Samstag, 14. Januar 2017

Wandern im Winter stärkt das Immunsystem



Wandern im Winter stärkt das Immunsystem (Wdh. vom 14.01.2014)



Wandern im Winter ist gut für das Immunsystem


Auch bei winterlichen Temperaturen tut Bewegung an der frischen Luft Deinem Körper gut tut. Wandern ist gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel. Man muss sich nur überwinden, aus der gemütlichen Stube in die Natur zu fahren und eine Wandertour zu machen. Aber es lohnt sich. Denn die Bewegung an der frischen Luft ist eine gute Abwechslung zu trockenen, aufgeheizten Räumen und stärkt insbesondere das Immunsystem. Beim Wandern werden für einen längeren Zeitraum große Muskelgruppen beansprucht, das den Fettstoffwechsel anregt und wohltuend für den Körper und für den Geist wirkt.

Wandern macht den Kopf frei. Das Gehirn wird besser durchblutet und wird somit durch die Sauerstoffversorgung des Gehirns enorm verbessert. Es ist erwiesen, dass Bewegung in der frischen Luft das beste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. Durch die intensive Ruhe der Natur, kehrt die innere Ruhe in sie ein und man nimmt die Sinneseindrücke der Natur auf. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.
 Allerdings sollten ältere Menschen aufpassen, wenn sie auf gefrorene Flächen laufen, dass sie nicht ausrutschen. Bei Asthmatiker kann die bei kalter unt trockener Luft eine Wintertourwanderung problematisch  werden. Deshalb sollten Anfänger im Winter mit kleinen Strecken anfangen. Wichtig sind warme Kleidung, gutes Schuhwerk und auch genügend Proviant für die Strecke. Einen warmen Tee kann man auf der Strecke immer genießen und wirkt wohltuend. 

Montag, 12. Dezember 2016

Top Tour auf die Stepbergalm 12,4 km im Zugspitzland

Wandern im Zugspitzland


Garmisch-Partenkirchen





Top Tour auf die Stepbergalm 12,4 km im Zugspitzland

Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Unsere fünfte Herbstwandertour im Zugspitzland führt uns hinauf auf 1600 Höhenmeter auf die Stepbergalm am Rande von Garmisch-Partenkirchen. Es ist eine anspruchsvolle Wandertour auf aussichtsreichen Kletterwegen. Wir starten am Parkplatz am Gasthof Almhütte in der Maximilianstraße.
Daten: Länge 12,4 km, Aufstieg 800m und 800 m Abstieg,  Start- und Zielpunkt: Parkplatz Almhütte Maximilianstraße. Laufzeit: 4 : 15 Stunden, schwieriges und anspruchsvolles  Gelände. Kondition: sehr gut. Wanderung auf aussichtsreichen Wanderwegen.
Der heutige Tag ist nicht optimal. Es ist frisch und es soll heute noch regnen und ggf. etwas schneien. Als wir starten kommt etwas Regen runter. Zuerst folgen wir nun dem Kramerplateauweg, auf dem wir links einsteigen. Bald sehen wir rechts eine Forststraße zur Stepbergalm und den Hinweis, dass die Almhütte von Mitte Mai bis Mitte Oktober nur geöffnet hat. Wir sind leider eine Woche zu spät dran. Schade, den herrlichen Kaiserschmarn können wir vergessen.
Die Stepbergalm liegt an einem sonnigen Sattel zwischen Kramerspitz und Ziegspitz. Der Anstieg hat eine wunderbare Aussicht auf das Zugspitzmassiv. 800 m Aufstieg liegen vor uns, gleich 2:10 Stunden Daueraufstieg und kraxeln. Der Abstieg soll mit 800 m über das gelbe Gwänd, eine felsige Steilstufe führen. Dafür brauchen wir noch einmal weitere 2:05 Stunden.
Doch bleibt das Wetter stabil? Wie werden die Wege beim Aufstieg und Abstieg sein? Wir wagen es trotzdem. Die Wege werden beim Aufstieg immer schmaler. Endlose Schleifen und Kerren bringen uns nach oben. Trotz der Kälte fließt der Schweiß. Der Kreislauf arbeitet auf vollen Touren. Der Aufstieg ist hart und sehr anspruchsvoll. Die Pfade sind z.T. nur 50 cm breit, das Gelände ist steil. Trittsicherheit und Schwindelfrei sind notwendig.
 
Unterwegs haben wir fantastische Aussichten auf das Zugspitzmassiv. Wir passieren den Predigtstuhl bei 1472 HM und folgen dem Kreuzweg. Dann sehen wir endlich schemenhaft die Almhütte in dem Wolkenschleier. Der Aufstieg ist geschafft.
Wir sind allein hier oben. Unterwegs haben wir keine Menschenseele gesehen. Die Sicht ist verhangen. Unsere Rast an der Hütte ist kurz. Wir stärken uns, dann geht es weiter mit dem Abstieg. Zunächst sind die Wege rutschig. Nach 100 m wurde es dann besser.
 
Die Wege sind sehr schmal am Berg entlang. Dafür sind die Aussichten grandios. Unser Wanderweg führt uns mitten durch das Gelbe Gwänd. Trittsicherheit ist wieder gefordert. Stetig geht es vorsichtig abwärts, aber es ist einfacher als erwartet.
Bei 1000 HM kommen wir auf eine breite Forststraße, die wir bis zum Kramerplateauweg folgen. Weiter geht es Richtung Almhütte. Dann fängt es stark an zu regnen. Zum Glück ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz an der Almhütte.
Fazit: Anspruchsvolle Wandertour, die Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und  eine gute Kondition erfordert. Dafür wird man mit sensationellen Ausblicken und abwechslungsreichen Landschaften belohnt. Fast nur schmale Wanderpfade. Leider konnten wir die Köstlichkeiten der Almwirtschaft nicht genießen. Vielleicht beim nächsten Mal. Tolle Tour, Getränke nicht vergessen. Zweckmäßig ausgeschildert. Gutes Schuhwerk ist ebenso wichtig.












































Dienstag, 6. Dezember 2016

Top Tour der Kramerplateau Weg 12,2 km



Wandern im Zugspitzland


Garmisch-Partenkirchen

Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Top Tour der Kramerplateau Weg 12,2 km

Unsere vierte Herbstwandertour im Zugspitzland führt uns über den Kramerplateau Weg am Rande von Garmisch-Partenkirchen. Es ist eine einfache Wandertour auf aussichtsreichen Wegen. Wir starten am Parkplatz in der Pflegerseestraße und folgen den Wegmarkierungen zum Pflegersee. Nach knapp 30 Minuten erreichen wir den Berggasthof am Pflegersee.
Daten: Länge 12,2 km, Aufstieg 457m und 457 m Abstieg,  Start- und Zielpunkt: Parkplatz Pflegerseestraße. Laufzeit: 3 Stunden, leichtes Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen Wanderwegen.
Der heutige Tag ist ein sommerlicher Herbsttag. Nur wenige dunkle Regenwolken verdecken die Berggipfel des Zugspitzlandes. Am Pflegersee verweilen wir nur kurz, da dort eine Bausstelle ist. Wir wandern weiter auf den Kellerleitensteig unterhalb der Seelenwände auf gutgesicherten, einen Meter breiten Bergpfaden. Nach weiteren 30 Minuten treffen wir auf eine Forststraße, den Stiergraben.
Zur Berggaststätte St. Martin geht es nun nach rechts, den steilen Weg hinauf. Wir folgen anderen Wanderern, die auch das gleiche Ziel haben. Der Aufstieg auf 1038 HM hat es in sich. Der Puls macht sich bemerkbar. Viele Wanderer laufen mit roten Köpfen nach oben. Dann kommt langsam das Ziel näher.
Wir werden von der herrlichen Aussicht auf Garmisch-Partenkirchen und auf die Berggipfel des Zugspitzlandes belohnt. Die Gaststätte ist sehr gemütlich, die Terrasse ist wunderbar und hier kann man bayrische Köstlichkeiten genießen.
Nach der Rast geht’s zum Stiergraben zurück. Runter geht es einfacher als aufwärts. Wir folgen nun der Wegmarkierung Kramerplateauweg abwärts und wandern am Fuß der Kramerspitz. Auch hier haben wir eine tolle Aussicht über das Loisachtal und die gegenüberliegenden Gipfel.
Dann treffen wir auf eine große Wegkreuzung und gehen weiter geradeaus zur Windbeutelalm, die bekannte Almhütte. Dort machen wir unsere zweite Einkehr und genießen die berühmten Windbeutel.
Danach geht es an der Straße zurück und wir wandern auf dem Wanderweg wieder zum Kramerplateauweg zur großen Wegkreuzung. Es geht weiter geradeaus. Ohne große Steigungen geht es in den Ortsteil Sonnbichl zurück. Die Landschaft ist märchenhaft und die Sicht auf das Wettersteingebirge gigantisch. Wir genießen den Rückweg, bis wir auf den Parkplatz treffen.
   
Fazit: Einfache Wandertour mit sensationellen Ausblicken und abwechslungsreichen Landschaften. Fast nur schmale Wanderpfade. Tolle Einkehrmöglichkeiten, trotzdem Getränke nicht vergessen. Zweckmäßig ausgeschildert. Gute Kondition und gutes Schuhwerk sind wichtig.
































Donnerstag, 17. November 2016

Wanderweg vom Wank 1780m über Esterberalm 16 km



Wandern im Zugspitzland


Garmisch-Partenkirchen



Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Wanderweg vom Wank 1780m über Esterberalm 16 km



Unsere dritte Herbstwandertour im Zugspitzland führt uns auf den Wank mit 1780 Höhenmeter. Danach geht es über einen großen Rechtsbogen stetig abwärts bis wir unseren Startpunkt, die Talstation der Wankbahn, wieder erreichen.

 

Daten: Länge 16 km, Aufstieg 120m und 1200 m Abstieg,  Start- und Zielpunkt: Talstation Wankbahn. Laufzeit: 4:15 Stunden, mittelschweres Gelände. Kondition: gut. Wanderung durch eine großartige Naturlandschaft.

 

Am heutigen Tag ist es ziemlich frisch. Dunkle Regenwolken verdecken die Berggipfel des Zugspitzlandes. Tief unter uns liegt Garmisch-Partenkirchen. Vom Wank, auch Panorama Berg genannt, ist der Blick trotzdem noch fantastisch.
 
Fast allein sind wir mit der Wankbahn auf den Wank geschwebt und nun sind wir einsam hier oben. Die Ruhebänke mit Panoramablick warten heute vergebens auf Besucher, die sich hier sonst tümmeln. Der Berg gehört uns und wir genießen die grandiose Sicht auf Wetterstein mit Zugspitze.

 

Nur wenige Wanderer werden wir auf unserem Abstieg begegnen. Dafür können wir eine abwechslungsreiche Tour durch eine ursprüngliche Bergwelt mit Kieferlatschen, Wald, Matten und Bauernwiesen bewundern.

 

Die Tour ist ausreichend beschildert. Von der Bergstation  geht es auf schmalen Wegen in einen kleinen Sattel zwischen zwei Köpfen abwärts. Dann folgen viele Kehren und Schneisen, die uns langsam runter führen.
 
 Bei regnerischem Wetter sind die Steinpfade und Wurzelpfade recht rutschig. Dafür wird man von der urigen Landschaft und die tolle Bergaussicht für die Mühen belohnt.

 

Nun machen wir einen Abstecher zur Esterbergalm am romantischen Boden des Esterbergs. Dazu verlassen wir den Wanderweg W2, laufen dann 30 Minuten abwärts. Auf der Alm ist es geheimnisvoll ruhig. Nur die kleinen Glocken der grasenden Ziegen läuten in der Ferne. 
 
Leider hat die Hütte zu. Wir sind auch die einzigen Wanderer hier und keine Menschenseele ist zu sehen. Schon sehr geheimnisvoll. Wir gehen die gleiche Strecke wieder aufwärts und zurück zu unserem Wanderweg W2.

 

Dort angekommen geht es wieder bergab. Dann erreichen wir unsere Einkehr beim Gschwandtnerbauer, wo wir uns stärken und die malerischen Wiesen bewundern. 
 
Danach geht es weiter abwärts Richtung Partenkirchen, vorbei am Gasthaus Pfeifferalm in Schatten und weiter durchs Hasental. Das Hasental bietet uns fantastische Ausblicke. Wir folgen der Wegbeschilderung zur Wank Talstation.

 

Fazit: Einzigartige Wandertour mit sensationellen Ausblicken und abwechslungsreichen Landschaften. Fast nur schmale Wanderpfade. 1200 Höhenmeter abwärts, die auf die Knie gehen können. Zweckmäßig ausgeschildert. Unterwegs gibt es Einkehrmöglichkeiten, trotzdem Getränke nicht vergessen. Trittsicherheit, gute Kondition und gutes Schuhwerk sind wichtig.