Montag, 10. Juli 2017

Allgäu Wanderung Wasserläufer-Himmelsstürmer Etappe 1 Halblech auf die Kenzenhütte


Wasserläufer-Himmelsstürmer-Route

Allgäuer Fernwanderung - Wasserläufer-Himmelsstürmer-Route 170 km

Informationen zur Gesamtroute 



Etappe 1: Halblech auf die Kenzenhütte

Gestern erfolgte unsere Anreise nach Halblech. Wir schauten uns schon einmal unseren Startplatz in Ruhe am Kenzenparkplatz „Am Wildbach“ am Sägewerg an. Heute geht es los.

 
Unser Wagen wird nun die nächsten 10 Tage hier auf dem Wanderparkplatz auf unsere Rückkehr warten. Eine alte Bauernfrau zieht eine Trennungsschnur zum Parkplatz, damit keine freilaufenden Kühe den Platz stürmen.
Die Daten zur ersten Etappe:


Länge 15,5 km (Navi), Start 10 Uhr Ziel 15 Uhr. Wanderzeit 3:50 Std. Start 830 HM, Ziel 1280 HM Kenzenhütte, Aufstieg 698 HM Abstieg 201 HM, Wetter 20 – 27 Grad Trocken, Sonne, wenig Wolken, frischer angenehmer Wind.

Schwierigkeitsgrad: mittel
Hier ist die Landschaft wahrlich königlich. Es ist nachvollziehbar, dass die Königsfamilie einst diese Gegend der Ammerallgäuer Alpen liebte. Auf deren Spuren starten wir unsere erste Etappe der Wasserläufer – Himmelstürmer Route. Zumindest haben wir heute schon Königswetter. 169 km liegen vor uns bis zum Wanderziel in Oberstaufen.
Unsere Strecke für heute:

Halblech – Schwarzgrabenweg – Reiselsberg-Hütte – Lobentalbach-Stausee – Bockstallsee – Kenzenköpfl – Kenzenhütte
Der richtige Start einer Fernwanderung ist sehr wichtig. Der erste Aufstieg geht hinter der Brücke rechts los. Die ersten zwei km bringen uns schon auf 1050 HM auf den Schwarzengrabenweg. Der breite Schotterweg wird mit der Zeit schmaler.
Dann geht es wieder abwärts auf 910 HM bis wir die Reiselsberg-Hütte erreichen. Dort machen wir eine kleine Verschnaufpause. Bis zur Kenzenhütte geht es nun aufwärts. Der Weg führt uns an die Lobentalklamm.
 
Bei der ersten Staustufe im Lobenbachtal erfrischen wir uns im kühlen sauberen Wasser und genießen die Sonne und die Atmosphäre. Ein breiter Wirtschaftsweg bringt uns zur zweiten Staustufe an den Bockstallsee. Hier scheint es noch verträumter zu sein.
Über Treppen geht es zu einer Schotterstraße, die wir weiter folgen. Dann wird der Weg schmaler und idyllischer, bis wir die hölzerne Wanderfleckkapelle erreichen.
 
Durch den schattigen Jägerwald an der Bergwachthütte vorbei sind es noch 15 Minuten bis zur Kenzenhütte. Unser erstes Etappenziel ist fast erreicht.
Die Kenzenhütte wirkt auf uns sehr freundlich und die Atmosphäre ist sehr persönlich. Wir bekommen eine kleine Kammer für zwei Personen für die erste Nacht. Eng aber gemütlich. Wir machen noch einen kleinen Abstecher zum Wasserfall. Beeindruckend donnert das Wasser aus 30 Metern in die Tiefe.
Der Abend in der Hütte ist sehr gemütlich. Ab 22 Uhr ist hier Bettruhe. Morgen wird unsere zweite Wanderetappe alpine und anstrengend. Unsere erste Etappe war leicht und zum Anwandern optimal.

Fazit: Diese faszinierende Wanderung zeigt uns eindrucksvoll die einsame naturnahe Landschaft und ist ein landschaftlicher Leckerbissen. Sehr idyllisch und erlebnisreich, inklusive einer historischen geheimnisvollen Aura. Gute Einstiegstour zum Anwandern. Gut ausgeschildert.

   



















































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