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Donnerstag, 1. August 2013

Alsterwanderung Hamburgs schönste Wanderroute an der Alster bis zum Hafen

Hamburgs Alsterwanderroute von Poppenbüttel in die Hamburg City - Hafen

Wie schön sind Hamburgs Wanderwege? Was hat Hamburg für Wanderer zu bieten?

Die Dampfbarkase "St. Georg" auf der Außenalster





Hamburg ist eine wunderschöne Großstadt im Norden. 

Beeindruckend war meine letzte große Hamburg-Wanderung von Blankenese in die Hamburger City. Maritim, immer an der Elbe entlang, über den Hafen bis in die City.

Elbwanderung von Blankenese in die Hamburger City

Diese Wandertour geht von Poppenbüttel bis zum Hamburger Rathaus bzw. bis zur Mündung in die Elbe zum Baumwall. Von da aus kann man, wenn man möchte, die Wandertour mit meiner ersten Wanderroute verbinden.

Zur Wanderkarte klick auf die Wanderroute

Es geht von Poppenbüttel immer an der Oberalster entlang. Später an der Außenalster, Binnenalster, Jungfernstieg, Rathaus und Baumwall. Diese faszinierende Strecke ist bis zum Rathaus 20,2 km lang. Bis zum Baumwall noch einmal 1,2 km. Die Strecke hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad. Nur wenig Gefälle (70 m) und Steigungen (100 m). Wir sind diese Strecke in 4 Stunden 20 Minuten (Rathaus) gegangen, plus Pausen. Es gibt jede Menge gute Einkehrmöglichkeiten. 

Poppenbütteler Brunnen



Folge den gelben Pfeilen
Diese Strecke gehen wir an einem Juli-Sonntag. Eigentlich ist es mit erwartenden 27 Grad Sommertemperaturen zum Wandern recht warm. Allerdings geht die Strecke durch viel schattigen Wald. Wir fahren mit der S-Bahn S1 bis Poppenbüttel und verlassen den Bahnhof am Haupteingang rechts. Die Markierung des Wanderweges, gelb-schwarze Richtungspfeile vom Hamburger Wanderverein, sind schnell gefunden. Sie führen uns geradeaus auf dem Gehweg Kritenbarg am Brunnen mit Walroß und Kind vorbei. Links am Einkaufszentrum immer gerade aus überqueren wir die Poppenbüttler Landstraße und halten uns rechts und sehen schon die nächste Markierung Richtung Alster.

 
Wir sehen den schmalen Fluss. Der Weg schlängelt sich durch den Wald der Alster entlang, die still und langsam in die Stadt fließt. Der Weg ist wirklich angenehm schattig und kühl. Die Landschaft ist sehr reizvoll.
 
 Die Sonne lässt sich oft durch die Baumkronen blicken und malt ein tolles Landschaftsbild. Wir orientieren uns an der Wandermarkierung, wechseln häufig die Alsterseite. Es gibt viele Einkehrmöglichkeiten und viele Bänke zum Verweilen. 
 
Je weiter wir gehen, desto besuchter ist dieser Wanderweg. Was z.T. nervt sind die vielen Radfahrer, die Slalom um die Wanderer vorbeirauschen. Wer den Wanderweg in Ruhe genießen will, sollte in der Woche diese Tour machen. 
 
Wir passieren viele Parks, kleine Sümpfe und sind von der Schönheit der Natur mitten in Hamburg begeistert. 
 

 
Auch das es möglich ist, auf den ausgewiesenen Wiesen Grillpartys zu machen, ist schon erstaunlich. Es herrscht ein buntes Freizeittreiben. Langsam nähern wir uns der Außenalster. 
 
Wir passieren das Winterhuder Fährhaus, kreuzen die Hudtwalkstraße und gehen den Leinpfad entlang. 
 
 Auf dem Wasser ist jede Menge Treiben. Segler, Ruderer, Tretboote, Kanus und Menschen in den Barkassen vergnügen sich auf dem Wasser. 
 
Wir passieren die amerikanische Botschaft, kommen zur Lombartsbrücke und gehen rechts den Fußgängertunnel hindurch bis zur Binnenalster. 
 
Dort empfängt uns ein toller Panoramablick auf die Hamburger Altstadt. 

 
Der Jungfernstieg weist uns den Weg bis zum Ziel. Bis zum Rathaus geht es noch durch die Alsterarkaden. Die Alstermündung in die Elbe ist nah. Bis zum Baumwall führt der Weg noch knapp ein Kilometer. 
 
Fazit: Sehr schöne Wanderstrecke quer durch Hamburg. Man lernt die Stadt von der Alsterwasserseite kennen und lieben. Sehr faszinierend, viele Entdeckungspunkte. Der Wanderweg ist relativ gut ausgeschildert. Die Markierungspfeile muss man jedoch aufmerksam suchen. Hamburg hat für Wanderer sehr viel zu bieten.

Hier noch einige Impressionen von der Wandertour:

 

 



















































































Freitag, 13. April 2012

Elbwanderung Blankenese bis Hamburg City im Frühling

Museumsschiff Rickmer Rickmers in Hamburg
 Hamburg, die schönste Stadt Deutschlands, Die Stadt hat eine Menge für Wanderer zu bieten, auch wenn es keine Wandermetropole ist. Eine der schönsten Routen, die ich Euch hiermit vorstellen werde, ist eine Wanderung von Blankenese bis ins Zentrum Hamburg. Es geht immer an der Elbe entlang, bis zur den Landungsbrücken und weiter. Auf dieser Strecke gibt es eine Menge zu sehen und zu bestaunen.

Zu den Daten der Wanderstrecke, Karte, GoogleEarth und GPS klicke auf Karte


Blankenese

Blankenese, ein Nobelstadtteil Hamburgs, könnte ein kleiner Ort an der Cote d Azur sein. Hier findet man kleine Gassen, Treppen, strohbedeckte Katen, elegante Villen, Künstler-Ateliers, einen Sandstrand und man kommt schnell in Urlaubsstimmung, wenn das Wetter auch etwas mitspielt. Der Hang von Blankenese soll früher ein beliebtes Versteck für Räuber gewesen sein, die vorbeireisende Kaufleute ausgeraubt haben sollen. Später bauten Fischer, Kapitäne, Seeleute, Elblotsen die malerischen kleinen Häuser am steil ansteigenden Geesthang. Seinen Namen verdankt Blankenese dem weißen (blanken) Sand der Landzunge (Ness),  die 1640 von einer Sturmflut weggerissen wurde.


Wir fahren mit der S-Bahn S1/S11 vom Hamburger Hauptbahnhof nach Blankenese. Die Fahrt dauert ca. 27 Minuten. Wer Blankenese noch nicht kennt, sollte sich das idyllische Treppenviertel ansehen und trifft dann diesen Wanderweg unten am Strandweg. Sollte allerdings dann rund eine zusätzliche Wanderstunde einplanen.


Diese Wanderung beginnt auf dem Bahnhofvorplatz von Blankenese. Diesen überqueren wir in Richtung Dockenhudenerstr. - Elbchaussee und gehen links weiter und kommen zum Hirschpark. Dort halten wir uns immer etwas leicht links (11 Uhr) bis wir nach einiger Zeit auf den Elbuferweg, den wir weiter elbaufwärts bis zum Zentrum der Hansestadt wandern.


Der Weg führt uns nach Teufelsbrück, der uns einen Ausblick und einen Maritimen Flair bietet. Teufelsbrück ist die Bezeichnung für den Mündungsbereich des Baches Flottbek in die Elbe. Teufelsbrück (niederdeutsch: Düvels- bzw. Dübelsbrück) liegt in der historischen Gemarkung Klein-Flottbek am Südrand des Jenischparks in Hamburg und bezeichnete eine Brücke der Elbchaussee.

Früh ist der Elfufer-Wanderweg noch wenig besucht, aber das ändert sich im laufe des Tages gewaltig. Deshalb ist die Wanderzeit in der Vor- und Nachsaison zu empfehlen. 

Für Maritime Liebhaber gibt hier eine Augenweide am laufenden Band. In der Woche kommen noch die großen Schiffe und die Passagierschiffe, mit etwas Glück. Dann kommt Fernweh auf.

Auch der Museumshafen hat viel zu bieten. Es lohnt sich ein kleiner Abstecher.

Toller Elbstrand mit Urlaubsstimmung


Weiter geht es nach Övelgönne zum gleichnamigen Museumshafen mit seinen kleinen hübschen ehemaligen Kapitäns- und Lotsenhäusern, ein Schmuckstück von Hamburg. Hier kann man sich in zahlreichen Restaurants stärken oder ruht sich in der „Strandperle“ oder im Strandcafe im Liegestuhl aus und schaut dem Schiffsverkehr auf der Elbe zu.



Der Name des Stadtteils bedeutet „Übelgunst“ und bezieht sich dabei entweder auf die zwielichtige Einstellung der ersten Bewohner oder aber auf die schlechte Bebaubarkeit des Geländes. Einer anderen Überlieferung zufolge kommt der Name von „Übel gegönnt“ (övel gönnt) und deutet auf die Missgunst der Ottensener Bevölkerung gegenüber den Övelgönnern hin. Diese hatten aufgrund ihrer flussnahen Wohnlage die Möglichkeit, sich wertvolles Strandgut, das die Elbe freigab, vor allen anderen anzueignen.

Heute bezeichnet man so nur noch den entsprechenden Abschnitt des Elbstrands in Hamburg, elbabwärts des Museumshafens Oevelgönne am Schiffsanleger Neumühlen gelegen.
Treffpunkt "Strandperle"


Den schmalen Fußgängerweg säumen zahlreiche alte Häuser, die teilweise mehrere hundert Jahre alt sind und lange Zeit von Lotsen und Schiffskapitänen bewohnt wurden.



Wir treffen auf dieses Gebäude mit starken maritimen Charakter. Nein es ist kein Schiff, sondern ein neues modernes Bürogebäude. Tipp: auf der linken Seite kann man die Fassade erklimmen und auf das Gebäude klettern, wo man ein wundervollen Ausblick nach allen Seiten hat.


Langsam geht es in Richtung Altona Altstadt an der Neumühlen-Schlepperstation vorbei. Der Weg führt uns zum bekannten Fischmarkt mit den markanten Gebäuden.

Hier liegt das russische U-Boot U-434, welches man besichtigen kann. Ein Besuch der sich lohnt. 

Früher hart von der automomen Szene umkämpft, heute fast idylisch die Hafenstraße in Altona.
Hafenstraße in Hamburg
Vor den Landungsbrücken bieten ebenso verschiedene Beach-Clubs Liegestühle zum Verweilen an, in denen eine karibische Atmosphäre Urlaubsstimmung verströmt wird.

Gemütliche Urlaubsatmospäre im Beach Club

Wir folgen die Flaniermeile weiter Richtung Baumwall, Rödingsmarkt und folgen die Wegweiser zum Bahnhof.

Fazit: Tolle Wandertour  mit vielen Ausblicken und Urlaubseindrücken. Zu empfehlen im April / Mai oder September / Oktober, da sonst die Strecke überlaufen ist. Auch sollte man die Wanderung früh beginnen, da die Hamburger diese Strecke auch sehr lieben.
Die Strecke kann beliebig erweitert oder verkürzt werden und durch Busse, Bahnen oder Fähren eingebunden werden.    
Museumsschiff Rickmer Rickmers
Insidertipp: Mein persönlicher Insidertipp ist bei dieser Gelegenheit ein kleiner Abstecher auf die andere Elbseite Finkenwerder. Dabei kann man den alten Elbtunnel bewundern und Hamburg von einer sehr schönen Seite besichtigen. Auf Höhe Landungsbrücken befindet sich der alte Elbtunnel. Wir fahren entweder mit dem Lift nach unten oder gehen die Treppen steil nach unten, dabei sollte man allerdings Schwindelfrei sein. Auf der anderen Seite des Elbtunnels gehen wir Richtung Elbe bis wir auf einen tollen Panoramablick von Hamburg stoßen. Viel Spaß dabei. Der Hotdog-Betreiber dort freut sich auf einen kleinen Umsatz. Die Dinger sind auch lecker.Dazu ein Astra - auch das ist Hamburg.
Hamburg von der anderen Elbseite
"Ein Platz für Liebende"