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Mittwoch, 12. Oktober 2016

Etappe 3: Bad Driburg zu den Externsteinen 22,3 km



Wandern auf dem Eggeweg

 Der Eggeweg (Wanderzeichen: X und E 1) verbindet den Teutoburger Wald im Norden mit dem Sauerland im Süden. Der Wanderweg führt auf seiner gesamten Route durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Dabei folgt er dem Kamm des Eggegebirges, einer alten Heeres- und Handelsroute. Dieses bewaldete Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 1 (Nordsee – Mittelmeer) besticht mit grandiosen Aussichten, sauberen Bachläufen und einzigartigen historischen Schätzen. 25 Schutzhütten am Wegesrand gewähren dem Wanderer bei Regen Unterstand. Der Eggeweg wurde 2004 und 2007 mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg wesentlicher Bestandteil des Wanderprojekts „Hermannshöhen“.
Der Wanderweg beginnt eigentlich an den Externsteinen in Richtung Süden. Wir mussten allerdings wegen einer Hotelreservierung umdisponieren. Wir gehen den Weg daher „rückwärts“.


Unsere Etappen sind:

Etappe 1: Etappe 1: Marsberg nach Kleinenberg 27,5 km

Etappe 2: Etappe 2: Kleinenberg nach Bad Driburg 27,9 km

Etappe 3: Etappe 3: Bad Driburg zu den Externsteinen 22,5 km plus 3,2 km

Heute die Etappe 3: Eggeweg Bad Driburg zu den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg 22,3 km
Daten: Länge 22,3 km, Aufstieg 453m und 358 m Abstieg,  Startpunkt Bad Driburg 216 HM Zielpunkt Externsteine 330 HM.

Die Nacht im Hotel „Zum braunen Hirschen“ in Bad Driburg war schnell vorbei. Im Hotel Brand gegenüber habe wir den Abend ausklingen lassen, den unser Hotel hat am Dienstag Ruhetag. Bis zur anderen Straßenseite konnten unsere Füße uns noch tragen.
Nach dem Frühstück starten wir früh die dritte und letzte Etappe des Eggeweges. Unser Ziel sind die Externsteine. Wir haben beschlossen, den Heinrich-Heine-Weg zu benutzen, um dann über die Weberhöhe wieder auf den Eggeweg bei der gleichnamigen Hütte zu stoßen. Ist zwar nicht original, aber etwas einfacher. Es wartet heute wieder eine lange Strecke auf uns.
Den  Weg finden wir leicht. Wir gehen hinter der Kirche bis zur Hauptstraße und dann links folgen wir der Markierung O mit schwarzen Hintergrund. Natürlich geht es von 216 HM ständig bergauf bis wir auf den Kammweg mit 400 HM treffen. Nass geschwitzt haben wir die erste Hürde geschafft.
Nach kurzer Verschnaufpause geht es weiter. Bei der Knochenhütte genießen wir schöne Aussicht. Sogar die Sonne lässt sich blicken. Ansonsten begleitet uns heute ein kräftiger Herbstwind, der in den Bäumen rauscht.
Wir passieren den Trötenberg mit 398 HM und erreichen die Rehberghütte an der Landstraße. Hier machen wir eine Rast. Dann werden wir von einem Pärchen abgelöst, mit zwei Bierflaschen bewaffnet, die es sich hier wohl gemütlich machen wollen.
Für uns geht’s weiter auf den Rehberg mit 427 HM. Der schmale Wiesenweg ist märchenhaft und verträumt. Dann erreichen wir die nächste Schutzhütte Schwarzes Kreuz. Der Weg führt nun weiter etwas monoton geradeaus auf dem Kammweg, leider ohne Aussicht dafür sehr windig.
 
Einige Wanderer kommen uns entgegen. Eine größere Gruppe macht gerade eine Rast. Wir überqueren den Feldromer Berg im Staatsforst Paderborn des Eggegebirges. Endlich erreichen wir den Eggeturm im Preußischen Velmerstot auf 468 HM, der wie ein Raumschiff auf dem Gipfel steht.
Wir entern den Eggeturm bei starkem Wind. Von oben haben wir einen tollen Rundumblick. Jetzt klärt sich der Himmel auf und es wird wärmer. Die nächste Sehenswürdigkeit ist die Heidelandschaft Lippischer Velmerstot. Vor einigen Jahren war dieser schöne Ort noch militärisches Sperrgebiet.
Auf schmalen Pfad macht der Weg einen Linksbogen und im Zickzack geht es langsam abwärts. Dann geht es am Silberbach idyllisch weiter, bis wir unser Hotel Silbermühle erreichen. Wir checken uns ein, machen uns frisch und wandern dann mit kleinem Gepäck die noch verbleibenden 3,2 km zu den Externsteinen.
Erst geht es aufwärts bis wir auf einen Schotterweg stoßen. Links leicht abwärts, dann wieder aufwärts auf 330 HM, danach wieder abwärts bis zur Bundesstraße B1. Die restlichen 1,2 km geht es durch einen schönen Wald. Dann treffen wir auf die grandiosen Externsteine.
 
Von diesem Anblick sind wir überwältigt. Sie bieten den verdienten Höhepunkt unserer dreitägigen Fernwanderung auf dem Eggeweg. Danach ging es noch die 3,2 km zurück zum Hotel Silbermühle, wo uns ein tolles Zimmer mit Bad erwartet.       
Fazit: Gut ausgeschilderter Wanderweg. Viel Wald mit einigen Anstiegen und lange Wege über den Bergkamm der Hermannshöhen. Die Aussichten sind reizvoll. Die Aussicht vom Eggeturm ist wunderbar und die Atmosphäre in der Heidelandschaft Velmerstot märchenhaft. Als Höhepunkt ist unser Endpunkt der Tour die Externsteine, die sehr beeindruckend sind.

Daten: Länge 22,3 plus 3,2 km Aufstieg 453 m, Abstieg 358 m, Startpunkt Bad Driburg 216 HM Zielpunkt Externsteine 330 HM. Das Wetter war trocken, kräftiger Herbstwind und ab und zu Sonnenschein bei 21 Grad.Wir waren 6:05 h in Bewegung und machten 1:30 h Pause mit einer Geschwindigkeit von 3,8 km/h.













































Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wandern auf dem Eggeweg Etappe 2 Kleinenberg nach Bad Driburg 27,9 km



Wandern auf dem Eggeweg


Der Eggeweg (Wanderzeichen: X und E 1) verbindet den Teutoburger Wald im Norden mit dem Sauerland im Süden. Der Wanderweg führt auf seiner gesamten Route durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Dabei folgt er dem Kamm des Eggegebirges, einer alten Heeres- und Handelsroute. Dieses bewaldete Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 1 (Nordsee – Mittelmeer) besticht mit grandiosen Aussichten, sauberen Bachläufen und einzigartigen historischen Schätzen. 25 Schutzhütten am Wegesrand gewähren dem Wanderer bei Regen Unterstand. Der Eggeweg wurde 2004 und 2007 mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg wesentlicher Bestandteil des Wanderprojekts „Hermannshöhen“.

Der Wanderweg beginnt eigentlich an den Externsteinen in Richtung Süden. Wir mussten allerdings wegen
einer Hotelreservierung umdisponieren. Wir gehen den Weg daher „rückwärts“.
Heute die Etappe 2: Kleinenberg – Bad Driburg 27,9 km

Unsere Strecke haben wir gestern beim Insektenhotel nach 24,3 km Wanderung abgebrochen und sind dann dem Wegweiser 3,3 km nach Kleinenberg gefolgt. Der Weg führte dann rechts an der Bördehütte vorbei durch den Veddernkamp in den Ort. War eine gute Entscheidung, die Tour abzubrechen, zumal Ella wirklich mit den Fußblasen zu kämpfen hatte.

Das Hotel Engemann war sehr nett. Gemütliches Zimmer. Abends haben wir dort gut gegessen. Freundlicherweise bot man uns an, uns am nächsten Tag wieder zum Eggeweg zu fahren. Das Angebot nahmen wir gerne an und stiegen dann beim Parkplatz Grunewald in den Eggeweg wieder ein. 
 
Nach ca. einem Kilometer erreichten wir die Borlinghauser Hütte, wo gestern eigentlich unser geplanter Ausstieg gewesen wäre. Wir waren froh, dass wir diese heutige Variante genommen haben, denn wir wären sonst sehr spät und im Dunkeln am Ziel gewesen.
 
Der Eggeweg führt nun durch das Barlinghauserholz, ein dichter Fichtenwald und sehen rechts ein Hinweis zum Aussichtsturm „Bierbaums Nagel“. Kurz darauf passieren wir die Teutoniaklippen, die den Wanderweg erheblich aufwerten. 
 
Nun scheint auch die Sonne und wir erhalten schöne Fotomotive. Die nächste Hütte ist die Krollhütte beim Försterkreuz. 
 
 Auf einer Höhe von 390 Meter weist uns der Fernmelde- und Fernsehturm den richtigen Weg.
 
Wir überqueren die Bundesstraße und gehen geradeaus zum Fernsehturm, wo wir eine kurze Rast machen. Der Eggeweg verfügt über 25 Schutzhütten, d. h. alle 2,5 km eine Schutzhütte, die z. T. noch recht neu sind. Auf dem Paderborner Berg machen wir dann eine längere Rast und sind froh, dass unsere Beine eine Pause bekommen. Die gestrige Tour von 28 km zeigt Wirkung auf unsere Kondition. Ella kämpft bemerkenswert mit ihren Fußblasen.   
 
Im weiteren Verlauf des Eggeweges macht er einen kleinen Bogen und führt uns an der Teufelsküche vorbei. Eine imposante Felsen- und Klippenkonstellation. Dann treffen wir die Landstraße L828 in Herbram-Wald. Es ist kaum zu glauben, aber der Eggeweg führt zunächst am Rande der Landstraße und dann behelfsweise neben der Landstraße über einen kleinen verwachsenen Pfad. Das gefällt uns überhaupt nicht. An der nächsten Landstraßenkreuzung werden wir erlöst. Auf der anderen Straßenseite finden wir die Radbaumhütte.
 
Nun geht es auf dem Eggeweg weiter zu unserem zweiten Etappenziel Bad Driburg. Der Weg geht nun aufwärts auf einem Schotterwaldweg bis wir dann endlich die Hütte „Schöne Aussicht“ erreichen. Wir genießen den schönen Blick auf Bad Driburg. 
 
Dort führt unser Weg in den Ort. Die Markierungen sind nun wirklich nicht einfach zu folgen. Wir erreichen die Iburg Ruine und die Sachsenklause mit Aussichtsturm. Abwärts führt der Weg dann nach Bad Driburg. Nach kurzer Orientierung finden wir unser Hotel „Zum braunen Hirschen“ direkt an der Kirche. Wir haben es nach 27,9 km geschafft.  
 
Fazit: Gut ausgeschilderter Wanderweg. Viel Wald mit einigen Anstiegen, ansonsten führt uns der Weg über den Kamm. Die wenigen Aussichten sind reizvoll. Die Teutoniaklippen waren sehr reizvoll. Die Strecke an der Landstraße von Herbram-Wald war furchtbar.
 
Daten: Länge 27,9 km Aufstieg 323 m, Abstieg 302 m, Startpunkt Kleinenberg 330 HM Zielpunkt Bad Driburg 216 HM. Das Wetter war super, trocken, Sonnenschein und 23 Grad.

Wir waren 7:14 h in Bewegung und machten 2:30 h Pause mit einer Geschwindigkeit von 2,9 km/h. Die Blasen an Ella´s Füssen haben unsere Geschwindigkeit gebremst.  












































Sonntag, 18. September 2016

Wandern auf dem Eggeweg 71,5 km

Herbstwanderung auf dem Eggeweg 71,5 km



Urlaub auf Mallorca ist uns doch zu langweilig. Nur am überfüllten Strand zu liegen, sich nicht viel bewegen und das Tag für Tag, ist nicht unser Ding. Dabei liegt das Gute so nah. Nach dem wir im Juni eine Woche auf dem Schluchtensteig im Hochschwarzwald gewandert sind, werden wir in diesem Herbst eine Tour auf dem Eggeweg durchführen.

Der Eggeweg, ein Wanderweg mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ seit 2004, ist 71 km lang und bietet mit seinen drei Etappen als Kammweg des Eggegebirges wunderbare Aussichten. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg Kernstück der Wanderregion "Hermannshöhen".



Wir werden 1260 m Aufstieg und 1120 m Abstieg passieren. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg Kernstück der Wanderregion "Hermannshöhen".

Der Eggeweg startet normalerweise bei den Externsteinen bei Horn-Bad Meinberg und endet nach insgesamt drei Wandertagen in Marsberg. Wir mussten allerdings aufgrund einer Zimmererservierung "rückwärts" wandern.

Unsere Etappen sind:

Etappe 1: Etappe 1: Marsberg nach Kleinenberg 27,5 km

Etappe 2: Etappe 2: Kleinenberg nach Bad Driburg 27,9 km

Etappe 3: Etappe 3: Bad Driburg u den Externsteinen 22,5 km plus 3,2 km

Unser Markierungszeichen ist  "X", "E1" weiße Zeichen auf schwarzem Spiegel

 
Schon in vor- und frühgeschichtlicher Zeit wurde dieser Grenz- und Höhenweg als Heer- und Handelsstraße genutzt. Heute ist es ein Weg für Naturliebhaber und Wanderer, der seiner gesamten Route durch den Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge führt und zu den schönsten Wanderwegen im westfälischen Raum zählt.

Auf der Wanderung durch eine der laubholz- und buchenreichsten Regionen in Nordrhein-Westfalen gelangt man von den gewaltigen Sandsteinfelsen der Externsteine im Norden, durch das romantische Silberbachtal hinauf zum Lippischen Velmerstot (441m) und zum Preußischen Velmerstot (468 m), der höchsten Erhebung des Eggegebirges. Von dem 2004 errichteten 17 m hohen Eggeturm hat man einen grandiosen Rundum-Blick.

Über den bewaldeten Kammweg, der immer wieder schöne Aussichten auf weitläufige Täler frei gibt, geht es weiter südwärts. Dabei kann man auf dem Weg nach Ober-Marsberg im Diemeltal viele einzigartige Natur- und Kulturschätze - beispielsweise die Iburg bei Bad Driburg, den Eggedom und die Karlsschanze - entdecken.

Wir waren gespannt auf unsere Wandertour. Auf unseren Posts könnt Ihr unsere Erfahrungen nachlesen.