Sonntag, 11. März 2018

Erste Frühlingswanderung um Winsen Luhe 12 km


 Diese Wanderstrecke W1 ist ein Rundwanderweg, beginnend in Winsen Luhe, die Stadt zwischen Hamburg Harburg und Lüneburg. Es geht nach Hoopte - Laßrönne - Winsen Luhe.

Endlich ist das Wetter einladend. Wir nutzen dieses Wetter um eine unserer Lieblingsstrecken um Winsen zu wandern. Die Sonne kommt durch und es liegt Frühlingsatmosphäre in der Luft. Auf der Strecke enddecken wir viele Leute die Joggen, Radfahren oder ihre Motorräder schon man einfahren wollen. Vor einigen Tagen hatten wir noch tiefen Winter mit Schnee und Eis bei minus sechs Grad. Nun genießen wir die angenehmen Temperaturen. 

Länge der Strecke ca. 12 km, Beschaffenheit: leichte Strecke, Überwiegend: Befestigte Strecke, Aussicht: Luhe, Elbe - Oberelbe, Ilmenau, Elbmarsch. Dauer der Wanderung ca. drei Stunden Netto bei gutem Tempo ohne Pausen. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, um Blasen zu vermeiden.

Zur detailierten Karte, GPS Daten und Google Earth 
bitte hier: Karte und mehr   drücken. 

Wir gehen rechts an der Kirche vorbei, über die Marktstrasse gerade aus, passieren die erste Luhebrücke und folgen die Strasse weiter, die zur Deichstrasse wird. Weiterfolgend passieren wir die zweite Luhebrücke und haben garnicht gemerkt, dass wir gerade auf einer Luheinsel liefen. Wir folgen die Strasse bis zur Kreuzung und überqueren den Altstadtring. Links neben dem Aldi, gegenüber dem Zebrastreifen, sehen wir schon den Eingang zu unserem Wanderweg. Jetzt wird es richtig schön.


 Auf dem Laufweg auf dem Stöckter Deich gibt es viel zu sehen. Rechts sehen wir die Luhewiesen und in ca. 50 Meter die Luhe, die sich versteckt in Richtung Ilmenaumündung schlängelt.


 



Hier gibt es schöne Grundstücke mit ländlichen Häusern zu bewundern, die  hier idyllisch an Bracks / Seen gebaut wurden.
 
Der Wanderweg auf dem Stöckter Deich führt uns auf einen befahrbaren Deichabschnitt, den wir weiter folgen.
 

  Die Straße bietet dem Wanderer viele interessante, mit Riet gedeckte historische Häuser. Tiefer gelegenne Häuser, sind nett und liebevoll das ganze Jahr dekoriert.

Diese Straße gehen wir weiter auf unserem Weg, die bald zu einem Schotterweg wird und uns zum Hooptener Hafen führt. 


Bei diesem sonnigen Frühlingswetter kommen die Farben der Landschaft  richtig gut raus. Im Frühling sind die Eindrücke besonders intensiv, wenn die Luft nach Leben schmeckt und die Vögel aktiv sind. Hier sieht man auch  Störche niesten und auf den Wiesen nach Futter suchen. Im Herbst sind hier viele Zugvögel auf den Wiesen, die sich für den Weiterflug stärken und eine Rast einlegen. 


 Der Stöckter Hafen bietet einen weiteren Blickfang beim Passieren. Der kleine Imbiss rechts vom Weg am Hafenbecken, bietet leckere Snacks und ein kühles Bier oder auch Warmgetränke zum kleinen Preis.

Auf der Hoopter Straße gehen wir auf der sicheren linken Straßenseite ca. 200 Meter Richtung Elbdeich hinauf und sehen auf der rechten Seite die Elbe und die Brücke bzw. das Ilmenau Sperrwerk, welche wir Richtung Laßrönne überqueren.


Auf der Brücke sehen wir  rechts die Ilmenau, die hier in die Elbe mündet, rechter Arm den Eingang zum Hoopter Hafen.

Beim DLRG Haus kann man den Elbblick genießen. Bänke bieten die Möglichkeit zum Verweilen. Hier ist auch der Elbebadestrand, der im Sommer sehr beliebt ist. Auch kann man hier tolle Sonnenuntergänge erleben. Die Elbfähre Möve 2 pendelt im 10 Minuten Takt zwischen Hoopte und den Zollenspieker nach Hamburg-Kirchwerder, eine der  ältesten erhaltenen Kulturlandschaften Deutschlands. Der Zollenspieker hat bereits im Jahr 1252 als Fährverbindung eine wichtige hanseatische Rolle getragen. Jetzt ist dort ein interessantes Ausflugsziel, ein gutes Hotel und Restaurant und vor allem ein Biker-Treffen. Auch die Imbissbude kann man empfehlen.

Bevor wir Hoopte verlassen, bietet dort das Restaurant "Fährhaus Hoopte" noch eine gute Einkehrmöglichkeit mit "Ungewöhnliches und Bewährtes aus deutscher Küche", lt Speisekarte. Hier ist die Rheinländische Küche ein guter Tipp.


Unsere Wanderung führt uns Richtung Laßrönne. Hier kann man den Elbblick lange bewundern. Dabei sollte man unbedingt die rechte Straßenseite auf dem Deich benutzen. Hier ist bei gutem Wetter viel Caprio- und Motorrad-Verkehr. Hier zeigt man was man hat und kann.

Wir durchqueren den kleinen Ort Haue. Gleich nach den Lagergebäuden gehen wir rechts auf diesen Feldweg (unten).
Nach ca. 150 Metern teilt sich der Weg. Gerade geht es den Deich entlang, rechts geht es ins Unterholz an der Ilmenau lang. Wir halten uns rechts und diese Strecke ist interessanter, gehen an kleinen versteckten Seen und Fischteichen  vorbei, die dem Wanderer schöne Aussichten bieten. Drei tolle Seen auf einer Laufstrecke von ca.100 Metern. Wo gibts das schon?

 Weiter folgen wir nun den befestigten Weg bis zum Seebrückenweg und überqueren die Seebrücke.

Bevor uns der Laßrönner Weg wieder nach Winsen, direkt zum Ausgangspunkt zum Schweinemarkt führt, bietet sich rechts der Seebrücke eine sehr  gemütliche Einkehrmöglichkeit. 

 Das Restaurant "Tafel Traum". Hier gibt es gute Speisen, leckeren selbstgebackenen Kuchen zu bezahlbaren Preisen und mit sehr gutem Service in einer gemütlichen Atmosphäre.
Auf dem Rückweg sollte man auf dem Laßrönner Weg auf Luheraser achten, die hier ja auch liebevoll "Wilder Landmann" genannt werden. Ruhiger geht  es rechts der Brücke die Straße Zur Seebrücke entlang, die uns wieder auf den Stöckter Deich und dann links wieder in die Stadt Winsen zurückführt. 


Dieser Weg ist vielleicht schöner, aber allerdings auch ca. 2 km länger. Er führt uns wieder zur Luhe.

Fazit: Schöner abwechslungsreicher und ebener Rundwanderweg mit vielen Aussichtsmöglichkeiten auf die Flüsse, insbesondere auf die Elbe. Auch ein Abstecker zum Zollenspieker lohnt sich. Insgesamt eine schöne Wellness-Wandertour. Bänke zum Verweilen sind ausreichend vorhanden. Leider keine ausreichende Wander-Wegweiser für diese Wanderstrecke. 

Samstag, 11. November 2017

Wanderung vom Grubigstein im Tirol 9,8 km



Wandern im Zugspitzland

 Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Von Garmisch nach Lermoos sind es 25 PKW Minunten und 23 km. Unser Ziel heute ist u.a. der Grubigstein mit 2255 HM und hinunter zur beliebten Wolfratshauser Hütte. Sie liegt in aussichtsreicher Lage über  dem Tal und ist gut erreichbar.

Daten: Länge 9,8 Rundweg  Startpunkt Bergstation Grubigalm, Laufzeit: 3:00 Stunden mittelschwere Wanderung bei traumhaftem Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen guten teilweise schmalen steilen Bergwanderwegen. Aufstieg ca 100 HM - und Abstieg 800 HM. Niedrigster Punkt Talstation Lermoos 1010 HM,  höchster Punkt Wolfratshauser Hütte1753 HM.

Die Grubigsteinlifte bringen den Wanderer schnell von Lermoos zur Bergstation Grubigstein. Man fährt mit der Grubigstein L1 und dann mit der Kabinenbahn L2 weiter aufwärts. Leider fährt die L2 heute nicht. So fahren wir mit der L1 zur Bettlalm und von dort mit dem Sessellift L4 zur Grubigalm auf 1725 HM. Die Fahrt nach oben ist bei sonnigem Oktoberwetter sehr angenehm. Diese Bergbahninfrastruktur ist in Österreich schon gewaltig und hauptsächlich auf den Wintersport ausgerichtet, wenn hier die Skisportler die Pisten bevölkern.
Dort oben angekommen, wandern wir auf dem Höhenpanoramaweg an Skipisten vorbei auf breitem Weg zur Wolfratshauser Hütte auf 1753 HM. Unterwegs müssen wir einen gesperrten Wegabschnitt passieren, da hier Bauarbeiter mit schwerem Gerät eine Schneepiste präparieren.
 
Auf der Terrasse der Hütte genießen wir die warme Sonne und die großartige Talaussicht und Sicht zur Zugspitze und zur Gartner Wand.
Als wir uns satt gesehen haben, starten wir hinab ins Gartnertal zur Gartneralm. Ein schmaler Bergpfad geht über viele Kehren tiefer und tiefer und der Hang ist recht steil.
 
Hier ist Vorsicht gefordert, da der Hang nicht stabil und etwas rutschig ist. An schwierigen Stellen ist er allerdings mit Seilen gesichert.
An diesem Tag wandern wir fast alleine und auch die Gartner Alm ist Mitte Oktober schon menschenleer und im Winterschlaf. Wir suchen uns eine Sonnenbank an der Hütte und machen hier eine Rast und tanken die Sonne und das Vitamin D in uns auf. Die Ruhe auf der Alm ist wunderbar und schon fast etwas unheimlich. Nur einige Krähen unterbrechen die Stille.
Dann geht es weiter auf der breiten Forststraße hinab mit tollen Ausblicken. Wir nutzen die Höhenpfade Richtung Lermoos und erreichen dann Untergarten. Die Talstation ist nicht mehr weit. Dann erreichen wir den idyllischen Ort Lermoos und finden den Parkplatz schnell.
Fazit: Sehr schöne Wanderung in imposanter Tirollandschaft. Leider sind die Almhütten bis auf die Wolfratshauser Hütte im Oktober schon im Winterschlaf. Gutes Schuhwerk ist wichtig, Getränke und Proviant nicht vergessen.  
































Dienstag, 7. November 2017

Wanderung zur Schneetalalm im Tirol 9,4 km



Wandern im Zugspitzland

 Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Von Garmisch nach Reute im Tirol sind es 45 PKW Minunten. Nicht gerade ein Katzensprung, aber durchaus lohnenswert. Wir fahren durch Reute und Richtung Höfen und finden schnell die Reuttener Bergbahn. 
 
Mit der Gondelbahn schweben wir mit tollem Ausblick auf die Bergstation zum Hahnenkamm. Nun geht es auf dem Alpenrosensteig zur Lechaschauer Alm am Berg entlang. Von weitem sehen wir die nächste Einkehrmöglichkeit.
 
Im Oktober ist es für einen Besuch im Alpenrosengarten zu spät, aber er soll sonst mit seinen 480 Pflanzenarten ein Besuch wert sein. Wir wandern direkt auf die unscheinbare Lechaschauer Hütte zu, aber auf der Sonnenterrasse fühlt man sich mit tollem Talblick sauwohl (0:45 Std.)
 
Weiter geht’s in Richtung Gehrenalpe und wir kraxeln auf das Gehrenjoch mit seinen 1858 HM. Auf dieser Höhe bleiben wir bis zum Sabachjoch (2:15 Std). Dann geht es abwärts. Am Joch hält man sich Richtung Tannheimer Tal hinunter. Dann geht es Richtung Nesselwängle bis zur Weggabelung, die uns zur Schneetalalm führt (3 Std.). Leider ist sie Mitte Oktober schon im Winterschlaf, obwohl heute die Terrasse zur Einkehr einladen würde. Wir genießen dort die warme Sonne und die schöne Aussicht.
 
Da die letzte Fahrt der Seilbahn drängt, geht es weiter zum Hahnenkamp-Gipfel. Hier ist die Aussicht ebenso wunderbar und man ist um diese Zeit ziemlich alleine am Gipfelkreuz. 
 
Bis zur Reuttener Seilbahn ist es schnell geschafft. Da wir noch etwas Zeit haben, genießen wir an der Panorama-Hütte im Liegestuhl die warme Oktobersonne. Was für ein wunderbarer Wandertag.
 

 
Daten: Länge 9,4 Rundweg  Startpunkt Bergstation Reuttener Seilbahn, Laufzeit: 3:45 Stunden mittelschwere Wanderung bei traumhaftem Gelände. Kondition: gut. Wanderung auf aussichtsreichen guten teilweise schmalen Bergwanderwegen. Auf- und Abstiege 500 HM m.

Fazit: Sehr schöne Wanderung in imposanter Tirollandschaft. Leider sind die Almhütten bis auf die Lechaschauer Hütte im Oktober schon im Winterschlaf. Gutes Schuhwerk ist wichtig. Getränke und Proviant nicht vergessen.