Samstag, 11. November 2017

Wanderung vom Grubigstein im Tirol 9,8 km



Wandern im Zugspitzland

Von Garmisch nach Lermoos sind es 25 PKW Minunten und 23 km. Unser Ziel heute ist u.a. der Grubigstein mit 2255 HM und hinunter zur beliebten Wolfratshauser Hütte. Sie liegt in aussichtsreicher Lage über  dem Tal und ist gut erreichbar.

Daten: Länge 9,8 Rundweg  Startpunkt Bergstation Grubigalm, Laufzeit: 3:00 Stunden mittelschwere Wanderung bei traumhaftem Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen guten teilweise schmalen steilen Bergwanderwegen. Aufstieg ca 100 HM - und Abstieg 800 HM. Niedrigster Punkt Talstation Lermoos 1010 HM,  höchster Punkt Wolfratshauser Hütte1753 HM.

Die Grubigsteinlifte bringen den Wanderer schnell von Lermoos zur Bergstation Grubigstein. Man fährt mit der Grubigstein L1 und dann mit der Kabinenbahn L2 weiter aufwärts. Leider fährt die L2 heute nicht. So fahren wir mit der L1 zur Bettlalm und von dort mit dem Sessellift L4 zur Grubigalm auf 1725 HM. Die Fahrt nach oben ist bei sonnigem Oktoberwetter sehr angenehm. Diese Bergbahninfrastruktur ist in Österreich schon gewaltig und hauptsächlich auf den Wintersport ausgerichtet, wenn hier die Skisportler die Pisten bevölkern.
Dort oben angekommen, wandern wir auf dem Höhenpanoramaweg an Skipisten vorbei auf breitem Weg zur Wolfratshauser Hütte auf 1753 HM. Unterwegs müssen wir einen gesperrten Wegabschnitt passieren, da hier Bauarbeiter mit schwerem Gerät eine Schneepiste präparieren.
 
Auf der Terrasse der Hütte genießen wir die warme Sonne und die großartige Talaussicht und Sicht zur Zugspitze und zur Gartner Wand.
Als wir uns satt gesehen haben, starten wir hinab ins Gartnertal zur Gartneralm. Ein schmaler Bergpfad geht über viele Kehren tiefer und tiefer und der Hang ist recht steil.
 
Hier ist Vorsicht gefordert, da der Hang nicht stabil und etwas rutschig ist. An schwierigen Stellen ist er allerdings mit Seilen gesichert.
An diesem Tag wandern wir fast alleine und auch die Gartner Alm ist Mitte Oktober schon menschenleer und im Winterschlaf. Wir suchen uns eine Sonnenbank an der Hütte und machen hier eine Rast und tanken die Sonne und das Vitamin D in uns auf. Die Ruhe auf der Alm ist wunderbar und schon fast etwas unheimlich. Nur einige Krähen unterbrechen die Stille.
Dann geht es weiter auf der breiten Forststraße hinab mit tollen Ausblicken. Wir nutzen die Höhenpfade Richtung Lermoos und erreichen dann Untergarten. Die Talstation ist nicht mehr weit. Dann erreichen wir den idyllischen Ort Lermoos und finden den Parkplatz schnell.
Fazit: Sehr schöne Wanderung in imposanter Tirollandschaft. Leider sind die Almhütten bis auf die Wolfratshauser Hütte im Oktober schon im Winterschlaf. Gutes Schuhwerk ist wichtig, Getränke und Proviant nicht vergessen.  
































Dienstag, 7. November 2017

Wanderung zur Schneetalalm im Tirol 9,4 km



Wandern im Zugspitzland

Von Garmisch nach Reute im Tirol sind es 45 PKW Minunten. Nicht gerade ein Katzensprung, aber durchaus lohnenswert. Wir fahren durch Reute und Richtung Höfen und finden schnell die Reuttener Bergbahn. 
 
Mit der Gondelbahn schweben wir mit tollem Ausblick auf die Bergstation zum Hahnenkamm. Nun geht es auf dem Alpenrosensteig zur Lechaschauer Alm am Berg entlang. Von weitem sehen wir die nächste Einkehrmöglichkeit.
 
Im Oktober ist es für einen Besuch im Alpenrosengarten zu spät, aber er soll sonst mit seinen 480 Pflanzenarten ein Besuch wert sein. Wir wandern direkt auf die unscheinbare Lechaschauer Hütte zu, aber auf der Sonnenterrasse fühlt man sich mit tollem Talblick sauwohl (0:45 Std.)
 
Weiter geht’s in Richtung Gehrenalpe und wir kraxeln auf das Gehrenjoch mit seinen 1858 HM. Auf dieser Höhe bleiben wir bis zum Sabachjoch (2:15 Std). Dann geht es abwärts. Am Joch hält man sich Richtung Tannheimer Tal hinunter. Dann geht es Richtung Nesselwängle bis zur Weggabelung, die uns zur Schneetalalm führt (3 Std.). Leider ist sie Mitte Oktober schon im Winterschlaf, obwohl heute die Terrasse zur Einkehr einladen würde. Wir genießen dort die warme Sonne und die schöne Aussicht.
 
Da die letzte Fahrt der Seilbahn drängt, geht es weiter zum Hahnenkamp-Gipfel. Hier ist die Aussicht ebenso wunderbar und man ist um diese Zeit ziemlich alleine am Gipfelkreuz. 
 
Bis zur Reuttener Seilbahn ist es schnell geschafft. Da wir noch etwas Zeit haben, genießen wir an der Panorama-Hütte im Liegestuhl die warme Oktobersonne. Was für ein wunderbarer Wandertag.
 

 
Daten: Länge 9,4 Rundweg  Startpunkt Bergstation Reuttener Seilbahn, Laufzeit: 3:45 Stunden mittelschwere Wanderung bei traumhaftem Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen guten teilweise schmalen Bergwanderwegen. Auf- und Abstiege 500 HM m.

Fazit: Sehr schöne Wanderung in imposanter Tirollandschaft. Leider sind die Almhütten bis auf die Lechaschauer Hütte im Oktober schon im Winterschlaf. Gutes Schuhwerk ist wichtig. Getränke und Proviant nicht vergessen.  






























Freitag, 3. November 2017

Kleine Wanderung um den Eibsee unter der Zugspitze



Wandern im Zugspitzland

Uns erwartet auf der kleinen Wanderung um den Eibsee bei Garmisch-Partenkirchen eine wunderbare Aussicht auf das Zugspitzgebirge und auf den malerischen See.

Daten: Länge 6 km Rundweg  Startpunkt Eibseehotel, Laufzeit: 1:50 Stunden leicht  Wanderung bei traumhaftem Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen Wanderwegen. HP 1016 m NP 980 m.

Es ist der 17.10.2017. Manchmal kann man auch auf einer leichten Rundwanderung viele tolle Ausblicke genießen. Die Rundwanderung um den Eibsee bei Grainau bietet trotz waldreicher Umgebung sehr schöne Ausblicke vor dem nahe gelegenen Massiv der Zugspitze.
 
Wir starten an einem tollen Oktobertag mit viel Sonne an einem Mittwoch. Das hat den Vorteil, dass man nicht auf einer  überfüllten Piste geht und auch noch einen Parkplatz bekommt. Es geht am Eibseehotel vorbei, geradeaus zum See hinunter, zur Wasserwacht. Heute wird hier nicht gebadet. Wir halten uns rechts und folgen dem Uferweg, der bald auf den kleinen Frillensee stößt. Auf der anderen Seite des Eibsees ist der markante Waxenstein.
 
Hinter dem Frillensee kommt das heute verlassene Freibad. Die Promenade des Sees steigt ein längeres Stück an. Der Weg führt durch breite Hanggräben und steigt dann zum höchsten Punkt der kleinen Wanderung auf 1016 HM. Die Sicht über den Eibsee ist permanent eindrucksvoll und schon fast mystisch oder majestätisch.
 
Dann geht es an einem kleinen Wasserfall vorbei und wir erreichen nun die Sonnenseite des Sees. Hier leuchten die bunten Herbstbäume intensiv und die Sonne spiegelt sich im Wasser mit vielen kleinen tanzenden Sternen.
 
Auf dieser Seite bewundern wir die sieben kleinen Inseln, die aus dem Eibsee ragen. Dann erreichen wir den Braxensee und nach mehreren schönen Buchten erreichen wir den Steg über die „Seeenge“ am Untersee. 
 
Dort hat man einen wunderbaren Blick auf das Zugspitzmassiv. Der Weg steigt etwas an und wir sind dann wieder schnell bei unserem Ausgangspunkt.
 
Tip: gute öffentliche Verkehrsanbindung mit der Bayerischen Zugspitzbahn zum Startpunkt Eibsee von Garmisch-Partenkirchen oder mit dem Bus.  

Fazit: Sonnige und  gemütliche Wandertour mit Panoramablick und netter Einkehr im Eibsee Cafe. Leichte Wanderung. Im Sommer kann man, sollte man die Badehose einpacken. 



























Montag, 30. Oktober 2017

Wankhaus



Wandern im Zugspitzland

 Uns erwartet auf dem Wank bei Garmisch-Partenkirchen eine wunderbare Aussicht auf das Zugspitzland. Gemütlich geht es mit der Wankbahn zum Gipfel und wir wandern dann am Wankhaus vorbei stetig abwärts zum Ausgangspunkt.
Daten: Länge 9,8 km ab Bergstation (15,1 km ab Talstation), Abstieg 1050m,  Startpunkt ist die Bergstation und Zielpunkt der Parkplatz Talstation der Wankbahn. HP 1780 m NP 715 m, Laufzeit: 2:50 Stunden (5:30 Std), mittelschweres Gelände. Kondition: sehr gut. Wanderung auf aussichtsreichen Wanderwegen. Trittsicherheit ist notwendig.

Es ist der 16.10.2017. Wir erwarten wieder einen tollen Oktobertag mit bis zu 22 Grad. Auf geht´s von Garmisch zur Wankbahn. Die Gondel schwebt langsam aufwärts. Der Ausblick auf die Landschaft ist wunderbar. Am Gipfel angekommen geht es links zum Wankhaus. Hier gönnen wir uns eine Sonnenstunde bei tollem Panoramablick zum Wettersteingebirge auf sonnigem Sonnenstuhl.
Nach genug Sonne geht es Richtung Esterbergalm. Der Abstieg beginnt auf Kehren im Zickzack abwärts. Für unsere Route haben sich von den Wankbesuchern nicht viele entschieden. Von oben sehen wir schon unser erstes Ziel, die  Esterbergalm. Sie ist mitten auf einer Alm gebaut, hier kehren wir ein.
Danach geht es auf dem leicht steigenden Fahrweg bis zur Senke am Predigtstuhl. Die Straße geht stetig steil abwärts, bis wir den Kletterwald erreichen und  dann den Pfad Richtung Talstation in Garmisch-Partenkirchen zum Ausgangspunkt kommen.

Fazit: Sonnige und  gemütliche Wandertour mit Panoramablick und netter Einkehr in der Esterbergalm Hütte.