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Dienstag, 18. Oktober 2016

Wandern im Zugspitzland bei Garmisch-Partenkirchen

Wandertouren aus dem Zugspitzland und vom Karwendel aus Oberbayern 
Ausgangspunkt ist diesmal Garmisch-Partenkirchen.

Vor zwei Jahren machten wir Urlaub im Zugspitzland. Unser Ausgangsort war das kleine Städtchen Mittenwald, an der deutsch-österreichischen Grenze direkt am Karwendel. Dort haben wir zum ersten Mal die Alpenregion bewandert und kennengelernt.



Garmisch-Partenkirchen

In diesem Jahr sind wir im Herbst noch einmal dorthin gefahren und haben fünf tolle Wanderwege in der Region von Garmisch-Partenkirchen getestet. Wir werden nun in Kürze mit den Berichten darüber starten.

Es waren einzigartige Wandererlebnisse mit fantastischen Ausblicken auf das Zugspitzmassiv, Wetterstein und auf das Karwendelgebirge. Die  nächsten Wanderberichte handeln über die Erfahrungen der Touren

- Osterfeldkopf durch das Höllental (anspruchsvoll)

Mittenwald

Unsere sechs Wandertouren bei Mittenwald sind fünf mittlere und eine leichte Tour für den Wandereinstieg. 
Leutaschklamm
Leicht: Bei dieser Tour ist man auf gut angelegten Wegen und Steigen ohne größere Gefahrenstellen unterwegs. Das schließt aber im Bergland deutliche Steigungen nicht aus. Die Route ist ausreichend beschildert und markiert. Auch für Anfänger geeignet.
Diese Tour ist eine gute Einstiegstour mit erlebnisreichen und interessanten Wasserattraktionen. Auch für Kinder sehr gut geeignet.
Folgende Touren sind mittelschwer und alle Rundwanderwege
Karwendelspitze



Partnachklamm
Höllental
Die Wege und Steige dieser mittelschweren Touren verlaufen meist in hochalpinem Gelände und können also durchaus steil und steinig sein, manchmal auch durch leicht schrofiges Gelände führen, ohne allerdings richtige Gefahrenstellen zu beinhalten. Hier sollte ein Mindestmaß an alpiner Erfahrung, Trittsicherheit und natürlich brauchbares Schuhwerk nicht fehlen. Diese Touren sind meist ausreichend beschildert und markiert.

Viel Spaß beim Nachwandern.
Buchtipp: Dieter Seibert, Zugspitze mit Ammergauer Alpen und Werdenfelser Land, 50 Touren, Bergverlag Rother GmbH München, 125 Seiten, 12,90 Euro.



Montag, 3. November 2014

Wanderung Mittenwald - Lautersee - Grünkopf - Ederkanzel . Mittenwald (13,2 km)



Wanderung Mittenwald – Lautersee – Grünkopf – Ederkanzel – Mittenwald (13,2 km)



Heute, ein Tag Ende August, beginnt unsere Rundwanderung an der Kirche in Mittenwald.
 
Wer die Kirche noch nicht besichtigt hat, sollte dies spätestens jetzt nachholen. Es lohnt sich.


Die gelben Wegweiser weisen den Weg zum Lautersee. Ein Serpentinenweg bringt uns langsam auf den Berg und wir bekommen schnell einen eindrucksvollen Blick auf Mittenwald und auf das Karwendelgebirge.


Die Steigung und die Hitze lassen uns den Schweiß aus den Poren fliessen.
 
Dann erreichen wir auf dem Bergkamm den Lautersee. Die Landschaft ist märchenhaft.
 
Auch hier hat man das Gefühl, ein lebendiger Teil einer Modelleisenbahn zu sein. Wunderbare Landschaft.


Am See wandern wir rechts vorbei. Wir halten uns rechts bis wir einen Wegweiser Richtung Grünkopf 871 entdecken und folgen. 
 
Er führt uns weg vom Lautersee in einen Wald hinein. Hier wird es ruhiger. Nur wenige Wanderfreunde werden wir auf  unserer Tour zum Grünkopf begegnen.


Ein schmaler Pfad führt uns im schattigen Wald aufwärts. Nun geht es bis auf 1588 m bis zum Grünkopf stetig bergauf in den Ferchenseefelsen.
 
Über Kehren, Schleifen und Kletterpassagen gewinnen wir an Höhe. Durch die Bäume können wir rechts unter uns den Ferchensee entdecken, mit seiner 700m langen Wasserfläche auf 1059 m Höhe.


Auf unserer Tour folgen wir den roten Markierungen, die z. T. nur schwer zu finden sind. 
 
Dann geht es auf dem oberen Steig durch den Wald über einen Rücken auf dem Grünkopf. 
 
Der Weg ist schmal und manchmal stark zugewachsen. Dann haben wir es geschafft. Der Grünkopf ist mit 1588 m Höhe bestiegen.


Hier oben sind außer uns noch zwei weitere Wanderpaare. Wir genießen die grandiose Aussicht auf die majestätischen Berge vor uns und sonnen uns in der warmen Sonne. 
 
Was für ein Erlebnis für einen Heidewanderer. Herrlich! Dann beginnt der Abstieg über den Ostgrat mit seinen Steilstufen.


Stetig geht es nun abwärts. Über Kehren hin und her. Der Wald wird welliger, der Pfad ist manchmal mit Gras stark bewachsen, bis wir endlich einen Wegweiser Richtung Ederkanzel entdecken. 
 
Dort angekommen, sind wir von der tollen Aussicht erneut überwältigt. 
 
Wir stärken uns in der Hütte auf der sonnigen Terrasse, bis wir den Abstieg über den Wanderweg 472 nach Mittenwald abwärts nehmen.


Fazit: Eindrucksvolle, aber z.T. anstrengende Bergwanderung mit grandioser Aussicht bei tollem Wetter. Diese Tour sollte nur bei gutem Wetter gemacht werden, weil die Pfade sehr rutschig sind. Wie immer genügend Proviant und Getränke mitnehmen. Und natürlich ist gutes Schuhwerk sehr wichtig.


Wir benötigten für die 13,2 km lange Strecke eine Laufzeit von 4:27 Std. Der niedrigste Punkt ist Mittenwald bei 928 Höhenmetern und der höchste Punkt der Grünkopf mit 1588 Höhenmetern.

Sonntag, 14. September 2014

Wandern auf das Karwendel und über die Dammkarhütte



Wandern auf das Karwendel und über die Dammkarhütte


Unser zweiter Urlaubstag in Mittenwald in Oberbayern. 

siehe auch Wanderungtouren im Zugspitzland und Karwendel

Das Wetter ist heute gut und geeignet, eine Wanderung auf dem Karwendel durchzuführen. Die Luft ist klar, für August etwas zu frisch. Einige Wolken schieben sich über den Karwendel.

lt. Wikipedia ist das Karwendel eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Es liegt zum größeren Teil in Tirol, zum kleineren in Bayern; die Grenze verläuft über die Nördliche Karwendelkette und durch das Vorkarwendel. Vier große Gebirgsketten ziehen sich von West nach Ost; hinzu kommen zahlreiche Seitenketten und -gruppen und nach Norden ein weitläufiges Vorgebirge. Seinen Namen trägt das Karwendel nach dem altdeutschen Familiennamen Gerwentil, erstmals 1280 erwähnt, der ursprünglich nur auf das Karwendeltal bei Scharnitz beschränkt war. Hermann von Barth dehnte den Begriff im Zuge der Alpenerschließung im 19. Jahrhundert auf das gesamte Gebiet aus. 
 


Die eindruckvolle Karwendellandschaft wartet auf uns. Die Karwendelbahn ist Ausgangspunkt und sie bringt uns schnell auf 2244 Metern zur Berggaststätte, Sonnenterasse etc. 
 
 Die Aussicht ist grandios. Wir wandern zuerst über die majestätischen Karwendelspitzen, um die Karwendelgrube und genießen die einmalige Atmosphäre. 
 
Der Hauptgipfel dieser Region ist die westliche Karwendelspitze mit 2388 m. Nach dem Abstieg kommen wir auf die Nördliche Linderspitze mit 2372 m.

 

Weiter geht es zur Bergstation, wo wir die Alpenausstellung im Riesenfernrohr besichtigen. Danach starten wir den Abstieg. 
 
Zunächst führt uns der Tunnel tief unter der Oberen Dammkarscharte in den obersten Teil des Hinteren Dammkars. Die senkrechten Wände der Karwendelspitzen sind beeindruckend.

 

Der Marsch durch den Tunnel dauert knapp 10 Minuten. Am Ende des Tunnels liegt eine riesige Gerölllandschaft. Nur mit Mühe sind die schmalen Pfade zu entdecken. 
 
Die vielen Bergwanderer zeigen uns von Ferne den Weg nach unten. Eine Wanderkarawane zieht abwärts. Nur wenige Wanderer aufwärts.

 

Auf dem rauhen Stein geht es im Kar kräftig abwärts und wir konzentrieren uns auf unsere Schritte. Nur zu leicht kann man auf dem Geröllfeld abrutschen. Der Blick  nach unten ist ehrfürchtig. Wie bleiben auf dem gelb markierten Pfad.

 

Am Fuß des linksseitigen Felsen passieren wir die Bergwachthütte, dann weiter tiefer wird es grüner und auf 1650 m kehren wir in der Dammkarhütte ein, die auf einer kleinen  Karschwelle liegt.

 

Danach marschieren wir in endlosen Kehren und Schleifen über Gras, Geröll und zwischen Latschen zu einem Wegkreuz. Jetzt muss man sich entscheiden. Die Route „Mittenwalder über Bankerl“ führt über eine lang hinziehende Forststraße zurück ins Tal.

 

Die andere Variante „Mittenwalder über Ochsenboden“ ist eine reizvolle aber anspruchsvollere Tour. Sie führt nach einem 20 Min. Aufstieg in schwierigeres Gelände am Fuß der 700 m hohen Kreuzwand, wo man die Geländeschulter mit 1470 m erreicht. Das Ende der Tour, vorbei an steilen Hängen und quer über tief eingeschnittene Bachbetten durch den Reineckwald, ist die Teilstation der Karwendelbahn.  



Fazit: Imposante Wanderung mit eindrucksvoller Felsarena und Geröllkare. Wunderbare mittelschwere Alpinwanderung. Tolle Ausschichten. Richtiges Schuhwerk, Proviant und Getränke sind erforderlich. Alpine Steige, teilweise sehr steiniges Gelände. Trittsicherheit ist notwendig.



Diese Strecke hat eine Länge von 13,2 km. Wir haben dafür 4 Laufstunden gebraucht. Hoch 2384 m, tief 936 m.



Viel Spaß beim Nachwandern.   

siehe die Direktlinks unserer Wanderungtouren im Zugspitzland und Karwendel


Unsere sechs Wandertouren sind fünf mittlere und eine leichte Tour für den Wandereinstieg. 
Folgende Touren sind mittelschwer und alle Rundwanderwege
Karwendelspitze