Montag, 17. Juli 2017

Allgäu Wanderung Wasserläufer-Himmelsstürmer Etappe 3. Füssen nach Pronten 17,51 km



Heute führt uns unsere dritte Etappe Wasserläufer – Himmelsstürmer Route von Füssen nach Pfronten.  
Informationen zur Gesamtroute
Die Daten zur dritten  Etappe:
Offizielle Informationen zur Route

Länge Füssen – Pfronten 17,3 km (plan) 12,5 km (Navi), Start 8:30 Uhr Ziel 16:45 Uhr. Wanderzeit 5:06 Std. Start 823 HM Füssen, Ziel Pfronten Vilstalstraße 2, 809 HM, Aufstieg 854 HM Abstieg 787 HM, Wetter 20 – 28 Grad Trocken, Sonne, wenig Wolken, manchmal frischer angenehmer Wind.

Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

Die Strecke: Füssen Kaiser-Maximilian-Platz 1 – Hohes Schloss Füssen  – Bad Faulenbach  – Alatsee – Salober Alpe – Wölfenkopf – Falkenstein – Munzenberg - Pfronten
In Füssen erleben wir tagsüber eine Invasion der Japaner. Anziehungspunkt sind die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau. Von der Geschichte König Ludwigs können sie anscheinend nicht genug bekommen. Aber auch von der Stadt Füssen sind sie begeistert.
Gestern haben wir unsere große Tour von der Kenzenhütte nach Füssen abgebrochen. Vielleicht haben wir uns zu viel zugemutet oder die Tour einfach überschätzt. Ein typischer Wanderfehler ist die Fehleinschätzung. Jedenfalls kam noch die große Hitze dazu, die das Wandern zum Schluss fast unmöglich machte.

Heute soll es mit max 28 Grad etwas kühler werden. In der Früh ist es noch angenehm frisch. In Füssen hatten wir allerdings Probleme, den Wandereinstieg zu finden. Die Hinweisschilder fanden wir nicht eindeutig oder widersprüchlich. Nach etwas Suchen schafften wir es doch den Wanderweg zu finden.
Der Hahnenkopfweg führt uns zum Alatsee. Dort machen wir eine kleine Rast und genießen das kühle Seewasser und die angenehme Atmosphäre. Einige Badegäste liegen schon früh auf der Liegewiese und sonnen sich. Mit einem älteren Herrn kommen wir ins Gespräch, der sich für unsere Wanderung interessiert.
Dann machen wir uns auf den Weg. Nächster Punkt ist die Salober Alpe. Von 880 HM geht es nun hart aufwärts auf 1070 HM und lässt den Schweiß laufen. Wir freuen uns auf eine Rast mit tollem Ausblick. Leider hat die Hütte Ruhetag. Zum Glück gibt es Kaltgetränke im Durstautomat. Wir ziehen uns ein Bier, danach geht es weiter.
Der Weg geht über eine Viehwiese weiter aufwärts. Die Kühe schauen uns blöd an, machen aber Platz. Der Wanderweg von Salober Alpe führt auf der deutsch-österreichischen Grenze über verträumte Wiesen und schmale Waldpfade.
 
Es ist ein harter Aufstieg bis zum Wölfenkopf. Dort  oben werden wir mit einem tollen Ausblick belohnt.
Der Himmel zieht sich langsam zu. Es wird kühler. Nun geht es zum Aufstieg Falkenstein, der nicht weniger anstrengend ist.
 
Beim Falkenstein war die Wegweisung irreführend. Der Hinweis zur Mariengrotte kam uns wie ein Abstecher vor. Auf Nachfragen wies man uns einen anderen Weg nach Pfronten, was schon ärgerlich war. Da muss der Wegewart noch eindeutige Schilder aufstellen.
 
So verpassten wir den Munzenberg und kamen erst in Pfronten wieder auf den Wanderweg der Wasserläufer – Himmelsstürmer Route.

Fazit: Abwechlungsreiche mittelschwere Wandertour. Wegführung sehr ansprechend. Sehr idyllisch und erlebnisreich inklusive beeindruckender Ausblicke. Keine Angst vor Rinder und Kühen. Einkehrmöglichkeiten Salober Alpe und Cafe Falkenstein. Wichtig gute Kondition, ausreichend Getränke und Proviant. Relativ gut ausgeschildert.
















































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