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Mittwoch, 4. Mai 2016

Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen



Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen

Nun ist es wieder soweit. Unsere letzte Rheinsteigtour war im Oktober 2015. Nun ist April 2016 und es geht in diesem Jahr vier Etappen weiter bis nach Assmannshausen. Nächstes Jahr sind die restlichen Etappen bis zum Ziel Wiesbaden geplant. Die Anreise nach Kestert war bei traumhaftem Wetter und wir genießen die warme Aprilsonne auf dem Balkon unserer Pension mit Blick auf den Rhein mit einem kühlen Weizenbier. Herrlich!
Am nächsten Morgen starten wir nach dem Frühstück den vierten Teil von Kestert nach St. Goarshausen. Die Tour von 14,8 km ist mit den 590 Höhenmeter auf und ab gerade richtig zum Anwandern, damit der Winterschlaf aus unseren Muskeln schwindet.

Karte und weitere Informationen zur Tour


Die bisherigen Wanderrouten findest Du auf


Hier unsere Direktlinks zu den erschienen Rheinsteig-Post
Es geht bei wunderbarem Wanderwetter los. Es ist morgens noch sehr frisch, aber die Sonne wird uns wärmen. Auf Anraten unserer Pensionsmutter weichen wir von der blauen Rheinsteigroute ab.
 
Stattdessen wandern wir am Rhein aus Kestert bis wir links eine kleine Bahnunterführung die gelbe Rheinsteigtour treffen. Die Pulsbachklamm soll laut der Einheimischen reizvoller sein. Der Weg durch die Klamm ist sehr reizvoll, aber kein Vergleich zum Ruppertsklamm bei Lahnstein.
Dann stoßen wir auf die blaue Rheinsteigroute. Nun prägen Burgen und Bodenschätze das Bild auf dieser Etappe. Auf verschiedenen Schautafeln des Bergbau- und Landschaftspfades erkundigen wir uns über den Bergbau und über die Flora und Fauna dieses Gebietes im Dreieck Ehrenthal, Prath und Wellnich.
Das Wanderwetter ist ideal. Es wird immer wärmer. Die Sonne scheint. Von weitem hören wir das Tuckern der Schiffsdiesel. Die pulsierende Lebensader der Rhein ist nah und durch die noch kahlen Bäume ist er immer wieder ersichtlich. Wir genießen immer wieder die tollen Aussichtsmöglichkeiten auf den Canyon. Wahrlich beeindruckend.
Dann stößt der Rheinsteig auf die Ortsmitte von Wellnich. Die Wegweiser weisen uns den Weg zur Burg Maus nach oben auf den nächsten Berg.
 
Durch den Wald geht es aufwärts zur Burg. Man kann sie heute nicht besichtigen, also geht es weiter auf den Berg.
 
Durch Wiesen am Rheinhang vorbei, wird das Wandern mit spektakulären Ausblicken auf St. Goar und die Burganlagen Rheinfels verwöhnt. Dann passieren wir eine Talsenke und machen einen Stop bei einer Schutzhütte mit Blick auf St. Goar. St. Goarshausen ist nicht mehr weit und die Loreley ist greifbar nah.
Der Rheinsteig hält wieder, was er verspricht. Schmale Wege, überragende Ausblicke, abwechslungsreiche Landschaft, alles was ein Wanderer sich wünscht. Dann geht der schmale felsige Trampelpfad nach unten.
 
Doch aufgepasst, er hat es in sich. Am Friedhof mündet er in die Kreisstraße 86. Von hier sehen wir rechts den Bahnhof. Unser Ziel ist die Innenstadt.
Fazit: Leichter Wanderweg mit abwechslungsreichen Einblicken. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften Richtung Rhein. Wir schonen unsere Kondition für die nächste schwere Etappe weiter nach Kaub. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert.

P.S. Die Touren werden mich auf das "Bloggerwandern" der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH in der abwechslungsreichen Mittelgebirgsregion Westerwald, an dem ich in diesem Jahr eingeladen bin, gut vorbereiten. Aber vor der Tour habe ich doch schon viel Respekt. Schließlich läuft man nicht jeden Tag 45 km auf einen Wanderweg.
 Eine durchgehende Warkierung leitet den Weg

Auf die Blogger wartet ein Blogger-Wandermarathon auf dem Prädikatswanderweg WesterwaldSteig von der Holzbachschlucht bis zum Stöffel-Park. Diese vier Etappen und meine Fernwanderung auf dem Schluchtensteig im Hochschwarzwald Ende Mai werden für das Training optimal gut sein.










































 

Dienstag, 12. April 2016

Wilder Rheinssteigwanderung Teil 4

Wilder Rheinsteigwanderung Teil 4 von Kestert bis Assmannshausen

Wilder Rheinsteig - Wanderung der ersten zwölf Etappen 

Der Rheinsteig ist der oder einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Er führt von Bonn nach Wiesbaden und ist 320 km lang. Er bietet dem Wanderer eine Menge von Wandererlebnissen. 

Mehr als 40 Burgen und Bauten säumen den Weg – und von felsigen Vorsprüngen öffnen sich ganz neue (Rhein)Einsichten auf den europäischen Grand Canyon der Romantik.  

Mit meiner Männerwandertruppe bin ich in den letzten drei Jahren die ersten 12 Etappen von Bonn bis nach Kestert bei Koblenz gewandert. In diesem Jahr setzen wir die Tour von Koblenz nach Assmannshausen bei Rüdesheim fort. Dabei hoffen wir, dass wir auch im April angenehmes Wanderwetter haben werden. 
 
Unsere nächsten vier Etappen sind: 
 
Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen

Gleich nach dem Start geht es auf fast 200 steile Höhenmeter und wird den Winterschlaf aus unseren Körpern pusten. Dann geht es am Hang entlang und wird uns mit obligaten Rheinblicken erfreuen, die wir so am Rheinsteig lieben. Immer wieder geht es auf und ab. Burg Maus wird uns weitere Rheinblicke bieten, bis wir über steile Pfade hinunter zum Ende nach 15 km nach St. Goarshausen gelangen.  

 
Etappe 14: Wilder Rheinsteig von St. Goarshausen nach Kaub

Der nächste Tag wird mit 22 km und 860 Höhenmetern auf und ab anstrengender Wandertag. Wir werden für die Strecke ca. 7 - 8 Stunden brauchen. Dafür werden wir mit dem Dreiburgenblick eine herrliche Aussicht genießen können, wenn das Wetter mitspielt. Der Höhepunkt ist Loreley und Ausblicke wie das Kulturdenkmal "Alte Burg" und der Rossstein, die uns für die Mühen der zahlreichen, oft engen und steilen Auf- und Abstiege entschädigen. 
 
Etappe 15: Wilder Rheinsteig von Kaub nach Lorch

Der dritte Tag ist mit 15 km etwas geruhsamer. Wir werden Rheinland Pfalz verlassen und in Hessen einwandern. Die schöne Aussicht wird bleiben und mächtige Burgen, wie die Burg Gutenfels, werden wir entdecken. Bis wir dann Lorch am Rhein erreichen werden.

Etappe 16: Wilder Rheinsteig von Lorch nach Assmannshausen

Der letzte Tag dieser Tour führt über 15 km über sanfte Steigungen und breite Wege. Der Weg führt oberhalb des Rheins und wir können uns an vielen Wegbiegungen überraschen lassen. Permanent geht es dann auf 350 Höhenmeter zur Paul-claus-Hütte, wo dann der Abstieg durch Weinstöcke nach Assmanshausen eingeleitet wird. 

Ich bin gespannt auf diese Wandertour. Hoffentlich spielt das Wanderwetter mit, dann wird es doppelt schön.  


Fazit: Der Rheinsteig ist ein sehr schöner, aber anspruchsvoller Mittelgebirgswanderweg mit vielen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Er bietet viele außergewöhnliche Eindrücke mit den malerischen Rheindörfern und der phantastischen Landschaft. Sehr gut ausgeschildert. 








 

Montag, 2. November 2015

Wilder Rheinsteig Etappe 12 Kamp-Bornhofen bis Kestert (8,0 km)



Wilder Rheinsteig Etappe 12 Kamp-Bornhofen bis Kestert (8,0 km)

Heute ist der letzte Wandertag des dritten Teils auf dem Rheinsteig in diesem Jahr. Wir starten in Kamp-Bornhofen und wandern nach Kestert. Der Weg führt uns direkt aus dem Ort von 64 auf 369 Höhenmeter. Es wird ein steiler Aufstieg und dann klingt die Etappe ohne weitere Anstrengungen mit gemütlichem Dahinwandern auf breiten Wegen in Kestert aus.
Gestern erlebten wir einen Wander-Supergau. Nach 24 km schwierigen Wanderkilometern mit 7 Stunden Laufzeit erreichen wir endlich in Kamp-Bornhofen unser Hotel Landhaus Sonnenhang, wo wir unsere Zimmer bestellt haben. Der Hotelier hatte allerdings eine böse Überraschung für uns. Unsere Reservierungsmail ist angeblich nicht angekommen und wir standen ohne Zimmer da. Später von Einheimischen hören wir, dass er diese Ausrede wohl öfter schon gemacht hat. Deshalb sprechen wir einen Hotelalarm für dieses Hotel aus. Nur durch Glück bekamen wir noch drei Zimmer im Kamp-Bornhofen.
Auf zur nächsten Etappe Rheinsteig für dieses Jahr. Das gelbe Rheinsteig Logo weist uns den Weg zum Hauptweg. Über schmale Wege geht es über stiegen steil Bergauf. Nach kurzer Zeit fließt der Schweiß in Strömen und wir konzentrieren auf unsere Atmung und unseren Herzschlag. Heute ist es am vierten Wandertag hintereinander mal nicht sonnig. Nachts hat es geregnet und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch.
Endlich taucht rechts die Burg Sterrenberg auf. Kurz darauf passieren wir die Burg Liebenstein. Sterrenberg wurde 1100 erbaut. Sie sicherte den zu Boppard gehörende Reichsgutbezirk und überwachte die Zollstelle Bornhofen.
 
Vor uns taucht ein Wildzaun auf, den wir überklettern müssen. Später  verlassen wir das eingezäunte Areal. Dann macht uns ein Gedenkkreuz neugierig. Hier wurde 1754 der Landarbeiter Bartholomäus Sauerborn erschlagen.
Die Steigung wechselt. Es geht weiter berauf bis wir den kleinen Ort Lykershausen durchqueren. Es richt im Ort lecker nach Sonntagsbraten. Das Rheinsteig Logo weist uns rechts durch den Ort. Es geht über eine freie Strecke und danach in den Wald auf den Meisenkopf entlang zur Hindenburghöhe mit Hütte.
 
Hier genießen wir die letzte große Aussicht auf das Rheinland bevor unser Weg in Kestert am Bahnhof in diesem Jahr endet und hier im nächsten Jahr beginnen wird.
Fazit: Schwerer Einstieg in den Wanderweg bis wir die Höhe von 369 Höhenmetern erreichen. Dann geht es stetig abwärts bis wir bei 78 Höhenmetern Kestert erreichen. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften Richtung Rhein. Gute Kondition und gutes Schuhwerk ist für diese Etappe notwendig. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert. Einige Wanderer kommen uns auf dieser Etappe entgegen.