Dienstag, 10. Mai 2016

Wilder Rheinsteig Etappe 14 St. Goarshausen nach Kaub 24,4 km

Gestern in St. Goarshausen angekommen, wollte Markus noch unbedingt zur Loreley Figur. Denn das Anfassen der rechten Brust soll 50 Jahre Gesundheit bringen. Diese steht auf einer Landzunge im Rhein. Leider ist sie auf einem drei Meter hohen Sockel und für Grabscher unerreichbar. Vielleicht kann er sich stattdessen mit sieben Jahre guten Sex begnügen.


Die bisherigen Wanderrouten findest Du auf


Hier unsere Direktlinks zu den erschienen Rheinsteig-Post
Karte und mehr Informationen zur Tour


 
Am nächsten Morgen starten wir aus dem Zentrum nach Kaub. Für die 24,4 km werden wir 6:12 Laufstunden benötigen. 1385 Höhenmeter auf- und abwärts gilt es zu überwinden. Die Strecke wird als schwer bewertet, mit 29  % Wander-, 47 % Spazierwege und 24 % Hartbelag. Höchster Punkt ist 345 Meter.

Nachdem unser Morgenpuls bei dem Anstieg auf 240 Höhenmeter auf  volle Touren kommt, bietet uns nach Beginn der Etappe der wunderbare Dreiburgenblick. Spektakulär sind die Ausblicke auf die Burgen und Bauten. Es ist eine der schönsten Touren auf dem Rheinblick und gilt als Königsetappe. Vor uns liegen die Burgen Katz und Maus und die Rheinfels.

Der Weg führt hinunter Richtung Patersberg, steil abwärts in das Forstbachtal. Dann durch eine Gasse erfolgt wieder der Aufstieg an der Burg Katz vorbei. Es geht wieder aufwärts, bis wir durch Wald und Wiesen über den Galgenkopf den sagenumwobenen Loreleyfelsen erreichen.
 
132 Meter ragt er über den Rhein empor. Hier oben hat sie gesessen, mit goldenen Haaren hat sie die armen Schiffer ins Verderben gelockt. Der Rheinblick ist herrlich. Wir genießen ihn und die schöne Atmosphäre.

An der Hangkante durch Niederwald und Büsche werden die Felsen am Roßstein erkraxelt. Oberwesel breitet sich vor uns aus.
 
 Bewacht von der Schönburg geht es durch den kleinen Ort Dörnscheid und wir passieren den Ortsrand. Nun durchwandern wir das letzte Tal dieser Etappe.

Die Dörnscheider Heide und den Mischwald lassen wir zurück und erreichen das nächste Panorama. Vor uns liegt unser Etappenziel Kaub mit seiner Burg Gutenfels und die berühmte Zollburg im Rheinstrom, der Pfalzgrafenstein.

 Seit 1326 ruht sie als Bollwerk mitten im Rhein. Wunderschön ist die Aussicht. Nun geht es noch abwärts bis zum Ziel nach Kaub. 

 Fazit: Schwerer Wanderweg mit wunderbaren Rheinpanorama Einblicken. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften Richtung Rhein. Für diese Etappe ist eine gute Kondition notwendig und schwindelfrei sollte man auch sein. Sie ist die schönste Etappe des Rheinsteigs. Die Strapazen haben sich gelohnt. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert und viele Schutzhütten sind auf dem Weg.


P.S. Diese tolle Tour war eine Trainingseinheit für das "Bloggerwandern" der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH in der abwechslungsreichen Mittelgebirgsregion Westerwald, an dem ich in diesem Jahr eingeladen bin. Aber vor der Tour habe ich doch schon viel Respekt. Schließlich läuft man nicht jeden Tag 45 km auf einem Wanderweg.
 Eine durchgehende Warkierung leitet den Weg

Auf die Blogger wartet ein Blogger-Wandermarathon auf dem Prädikatswanderweg WesterwaldSteig von der Holzbachschlucht bis zum Stöffel-Park. Diese Rheinsteig Etappen und meine Fernwanderung auf dem Schluchtensteig im Hochschwarzwald Ende Mai werden für das Training optimal gut sein.
















































Mittwoch, 4. Mai 2016

Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen



Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen

Nun ist es wieder soweit. Unsere letzte Rheinsteigtour war im Oktober 2015. Nun ist April 2016 und es geht in diesem Jahr vier Etappen weiter bis nach Assmannshausen. Nächstes Jahr sind die restlichen Etappen bis zum Ziel Wiesbaden geplant. Die Anreise nach Kestert war bei traumhaftem Wetter und wir genießen die warme Aprilsonne auf dem Balkon unserer Pension mit Blick auf den Rhein mit einem kühlen Weizenbier. Herrlich!
Am nächsten Morgen starten wir nach dem Frühstück den vierten Teil von Kestert nach St. Goarshausen. Die Tour von 14,8 km ist mit den 590 Höhenmeter auf und ab gerade richtig zum Anwandern, damit der Winterschlaf aus unseren Muskeln schwindet.

Karte und weitere Informationen zur Tour


Die bisherigen Wanderrouten findest Du auf


Hier unsere Direktlinks zu den erschienen Rheinsteig-Post
Es geht bei wunderbarem Wanderwetter los. Es ist morgens noch sehr frisch, aber die Sonne wird uns wärmen. Auf Anraten unserer Pensionsmutter weichen wir von der blauen Rheinsteigroute ab.
 
Stattdessen wandern wir am Rhein aus Kestert bis wir links eine kleine Bahnunterführung die gelbe Rheinsteigtour treffen. Die Pulsbachklamm soll laut der Einheimischen reizvoller sein. Der Weg durch die Klamm ist sehr reizvoll, aber kein Vergleich zum Ruppertsklamm bei Lahnstein.
Dann stoßen wir auf die blaue Rheinsteigroute. Nun prägen Burgen und Bodenschätze das Bild auf dieser Etappe. Auf verschiedenen Schautafeln des Bergbau- und Landschaftspfades erkundigen wir uns über den Bergbau und über die Flora und Fauna dieses Gebietes im Dreieck Ehrenthal, Prath und Wellnich.
Das Wanderwetter ist ideal. Es wird immer wärmer. Die Sonne scheint. Von weitem hören wir das Tuckern der Schiffsdiesel. Die pulsierende Lebensader der Rhein ist nah und durch die noch kahlen Bäume ist er immer wieder ersichtlich. Wir genießen immer wieder die tollen Aussichtsmöglichkeiten auf den Canyon. Wahrlich beeindruckend.
Dann stößt der Rheinsteig auf die Ortsmitte von Wellnich. Die Wegweiser weisen uns den Weg zur Burg Maus nach oben auf den nächsten Berg.
 
Durch den Wald geht es aufwärts zur Burg. Man kann sie heute nicht besichtigen, also geht es weiter auf den Berg.
 
Durch Wiesen am Rheinhang vorbei, wird das Wandern mit spektakulären Ausblicken auf St. Goar und die Burganlagen Rheinfels verwöhnt. Dann passieren wir eine Talsenke und machen einen Stop bei einer Schutzhütte mit Blick auf St. Goar. St. Goarshausen ist nicht mehr weit und die Loreley ist greifbar nah.
Der Rheinsteig hält wieder, was er verspricht. Schmale Wege, überragende Ausblicke, abwechslungsreiche Landschaft, alles was ein Wanderer sich wünscht. Dann geht der schmale felsige Trampelpfad nach unten.
 
Doch aufgepasst, er hat es in sich. Am Friedhof mündet er in die Kreisstraße 86. Von hier sehen wir rechts den Bahnhof. Unser Ziel ist die Innenstadt.
Fazit: Leichter Wanderweg mit abwechslungsreichen Einblicken. Tolle Ausblicke auf wunderschöne Landschaften Richtung Rhein. Wir schonen unsere Kondition für die nächste schwere Etappe weiter nach Kaub. Wie immer ausreichend Flüssigkeit und Proviant mitnehmen, da unterwegs wenige Angebote sind. Der Rheinsteig ist auch auf dieser Etappe perfekt ausgeschildert.

P.S. Die Touren werden mich auf das "Bloggerwandern" der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH in der abwechslungsreichen Mittelgebirgsregion Westerwald, an dem ich in diesem Jahr eingeladen bin, gut vorbereiten. Aber vor der Tour habe ich doch schon viel Respekt. Schließlich läuft man nicht jeden Tag 45 km auf einen Wanderweg.
 Eine durchgehende Warkierung leitet den Weg

Auf die Blogger wartet ein Blogger-Wandermarathon auf dem Prädikatswanderweg WesterwaldSteig von der Holzbachschlucht bis zum Stöffel-Park. Diese vier Etappen und meine Fernwanderung auf dem Schluchtensteig im Hochschwarzwald Ende Mai werden für das Training optimal gut sein.










































 

Montag, 25. April 2016

Die Magie des Gehens

                          Gastbeitrag der Österreichs Wanderdörfer
 



Was man im Gehen so alles erleben kann, das zeigen die brandneuen Kataloge "Die Magie des Gehens 2016" und die "Magischen Angebote" auf eindrucksvolle Weise. 
 

Seit 25 Jahren haben es sich "Österreichs Wanderdörfer" zur Aufgabe gemacht, die "Magie des Gehens" sicht- und erlebbar zu machen - und Österreichs landschaftliche Schönheiten und Naturschätze auf sanfte, naturnahe Weise zu präsentieren. 

Die Vielfalt der vorgestellten Routen aus insgesamt 44 Wanderregionen ist schier endlos und reicht von kurzen, gemütlichen Rundwanderungen bis zum sportlich anspruchsvollen, hochalpinen Weitwanderwege der selbst ambitionierte Wanderer mehrere Tage lang "auf Touren" bringt.


Die zwei Kataloge können jederzeit kostenlos unter www.wanderdoerferkatalog.at bestellt werden.


 


Die Welt zu Fuß entdecken ist nicht nur Labsal für Körper und Geist - sondern auch die zweifellos beste Möglichkeit, die landschaftliche Schönheit Österreichs in ihrer ganzen Vielfalt zu erleben: Von den idyllischen Teich- und Moorlandschaften im steirischen Naturpark Zirbitzkogel-Grebenzen bis zum gewaltigen Bergpanorama Osttirols mit Großglockner und Großvenediger. Von den romantischen Almwiesen des Montafon bis zu bizarren Formationen in den Klammen, Schluchten und Höhlen, die das Wasser seit Jahrtausenden in die Mostviertler Kalkalpen gräbt.


 


Dass bei alledem auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen darf, versteht sich von selbst. Regionale Köstlichkeiten sind längst ein nicht wegzudenkender Teil des Urlaubs-Erlebnisses: Ob auf der urigen Berghütte, im rustikalen Landgasthof oder im edlen Vier-Stern-Resort genossen - natürliche, wohlschmeckende Produkte aus der Region dürfen nicht fehlen und sind längst ein unverzichtbarer Teil jedes Naturerlebnisses.




P.S.: Seit Anfang April läuft die Wahl zur liabsten Hütt’n auf dem Hüttenportal von Österreichs Wanderdörfer.


Die Wahl zur „liabsten Hütt’n“ läuft bis Ende August, so bleibt auch noch Zeit, einige Hütten persönlich kennenzulernen! Gewählt werden kann online oder mit den Wahlkarten, die den Katalogen von Österreichs Wanderdörfer beiliegen oder in den Hütten erhältlich sind. Als Dankeschön werden unter allen Teilnehmern wieder zahlreiche Preise wie Urlaubsgutscheine und Wanderbekleidung verlost.


Dienstag, 12. April 2016

Wilder Rheinssteigwanderung Teil 4

Wilder Rheinsteigwanderung Teil 4 von Kestert bis Assmannshausen

Wilder Rheinsteig - Wanderung der ersten zwölf Etappen 

Der Rheinsteig ist der oder einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Er führt von Bonn nach Wiesbaden und ist 320 km lang. Er bietet dem Wanderer eine Menge von Wandererlebnissen. 

Mehr als 40 Burgen und Bauten säumen den Weg – und von felsigen Vorsprüngen öffnen sich ganz neue (Rhein)Einsichten auf den europäischen Grand Canyon der Romantik.  

Mit meiner Männerwandertruppe bin ich in den letzten drei Jahren die ersten 12 Etappen von Bonn bis nach Kestert bei Koblenz gewandert. In diesem Jahr setzen wir die Tour von Koblenz nach Assmannshausen bei Rüdesheim fort. Dabei hoffen wir, dass wir auch im April angenehmes Wanderwetter haben werden. 
 
Unsere nächsten vier Etappen sind: 
 
Etappe 13: Wilder Rheinsteig von Kestert nach St. Goarshausen

Gleich nach dem Start geht es auf fast 200 steile Höhenmeter und wird den Winterschlaf aus unseren Körpern pusten. Dann geht es am Hang entlang und wird uns mit obligaten Rheinblicken erfreuen, die wir so am Rheinsteig lieben. Immer wieder geht es auf und ab. Burg Maus wird uns weitere Rheinblicke bieten, bis wir über steile Pfade hinunter zum Ende nach 15 km nach St. Goarshausen gelangen.  

 
Etappe 14: Wilder Rheinsteig von St. Goarshausen nach Kaub

Der nächste Tag wird mit 22 km und 860 Höhenmetern auf und ab anstrengender Wandertag. Wir werden für die Strecke ca. 7 - 8 Stunden brauchen. Dafür werden wir mit dem Dreiburgenblick eine herrliche Aussicht genießen können, wenn das Wetter mitspielt. Der Höhepunkt ist Loreley und Ausblicke wie das Kulturdenkmal "Alte Burg" und der Rossstein, die uns für die Mühen der zahlreichen, oft engen und steilen Auf- und Abstiege entschädigen. 
 
Etappe 15: Wilder Rheinsteig von Kaub nach Lorch

Der dritte Tag ist mit 15 km etwas geruhsamer. Wir werden Rheinland Pfalz verlassen und in Hessen einwandern. Die schöne Aussicht wird bleiben und mächtige Burgen, wie die Burg Gutenfels, werden wir entdecken. Bis wir dann Lorch am Rhein erreichen werden.

Etappe 16: Wilder Rheinsteig von Lorch nach Assmannshausen

Der letzte Tag dieser Tour führt über 15 km über sanfte Steigungen und breite Wege. Der Weg führt oberhalb des Rheins und wir können uns an vielen Wegbiegungen überraschen lassen. Permanent geht es dann auf 350 Höhenmeter zur Paul-claus-Hütte, wo dann der Abstieg durch Weinstöcke nach Assmanshausen eingeleitet wird. 

Ich bin gespannt auf diese Wandertour. Hoffentlich spielt das Wanderwetter mit, dann wird es doppelt schön.  


Fazit: Der Rheinsteig ist ein sehr schöner, aber anspruchsvoller Mittelgebirgswanderweg mit vielen Aussichtspunkten und Sehenswürdigkeiten. Er bietet viele außergewöhnliche Eindrücke mit den malerischen Rheindörfern und der phantastischen Landschaft. Sehr gut ausgeschildert.