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Dienstag, 10. Juni 2014

Wandern auf den Weserberglandweg Etp 3. Gieselwerder nach Schönhagen

 

Wikipedia: "Der Weserbergland-Weg ist ein rund 225 Kilometer langer Fernwanderweg. 
Er folgt den Lauf der Weser von der Quelle bei Hannoversch Münden bis zum Durchbruch der Weser bei Porta Westfalica in 13 vorgeschlagenen Tagesetappen. Als Wegzeichen gilt seit Herbst 2012 ein blaues XW auf hellgrünem Grund. Diese neue Beschilderung hat die alten schwarz weißen XW-Zeichen abgelöst und wurde im Rahmen der Zertifizierung als Qualitätsweg umgesetzt.
XW Schild vom Weserbergland-Weg mit Wanderer im Hintegrund
Offizielles Wegeschild

Der Weserbergland-Weg verläuft durch die verschiedenen Mittelgebirgslandschaften des Weserberglandes, im Wesentlichen Reinhardswald, Solling und Wesergebirge. An der Strecke liegen mit Helmarshausen, Nienover und Amelungsborn gleich drei bedeutende Orte des Mittelalters."


Hier die Etappenvorschläge von der offiziellen Webseite Weserberglandweg.de
Wir habe uns allerdings aufgrund der Entfernung und der Übernachtungsmöglichkeiten für andere sechs Etappen des Weserbergland-Weg entschieden und sind folgende Etappen im Drei-Ländereck gewandert: 
Hier die kompletten Etappen der letzten zwei Jahre auf dem Weserberglandweg


2015 ein Jahr später liefen wir den zweiten Teil unserer Fernwanderung auf den Weserberglandweg und freuen wir uns die nächsten sechs Etappen des Wanderweges, diese sind:
   
 Hier das Höhenprofil des Weserberglandweges
Quelle: http://img62.imageshack.us/img62/6824/wbwhhenprofilgta.jpg



Erfahrungsbericht



Die gestrige Etappe von Vaacke nach Gieselwerder mit insgesamt 33,5 km hat uns aufgrund  des Umweges sehr gefordert. Wir haben unsere physischen Grenzen überschritten. Heute wird unsere Wanderstrecke planmäßig „nur 26,5 km“ lang sein. 

Wir kennen nun die Tücken der Wegbeschreibung insbesondere bei den Abzweigungen. Nach dem Verlassen von Gieselwerder sind wir nach 1,3 km beim Einstieg des WBW. Die Sonne scheint, das Wetter wird heute optimal zum Wandern. Angenehme Temperaturen. Unsere Stimmung ist Bomben gut, die Vögel begrüßen uns im Wald. 

Beim Wandereinstieg zeigt ein Wegeschild in den Wald mit zwei Wegen. Rechts ein komfortabler Märchenwanderweg, daneben ein dunkler halb zugewachsener Weg. 
 
Die Wahl ist selbstverständlich der rechte Weg. Fatal. Nach 800 Metern bemerken wir die falsche Entscheidung. Den Weg versuchen wir zu korrigieren, um die Querverbindung  zum WBW zu finden. Ergebnis trotz Navi ca. 5 km Umweg. Dies ist wieder das Grundproblem des WBW. Die Abzweigungen sind nicht immer eindeutig ausgeschildert. 

Vor Bad Karlshafen steigen wir wieder ein und  sind froh darüber. Vor Bad Karlshafen geht es  über eine beeindruckende Berghöhe.
 
Allerdings weißt der Weg dort große Markierungslücken auf, die nicht gerade Sicherheit geben. 
 
Von der Barockstadt Bad Karlshafen sind wir beeindruckt. Aufgrund Sanierungsarbeiten ist das Hafenbecken allerdings wasserfrei.
 
 Hier endete früher auch der Hugenotten- und Waldenpfad. Von  hier schifften sich viele Hugenotten ein und emigrierten nach Übersee. An  der Weserpromenade machen wir in einer Eisdiele Rast und überlegen, wie wir nach Schönhagen kommen.  

Dieser erholsame Aufenthalt  gibt uns Kraft, die nächsten 13 km zu wandern. Das Wetter scheint stabil  zu bleiben. Steil geht es nach der Weserbrücke auf Naturwegen in den Höhenzug Solling.
 
 Hier lohnt sich die Aussicht auf das Wesertal zu genießen. Die  Aussichtsplattform Skywalk, die fast 100 Meter über dem Wesertal  schwebt, ist besonders eindrucksvoll. 

Weiter geht es durch einen dichten Buchenwald unserem Etappenziel Schönhagen entgegen. 
 
Eine kleine Rast machen wir beim Höhenpunkt „Lug ins Land“. Ergonomische Bänke  bieten Entspannung vom Alltag mit Blick  auf die Hügel des Weserberglandes.

Unterwegs entdecken wir im Hutewald Auerochsen und Exmoorponys. Besonders die Heckrindbullen sind beeindruckend. 
 
Zu erschöpft sind wir, um einem Ausblick zum Mittelalterlichen Haus Nieover  zu unternehmen. Allerdings bekommen wir einen guten Eindruck von Nieover, die älteste Stadt des Sollings mit seinem alten Jagdschloss. 

In Nieover geht es noch einmal auf einen Wirtschaftsweg auf 300 Meter Höhe, bevor wir endlich in das idyllische freundliche Örtchen Schönhagen bei gelber Abendsonne einkehren. 
 
Im Gasthaus zur Harburg werden  wir  freundlich empfangen, wo wir uns bis zum Morgen wohlfühlen. 


Fazit: Eindrucksvolle sehr abwechslungsreiche Wandertour mit  vielen Highlights. Für die 26,5 km plus 5 km Umweg sind  wir 7 Std. 40 Minuten gelaufen. Gute Kondition ist notwendig. Die Markierung von Bad Karlshafen nach Schönhagen ist sehr gut. Zeitweise sind die kleinen Schilder alle fünf Meter vorhanden. Unterwegs stehen teilweise gemütliche Bänke. Tolle Wandertour, wie immer gutes Schuhwerk notwendig. Ausreichend Getränke und Snacks mitnehmen.






















































































Donnerstag, 22. Mai 2014

Wandern auf dem Weserberglandweg Etappe 2 Vaake nach Gieselwerder



   

Wikipedia: "Der Weserbergland-Weg ist ein rund 225 Kilometer langer Fernwanderweg. Er folgt den Lauf der Weser von der Quelle bei Hannoversch Münden bis zum Durchbruch der Weser bei Porta Westfalica in 13 vorgeschlagenen Tagesetappen. Als Wegzeichen gilt seit Herbst 2012 ein blaues XW auf hellgrünem Grund. Diese neue Beschilderung hat die alten schwarz weißen XW-Zeichen abgelöst und wurde im Rahmen der Zertifizierung als Qualitätsweg umgesetzt.
XW Schild vom Weserbergland-Weg mit Wanderer im Hintegrund
Offizielles Wegeschild
Der Weg wurde seit 2009 nach den neuen Qualitätskriterien der Premiumwanderwege erschlossen. Bis Herbst 2012 wurde der Weserbergland-Weg vor allem durch eine naturnähere Wegeführung aufgewertet. Er erhielt 2012 das Siegel "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" des deutschen Wanderverbandes verliehen.

Der Weserbergland-Weg verläuft durch die verschiedenen Mittelgebirgslandschaften des Weserberglandes, im Wesentlichen Reinhardswald, Solling und Wesergebirge. An der Strecke liegen mit Helmarshausen, Nienover und Amelungsborn gleich drei bedeutende Orte des Mittelalters."


Hier die Etappenvorschläge von der offiziellen Webseite Weserberglandweg.de
Wir haben uns allerdings aufgrund der Entfernung und der Übernachtungsmöglichkeiten für andere sechs Etappen des Weserbergland-Weg entschieden und sind folgende Etappen im Drei-Ländereck gewandert: 
    Hier die kompletten Etappen der letzten zwei Jahre auf dem Weserberglandweg
    2015 ein Jahr später liefen wir den zweiten Teil unserer Fernwanderung auf den Weserberglandweg und freuen wir uns die nächsten sechs Etappen des Wanderweges, diese sind:

      Hier das Höhenprofil des Weserberglandweges
      Quelle: http://img62.imageshack.us/img62/6824/wbwhhenprofilgta.jpg

      http://img62.imageshack.us/img62/6824/wbwhhenprofilgta.jpg

      Erfahrungsbericht



      Die Nacht in der Pension Zimmermann war sehr ruhig und erholsam. Das Frühstück super und reichhaltig. Von den Betreibern erfahren wir die erlebnisreiche Geschichte des Hauses.


      In der Nacht hat es geregnet, der nun aufgehört hat. Es ist allerdings noch frisch und diesig. Durch den Garten gehen wir die wenigen Meter zum Weserberglandweg. Unser Ziel ist heute Gieselwerder und die Etappe ist 33,5 km lang. 
      Welchen Weg nehme ich?
      Doch der falsche Weg


      Ein unfreiwilliger Rekord, den wir der uneindeutigen Hinweisschilder und unsere Fahrlässigkeit zu verdanken haben. Ein Umweg von ca. 5 km. In  Reinhardshagen treffen wir den Weserberglandweg wieder. Der Weg führt durch den prächtigen Reinhardswald hinein in das Olbetal.


      Wechselnde Wegeführung macht das Wandern interessant. Es geht über schmale Wanderpfade, Wirtschaftswege, Forstwege und weite Wiesen mit schönen Aussichten. 


      Dann führt der Weg bei der Ziegelhütte links in den Wald, Richtung Sababurg auf ca. 320 m Höhe. 
       
      Am Dornröschenschloss Sababurg machen wir eine verdiente Rast. Das Dornröschenschloss wirkt noch sehr verschlafen. Nur ein japanisches junges Pärchen macht vom Schloss einige Fotos.


      Von der Sababurg, am Tierpark vorbei, führt der Weserberglandweg über weite Felder nach Gottsbüren. 
       
      Dort scheint das Leben zu schlafen. Die Straßen sind wie ausgestorben. An der Kirche machen wir eine Rast und stärken uns für die restlichen fünf langen Kilometer.
       

       
       Unsere Beine und Füße sind diese langen Strecken noch nicht gewohnt und wir haben noch den St. Georgengrund vor uns.


      Den Ort verlassen wir und wandern in den Wald. Nördlich führt uns ein Pfad in den wildromantischen St. Georgengrund. Es ist eine kleine geheimnisvolle Schlucht. Den Bach müssen wir mehrfach überqueren. 
       
      Der schmale Weg ist rutschig und matschig und wir befürchten vom schmalen Pfad zu rutschen. Wir hätten auch eine Alternativroute nehmen können, aber als wir das Ende der Schlucht erreicht haben, war es im Nachhinein ein Highlight unserer heutigen Wanderstrecke.


      Noch ca. 2 km bis zum heutigen Ziel Gieselwerder, wo Schneewittchen und die sieben Zwerge, laut Märchensaga,  gelebt haben sollen. Unsere Pension Börner ist schnell gefunden. Auch eine gemütliche nette Übernachtung mit einem guten Frühstück. Das erste Bier tat tierisch gut.


      Fazit: Was für eine Wandertour. 33,5 km, davon ca. 5 km Umweg. Die Hinweisschilder sind oft vom Laub schlecht zu erkennen. Trotzdem tolle Wandertour und Landschaft mit vielen schönen Aussichten. Laufzeit 8 Stunden 21 Min. Beine, Waden und Füße sind schwer wie Blei. Gute Kondition sollte vorhanden sein. Gutes Schuhwerk absolut notwendig.   


       

      --------- Ende -----