

Der Straße folgend erreichen wir nach 2 km Kirchdorf und finden schnell unseren Ausgangspunkt, den Hafen. Dort ist zu dieser Jahreszeit noch nichts los. Die Ausflugsschiffe beginnen erst im März wieder mit ihrem Betrieb. Allerdings kann man in den kleinen Restaurauts gut und günstig Fisch essen.

Nach kleiner Besichtigung geht es zurück durch den Ort an der Möwenweg zur Wismarsche Straße. Es geht kurz Richtung Vorwerk und dann verlassen wir sofort wieder die Landstraße und folgen dem Wegweiser über den Feldberg geradeaus nach Gollwitz. Die 3,5 km Strecke über den tristen Berg ist ziemlich karg. Im Frühling oder Sommer sieht es hier viel schöner aus. Allerdings haben wir auf dem Bergkamm einen schönen Blick auf die Wismarer Bucht der Ostsee.

Fazit: Nach 11 km erreichen wir wieder in Gollwitz unser Inselhotel Poel. Das Wetter hat gehalten. Wir waren drei Stunden unterwegs und haben das Gefühl, für unseren Körper etwas getan zu haben. Für heute nachmittag haben wir uns einen Besuch im Cafe Frieda vorgenommen und abends Fischessen im Hafen von Kirchdorf.

 



























Freitag, 3. Februar 2017

Gesundheit: Blutdruck senken durch Wandern





Wandern hat positiven Einfluss auf Euren Blutdruck 


Nein ich bin kein Arzt, auch ich bin Betroffener. Wie die BARMER 2016 berichtete, leidet jeder Vierte unter Bluthochdruck. Im Jahr 2014 bekamen 28,7 Prozent die Diagnose Hypertonie gestellt. Das sind gut neun Prozent mehr als im Jahr 2009.

Der Bluthochdruck ist in der Bevölkerung auf dem Vormarsch. Nach BARMER Auswertungen ist der Anteil der Hypertonie-Patienten über die Altersklassen hinweg gestiegen. 2014 lag dabei der Anteil bei knapp 30 Prozent der Frauen und gut 34 Prozent der Männer zwischen 40 und 65 Jahren noch höher. Das sind sieben beziehungsweise 13 Prozent mehr als fünf Jahre zuvor. Von den Frauen zwischen 65 und 80 Jahren waren im Jahr 2014 rund 67 Prozent und von den Männern 69,8 Prozent betroffen. Dies entspricht Steigerungen um knapp vier beziehungsweise sechs Prozent. 


Was verursacht denn Blutdruck?


Der Blutdruck ist der Druck, der in den Schlagadern (Arterien) auf die Gefäßwände ausgeübt wird. Erhöhte Blutdruckwerte schädigen auf Dauer die Nieren, aber auch das Herz und das Gehirn. Deshalb können Dialysepflichtigkeit, Herzschwäche oder- infarkt und Schlaganfall Folge von Bluthochdruck sein. Ein richtig eingestellter Blutdruck ist daher wichtig für den Schutz der Nieren, Herz und andere Organe.

Wie wird der Blutdruck gemessen und wann ist er zu hoch?


Gemessen wird der obere Blutdruckwert (systolischer Druck) und der untere Blutdruckwert (diastolischer Druck). Der obere Blutdruckwert wird erreicht, wenn sich das Herz zusammenzieht und das Blut dadurch vorwärtsgetrieben wird. Der untere Blutdruckwert ist der niedrigste Druck im Arteriensystem und entsteht, wenn das Herz sich entspannt und wieder gefüllt wird.

Bei der Angabe der Blutdruckwerte wird immer der obere vor dem unteren Blutdruckwert genannt, z. B. 140/90 mmHg. Der Blutdruck ist abhängig von Alter und Geschlecht und schwankt im Tagesverlauf. Im Allgemeinen wird bei Erwachsenen von Hochdruck gesprochen, wenn mehrere Blutdruckmessungen über 140/90 vorliegen. Das ist dann schon ein Alarmzeichen, denn ein Blutdruck von 130/90 reduziert schon die Lebenserwartung um 10 Prozent. 


Bluthochdruck senken durch Sport


Um den Blutdruck zu senken, sollte man nicht nur auf Medikamente setzen. Änderungen der Ernährung, Kochsalz meiden, und alten Gewohnheiten, Alkoholkonsum einschränken, ist der erste Schritt. Auch Sport kann die Werte senken – im Anfangsstadium u. U. sogar noch bis auf Normalniveau und damit Medikamente überflüssig machen. 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass sich mit Sport nicht nur in vielen Fällen die Entwicklung einer Bluthochdruck-Erkrankung von vornherein verhindern lässt, sondern dass mit Sport auch bei einem bereits bestehenden Bluthochdruck die Werte gesenkt werden können. Man kann mit einem dosierten Training die Werte um 5-10 Punkte verringern.

Für das Herz-Kreislauf-System ist  ein moderates Ausdauertraining ohne großen Kraftanteil empfehlendswert. Dazu gehören z. B. Joggen, Nordic Walking, Wandern, Skilanglauf, Radfahren und bedingt Schwimmen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass in vielen Fällen ein zusätzlich zum Ausdauertraining moderates Krafttraining empfehlenswert ist. Denn eine größere Muskelmasse verbessert u. a. den Stoffwechsel, wodurch sich die problematische Insulinresistenz verringern kann, die bei vielen Menschen mit einem Bluthochdruck und Diabetes-Vorstufen vorhanden ist.
Wer es nicht drei- bis fünfmal pro Woche schafft, für mindestens 30 Minuten Sport zu treiben, sollte sich auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen einreden lassen und dann komplett auf Sport verzichten. Denn den größten Gewinn für die Gesundheit bewirkt die Umstellung von völliger Inaktivität auf eine leichte sportliche Betätigung. Zwar hat ein Training, das über eine leichte sportliche Betätigung hinausgeht, zusätzliche Effekte, aber es soll ja auch Spaß machen. Jeder muss daher für sich selbst herausfinden, wie viel Sport dauerhaft als Freude und Bereicherung empfunden wird und wann die Grenze überschritten ist.

Nach dieser Erkenntnis werde ich nun die guten Vorsätze des neuen Jahres bündeln. Mein Arzt hat nichts dagegen, wenn ich zu meinen Wanderaktivitäten nun auch noch zwei bis dreimal die Woche ins Sportstudio gehe um zu Trainieren. Auch an die alten Gewohnheiten muss ich ran, was gar nicht so einfach ist, diese zu verändern.

Es dauert nicht mehr lange, dann ist das trübe und dunkle Wetter vorbei und dann macht es wieder richtig Spaß, Wanderungen in der schönen Natur zu unternehmen. Neben Tageswanderungen sind in diesem Jahr Fernwanderungen im Allgäu und auf dem Rheinsteig, sowie Wanderungen im Zugspitzland und natürlich in der Heide und rund um Hamburg geplant. Ich werde darüber berichten und Euch anspornen, Gleiche zu tun. 

Samstag, 14. Januar 2017

Gesundheit: Wandern im Winter stärkt das Immunsystem



Wandern im Winter stärkt das Immunsystem (Wdh. vom 14.01.2014)



Wandern im Winter ist gut für das Immunsystem


Auch bei winterlichen Temperaturen tut Bewegung an der frischen Luft Deinem Körper gut tut. Wandern ist gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel. Man muss sich nur überwinden, aus der gemütlichen Stube in die Natur zu fahren und eine Wandertour zu machen. Aber es lohnt sich. Denn die Bewegung an der frischen Luft ist eine gute Abwechslung zu trockenen, aufgeheizten Räumen und stärkt insbesondere das Immunsystem. Beim Wandern werden für einen längeren Zeitraum große Muskelgruppen beansprucht, das den Fettstoffwechsel anregt und wohltuend für den Körper und für den Geist wirkt.


Wandern macht den Kopf frei. Das Gehirn wird besser durchblutet und wird somit durch die Sauerstoffversorgung des Gehirns enorm verbessert. Es ist erwiesen, dass Bewegung in der frischen Luft das beste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. Durch die intensive Ruhe der Natur, kehrt die innere Ruhe in sie ein und man nimmt die Sinneseindrücke der Natur auf. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.
 Allerdings sollten ältere Menschen aufpassen, wenn sie auf gefrorene Flächen laufen, dass sie nicht ausrutschen. Bei Asthmatiker kann die bei kalter unt trockener Luft eine Wintertourwanderung problematisch  werden. Deshalb sollten Anfänger im Winter mit kleinen Strecken anfangen. Wichtig sind warme Kleidung, gutes Schuhwerk und auch genügend Proviant für die Strecke. Einen warmen Tee kann man auf der Strecke immer genießen und wirkt wohltuend. 

Montag, 12. Dezember 2016

Top Tour auf die Stepbergalm 12,4 km im Zugspitzland

Wandern im Zugspitzland


Garmisch-Partenkirchen





Top Tour auf die Stepbergalm 12,4 km im Zugspitzland

Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Unsere fünfte Herbstwandertour im Zugspitzland führt uns hinauf auf 1600 Höhenmeter auf die Stepbergalm am Rande von Garmisch-Partenkirchen. Es ist eine anspruchsvolle Wandertour auf aussichtsreichen Kletterwegen. Wir starten am Parkplatz am Gasthof Almhütte in der Maximilianstraße.
Daten: Länge 12,4 km, Aufstieg 800m und 800 m Abstieg,  Start- und Zielpunkt: Parkplatz Almhütte Maximilianstraße. Laufzeit: 4 : 15 Stunden, schwieriges und anspruchsvolles  Gelände. Kondition: sehr gut. Wanderung auf aussichtsreichen Wanderwegen.
Der heutige Tag ist nicht optimal. Es ist frisch und es soll heute noch regnen und ggf. etwas schneien. Als wir starten kommt etwas Regen runter. Zuerst folgen wir nun dem Kramerplateauweg, auf dem wir links einsteigen. Bald sehen wir rechts eine Forststraße zur Stepbergalm und den Hinweis, dass die Almhütte von Mitte Mai bis Mitte Oktober nur geöffnet hat. Wir sind leider eine Woche zu spät dran. Schade, den herrlichen Kaiserschmarn können wir vergessen.
Die Stepbergalm liegt an einem sonnigen Sattel zwischen Kramerspitz und Ziegspitz. Der Anstieg hat eine wunderbare Aussicht auf das Zugspitzmassiv. 800 m Aufstieg liegen vor uns, gleich 2:10 Stunden Daueraufstieg und kraxeln. Der Abstieg soll mit 800 m über das gelbe Gwänd, eine felsige Steilstufe führen. Dafür brauchen wir noch einmal weitere 2:05 Stunden.
Doch bleibt das Wetter stabil? Wie werden die Wege beim Aufstieg und Abstieg sein? Wir wagen es trotzdem. Die Wege werden beim Aufstieg immer schmaler. Endlose Schleifen und Kerren bringen uns nach oben. Trotz der Kälte fließt der Schweiß. Der Kreislauf arbeitet auf vollen Touren. Der Aufstieg ist hart und sehr anspruchsvoll. Die Pfade sind z.T. nur 50 cm breit, das Gelände ist steil. Trittsicherheit und Schwindelfrei sind notwendig.
 
Unterwegs haben wir fantastische Aussichten auf das Zugspitzmassiv. Wir passieren den Predigtstuhl bei 1472 HM und folgen dem Kreuzweg. Dann sehen wir endlich schemenhaft die Almhütte in dem Wolkenschleier. Der Aufstieg ist geschafft.
Wir sind allein hier oben. Unterwegs haben wir keine Menschenseele gesehen. Die Sicht ist verhangen. Unsere Rast an der Hütte ist kurz. Wir stärken uns, dann geht es weiter mit dem Abstieg. Zunächst sind die Wege rutschig. Nach 100 m wurde es dann besser.
 
Die Wege sind sehr schmal am Berg entlang. Dafür sind die Aussichten grandios. Unser Wanderweg führt uns mitten durch das Gelbe Gwänd. Trittsicherheit ist wieder gefordert. Stetig geht es vorsichtig abwärts, aber es ist einfacher als erwartet.
Bei 1000 HM kommen wir auf eine breite Forststraße, die wir bis zum Kramerplateauweg folgen. Weiter geht es Richtung Almhütte. Dann fängt es stark an zu regnen. Zum Glück ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz an der Almhütte.
Fazit: Anspruchsvolle Wandertour, die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und  eine gute Kondition erfordert. Dafür wird man mit sensationellen Ausblicken und abwechslungsreichen Landschaften belohnt. Fast nur schmale Wanderpfade. Leider konnten wir die Köstlichkeiten der Almwirtschaft nicht genießen. Vielleicht beim nächsten Mal. Tolle Tour, Getränke nicht vergessen. Zweckmäßig ausgeschildert. Gutes Schuhwerk ist ebenso wichtig.