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Samstag, 5. November 2016

Rundwanderweg vom Eckbauer zum Schloss Elmau 12,6 km



Wandern im Zugspitzland

Garmisch-Partenkirchen

Veröffentlichte Wanderwege im Zugspitzland

Rundwanderweg vom Eckbauer zum Schloss Elmau 12,6 km

Unsere zweite Tour im Zugspitzland starten wir bei wanderfreundlichem Oktoberwetter von der Bergstation der Eckbauer Bahn. Die Rundtour geht durch schöne Waldpassagen und Bergwiesen mit ständigem Blick zum Wettersteingebirge zum Schloss Elmau. Zurück geht es über die Elmauer Alm zur Bergstation. Uns erwartet eine Wanderung durch eine herrliche Naturlandschaft.

Daten: Länge 12,6 km, Aufstieg 464m und 464 m Abstieg,  Start- und Zielpunkt: Bergstation Eckbauer Bahn. Laufzeit: 3:15 Stunden, mittelschweres Gelände. Kondition: gut. Wanderung durch eine großartige Naturlandschaft.
Neben dem Olympiastadion und Skischanze in Partenkirchen sehen wir die Talstation der Eckbauer Bahn. In einer zweier Gondel schweben wir 15 Minuten hinauf zur Bergstation. Dort starten wir unsere Rundwanderung Richtung Schloss Elmau, wo vor einigen Monaten das G7 Treffen stattfand.
Dort angekommen geht es zunächst bergab am Rande einer Hochfläche entlang zum Sattel zwischen Eckbauer (1237 m) und Wamberg (1304 m) Von dort oben bietet dem Wanderer eine einzigartige Sicht auf das Wettersteingebirge.
 
Nach einiger Zeit reißen wir uns von der tollen Aussicht los, wandern weiter und treffen auf eine Weggabelung. Hier halten wir uns rechts auf einen breiten Forstweg nach Elmau. Später treffen wir am Ende unserer Rundwanderung diese Stelle wieder.
Der breite Forstweg führt durch den Wamberger Wald bis wir auf 956 m auf den Ferchenbach stoßen. Dann erreichen wir über eine weite Lichtung das Schloss Elmau. Das abgeschirmte Luxushotel wurde 1916 auf Initiative des evangelischen Geistlichen Johannes Müller als Freistätte persönlichen Lebens in 1008 m Höhe errichtet. Nach einem Großbrand im Jahr 2005 wurde das Hotel wieder aufgebaut.
Die Atmosphäre in Elmau ist einzigartig. Eine heimliche Ruhe strahlt dieser Ort aus. Wir wandern in nördlicher Richtung links in den Wald.
 
Der Pfad geht steil bergauf und lässt den Puls arbeiten.Unser nächstes Ziel ist die Elmauer Alm, die wir auf 1201 m Höhe erreichen.
Von der Sonnenterrasse der Alm Hütte haben wir einen herrlichen Blick auf den Hirzeneck, außerdem auf die mächtigen Felsen des Wetterstein- und Karwendelgebirges im Süden und Osten. Obwohl die Elmauer Alm heute Ruhetag (Montag und Dienstag) hat, treffen wir oben doch einige Wanderer. Auch wir packen unseren Proviant und Wasser aus und machen hier oben eine Rast.
Danach geht es leicht aufwärts bis wir auf eine breite Forststraße treffen, die uns abwärts führt. Dann geht es der Wegmarkierung nach rechts über den Wamberg.
 
Der Pfad geht über eine Weide, wo dem Wanderer auch freilaufende Kühe erwarten können.
Dann treffen wir unsere Weggabelung. Von dort geht es wieder zum Sattel, wo wir oben noch einmal den tollen idyllischen Ausblick genießen.
 
Nachdem wir uns satt gesehen haben, geht es wieder zur Bergstation der Eckbauer Bahn, die uns abwärts nach Partenkirchen bringt und wo unsere heutige Wanderung endet.

Fazit: Gemütliche Rundwanderung mit tollen Bergaussichten. Die breite Forststraße ist zwar nicht spektakulär, aber die wunderbare Landschaft macht es wieder gut. Man sollte einen Wandertag wählen, wenn die Elmauer Alm keinen Ruhetag hat. Ausschilderung ist ausreichend.













































Mittwoch, 24. September 2014

Wanderung durch die Partnachklamm zum Eckbauer und zurück über Wamberg



Wanderung durch die Partnachklamm zum Eckbauer und zurück über Wamberg nach Garmisch-Partenkirchen



Für unsere heutige Wanderung ist das Wetter relativ egal. In der Partnachklamm wird es eh nass werden. Danach geht es über die Alm zum Eckbauer und weiter über einen Graskopf durch das Dörfchen Wamberg zum Ausgangspunkt, den Parkplatz am Olympischen-Skistadion an der B 2 Richtung Mittenwald in Garmisch-Partenkirchen. 

 

Über alpine Wanderwege führt unsere Tour und diese werden uns fordern und unsere Schweißdrüsen durchspülen. Wir passieren zunächst das Olympische-Skistadion und sind von der historischen Architektur begeistert.

 

25 Minuten bummeln wir über den Fahrweg neben der Partnach bis sich das Tal zusammenschnürt. 
 
Dann erreichen wir die Eingangsblockhütte (3,50 Euro) und betreten den Gang durch die 700m lange Partnachklamm. Der Weg führt dicht am Wasser entlang, der in das Gestein geschlagen wurde. 

 

Die Partnachklamm ist eine 702 Meter lange und vom Wildbach Partnach teilweise über 80 Meter tief eingeschnittene Klamm im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen. Die Talsohle befindet sich bei ~800 m ü. NHN in Klammmitte. 1912 wurde die Partnachklamm zum Naturdenkmal erklärt und seither auch begehbar; der Weg verläuft stets auf der rechten Bachseite.

 

Die Klamm ist faszinierend. Mit lautem Getöse strömt die Partnach durch die enge Klamm. 
 
Dann erreichen wir nach ca. 15 Minuten den Ausgang, wo der Fluss ruhig durch das stille Waldtal  fließt.

 

Den Wegweiser „Eckbauer“ folgend, geht es nach links über die mit Stangenholz bestandene steile  Böschung empor.
 
 Nach dieser anstrengenden Steigung erreichen wir das Vordergraseck, mit Gaststätte und Hotel.

 

Weiter geht es über eine große Alm nach Süden, wieder eine Steigung mit vielen Kehren und Schleifen, bis wir endlich zum Gasthaus Eckbauer auf 1220 m Höhe ankommen. 
 
Hier erleben wir einen herrlichen Weitblick auf die majestätischen Alpengipfel auf der Terrasse der Gaststätte, die heute allerdings Ruhetag hat.
 
 Etwas höher liegt die Bergstation der Seilbahn. Wer möchte kann mit ihr zum Ausgangspunkt fahren.

 

Obwohl die ersten Regentropfen fallen, wandern wir weiter über den Bergrücken auf einem breiten Weg über Wiesen, schräg abwärts ins abgeschiedene Dörfchen Wamberg.

 

Auf dem Wanderweg folgen wir durch eine wunderbare Landschaft nach Kainzenbad mit dem gleichnamigen Freibad. Bald darauf erreichen wir unseren Ausgangspunkt am Skistadion in Partenkirchen.



Fazit: Wunderbare und spannende Wanderung durch eine schöne eindrucksvolle Landschaft. Mittelschwere Tour. Gutes Schuhwerk, Proviant und Getränke nicht vergessen. Die Tour ist 13,2 km lang. Dafür benötigten wir 3:40 Stunden. Niedrig 724 m hoch 1226 m.