Donnerstag, 6. Oktober 2016

Wandern auf dem Eggeweg Etappe 2 Kleinenberg nach Bad Driburg 27,9 km



Wandern auf dem Eggeweg


Der Eggeweg (Wanderzeichen: X und E 1) verbindet den Teutoburger Wald im Norden mit dem Sauerland im Süden. Der Wanderweg führt auf seiner gesamten Route durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Dabei folgt er dem Kamm des Eggegebirges, einer alten Heeres- und Handelsroute. Dieses bewaldete Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 1 (Nordsee – Mittelmeer) besticht mit grandiosen Aussichten, sauberen Bachläufen und einzigartigen historischen Schätzen. 25 Schutzhütten am Wegesrand gewähren dem Wanderer bei Regen Unterstand. Der Eggeweg wurde 2004 und 2007 mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg wesentlicher Bestandteil des Wanderprojekts „Hermannshöhen“.

Der Wanderweg beginnt eigentlich an den Externsteinen in Richtung Süden. Wir mussten allerdings wegen
einer Hotelreservierung umdisponieren. Wir gehen den Weg daher „rückwärts“.
Heute die Etappe 2: Kleinenberg – Bad Driburg 27,9 km

Unsere Strecke haben wir gestern beim Insektenhotel nach 24,3 km Wanderung abgebrochen und sind dann dem Wegweiser 3,3 km nach Kleinenberg gefolgt. Der Weg führte dann rechts an der Bördehütte vorbei durch den Veddernkamp in den Ort. War eine gute Entscheidung, die Tour abzubrechen, zumal Ella wirklich mit den Fußblasen zu kämpfen hatte.

Das Hotel Engemann war sehr nett. Gemütliches Zimmer. Abends haben wir dort gut gegessen. Freundlicherweise bot man uns an, uns am nächsten Tag wieder zum Eggeweg zu fahren. Das Angebot nahmen wir gerne an und stiegen dann beim Parkplatz Grunewald in den Eggeweg wieder ein. 
 
Nach ca. einem Kilometer erreichten wir die Borlinghauser Hütte, wo gestern eigentlich unser geplanter Ausstieg gewesen wäre. Wir waren froh, dass wir diese heutige Variante genommen haben, denn wir wären sonst sehr spät und im Dunkeln am Ziel gewesen.
 
Der Eggeweg führt nun durch das Barlinghauserholz, ein dichter Fichtenwald und sehen rechts ein Hinweis zum Aussichtsturm „Bierbaums Nagel“. Kurz darauf passieren wir die Teutoniaklippen, die den Wanderweg erheblich aufwerten. 
 
Nun scheint auch die Sonne und wir erhalten schöne Fotomotive. Die nächste Hütte ist die Krollhütte beim Försterkreuz. 
 
 Auf einer Höhe von 390 Meter weist uns der Fernmelde- und Fernsehturm den richtigen Weg.
 
Wir überqueren die Bundesstraße und gehen geradeaus zum Fernsehturm, wo wir eine kurze Rast machen. Der Eggeweg verfügt über 25 Schutzhütten, d. h. alle 2,5 km eine Schutzhütte, die z. T. noch recht neu sind. Auf dem Paderborner Berg machen wir dann eine längere Rast und sind froh, dass unsere Beine eine Pause bekommen. Die gestrige Tour von 28 km zeigt Wirkung auf unsere Kondition. Ella kämpft bemerkenswert mit ihren Fußblasen.   
 
Im weiteren Verlauf des Eggeweges macht er einen kleinen Bogen und führt uns an der Teufelsküche vorbei. Eine imposante Felsen- und Klippenkonstellation. Dann treffen wir die Landstraße L828 in Herbram-Wald. Es ist kaum zu glauben, aber der Eggeweg führt zunächst am Rande der Landstraße und dann behelfsweise neben der Landstraße über einen kleinen verwachsenen Pfad. Das gefällt uns überhaupt nicht. An der nächsten Landstraßenkreuzung werden wir erlöst. Auf der anderen Straßenseite finden wir die Radbaumhütte.
 
Nun geht es auf dem Eggeweg weiter zu unserem zweiten Etappenziel Bad Driburg. Der Weg geht nun aufwärts auf einem Schotterwaldweg bis wir dann endlich die Hütte „Schöne Aussicht“ erreichen. Wir genießen den schönen Blick auf Bad Driburg. 
 
Dort führt unser Weg in den Ort. Die Markierungen sind nun wirklich nicht einfach zu folgen. Wir erreichen die Iburg Ruine und die Sachsenklause mit Aussichtsturm. Abwärts führt der Weg dann nach Bad Driburg. Nach kurzer Orientierung finden wir unser Hotel „Zum braunen Hirschen“ direkt an der Kirche. Wir haben es nach 27,9 km geschafft.  
 
Fazit: Gut ausgeschilderter Wanderweg. Viel Wald mit einigen Anstiegen, ansonsten führt uns der Weg über den Kamm. Die wenigen Aussichten sind reizvoll. Die Teutoniaklippen waren sehr reizvoll. Die Strecke an der Landstraße von Herbram-Wald war furchtbar.
 
Daten: Länge 27,9 km Aufstieg 323 m, Abstieg 302 m, Startpunkt Kleinenberg 330 HM Zielpunkt Bad Driburg 216 HM. Das Wetter war super, trocken, Sonnenschein und 23 Grad.

Wir waren 7:14 h in Bewegung und machten 2:30 h Pause mit einer Geschwindigkeit von 2,9 km/h. Die Blasen an Ella´s Füssen haben unsere Geschwindigkeit gebremst.  












































Montag, 3. Oktober 2016

Der-Wanderfreund.de wird fünf Jahre - Wandern macht Dich stark und frei



Kaum zu glauben, nun ist Der-Wanderfreund.de fünf Jahre Online. Was aus einer Laune oder einer guten Idee geboren wurde, hat in dieser Zeit viel erreicht und unternommen. Viele regionale Wanderwege wurden erforscht und dokumentiert. Fernwanderwege wurden entdeckt und manch ein Urlaub wurde auf Schustersrappen verbracht. Viele Wandererfahrungen wurden für das Nachwandern dargestellt. Auch Gastautoren haben ihre Wanderberichte einstellen können und den Wanderblog unterstützt. 

Das Mantra  Wandern macht Dich stark und frei wurde mit Leben erfüllt.
 
   Denn Wandern macht dich stark, da es nicht nur Bewegung zu Fuß ist, sondern Wandern Deinem Körper gut tut. Wandern ist gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel. Es ist entspannend und wohltuend für den Körper und für den Geist. Wandern tut gut, denn ruhige Bewegungen im Grünen macht den Kopf frei, beruhigt und entstresst. Man fühlt sich nach dem Wandern allgemein fitter, zufriedener und jeder zweite fühlt sich nach der Wanderung körperlich fitter. 
 


Wandern macht dich frei, da man beim Wandern sofort den Alltag vergisst und sich auf die Wanderetappe konzentriert. Insbesondere beim Weit- oder Fernwandern (Wandertouren über längere Strecken und längere Dauer) kann man wunderbar abschalten und entstressen. Und durch die Produktion der Glückshormone „Endorphine“ fühlt man sich allgemein gut und bekommt ein ausgeprägtes „Freiheitsgefühl“, was beflügelt. 

 
Wandern macht den Kopf frei. Das Gehirn wird besser durchblutet und wird somit durch die Sauerstoffversorgung des Gehirns enorm verbessert. Es ist erwiesen, dass Bewegung in der frischen Luft das beste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. 
 
Durch die intensive Ruhe der Natur kehrt die innere Ruhe in sie ein und man nimmt die Sinneseindrücke der Natur auf. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.


 Kein Wunder, dass viele Menschen im Urlaub statt die Strandmatte einzupacken die Wanderschuhe schnüren und den Rucksack aufsetzen, um neue Landschaften zu erkunden. Wer noch nicht viel Wandererfahrungen hat, sollte Wandern bei Tagesausflügen ausprobieren. Dabei sollte die Strecke nicht länger als 15 km sein. 
 


 Wem das Wandern dann gepackt hat, kann die ersten Fernwanderungen in seinem Urlaub verbringen. Wanderrouten, Premiumwanderwege in Deutschland gibt es reichlich. Diese sind gut geführte und ausgeschilderte Qualitätswanderwege durch wunderbare Landschaften. 

 
Auf unserem Wanderblog findet Ihr reichlich Fernwanderweg, z.B. der Hexenstieg (Harz), Malerweg (Sachsen), Weserberglandweg, Rheinsteig, Heidschnuckenweg, EggewegSchluchtensteig etc. oder viele viele Wanderwege für eine Tagestour. 
 
Wir bedanken uns an allen Lesern und Unterstützern des Wanderblogs und wünschen Euch viel Spaß beim Nachwandern. 

Über Euer Feedback würden wir uns weiter freuen.

Wir machen weiter und wollen Euch weiterhin über viele Wandertipps und -erfahrungen berichten. 

Viele Wandergrüße

 Thomas Schulte   

Freitag, 30. September 2016

Wandern auf dem Eggeweg Etappe 1 Marsberg nach Kleinenberg 27,5 km



Wandern auf dem Eggeweg

Etappe 1: Marsberg – Kleinenberg 27,5 km

Der Eggeweg (Wanderzeichen: X und E 1) verbindet den Teutoburger Wald im Norden mit dem Sauerland im Süden. Der Wanderweg führt auf seiner gesamten Route durch die abwechslungsreiche Landschaft des Naturparks Eggegebirge und südlicher Teutoburger Wald. Dabei folgt er dem Kamm des Eggegebirges, einer alten Heeres- und Handelsroute. Dieses bewaldete Teilstück des Europäischen Fernwanderweges E 1 (Nordsee – Mittelmeer) mit grandiosen Aussichten, sauberen Bachläufen und einzigartigen historischen Schätzen. 25 Schutzhütten am Wegesrand gewähren dem Wanderer bei Regen Unterstand. 
 
Der Eggeweg wurde 2004 und 2007 mit dem Gütesiegel „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ des Deutschen Wanderverbands ausgezeichnet. Zusammen mit dem Hermannsweg, der nördlichen Verlängerung bis Rheine, ist der Eggeweg wesentlicher Bestandteil des Wanderprojekts „Hermannshöhen“.

Der Wanderweg beginnt eigentlich an den Externsteinen in Richtung Süden. Wir mussten allerdings wegen einer Hotelreservierung umdisponieren. Wir gehen den Weg daher „rückwärts“ von Marsberg nach Kleinenberg.
 
Nach langer PKW-Fahrt erreichen wir um 10:30 h Marsberg und parken den Wagen kostenlos auf dem Park & Ride Parkplatz am Bahnhof. Nun geht es los. Die Wanderschuhe schnüren und nun den Eggewegeinstieg suchen. Nach kurzer Suche finden wir ihn. Bis zur Schranke, dann rechts bis zur Diemelbrücke gehen. Unten im Park an der Diemel sehen wir schon die Wegmarkierungen X bzw. E1. Es geht nun los. 71,5 km plus X liegen in den nächsten drei Tagen vor uns. Unser Tagesziel ist das Hotel Engemann in Kleinenberg.

Unsere Etappen sind:

Etappe 1: Etappe 1: Marsberg nach Kleinenberg 27,5 km

Etappe 2: Etappe 2: Kleinenberg nach Bad Driburg 27,9 km

Etappe 3: Etappe 3: Bad Driburg u den Externsteinen 22,5 km plus 3,2 km
 
Das Wetter ist heute gut zum Wandern. Trocken, anfangs 14 Grad, später ca. 21 Grad und etwas Sonne. Nach kurzem Weg an der Diemel geht es links aufwärts. Wir überqueren die B7 und finden auf der anderen Seite den Einstieg in die Via Regia. 
 
Der Weg geht nun steil aufwärts und lässt unseren Kreislauf arbeiten. Die ersten Schweißperlen begrüßen uns und wir werden leiser beim Aufstieg.
 
Dann treffen wir auf unseren ersten Ort Essentho. Den Weg folgen wir bis zur Kirche und finden die nächste Markierung dahinter. Nach kurzer Zeit verlassen wir den Ort. Rechts liegt eine schöne Fernsicht ins Diemeltal und Marsberg mit Burg vor uns. Schade, dass die Sicht einwenig diesig ist.
 
Dann geht es durch einen Waldlehrpfad und wir passieren nach neun Kilometern Oesdorf. Dort erreichen wir die erste Hütte Felsberg. Insgesamt werden wir noch 24 weitere Hütten erreichen. Von weitem hören wir Autogeräusche. Wir überqueren die Autobahn A44. Der Weg führt uns an den Bleikuhlen vorbei, etwas für Geologen. Der Ort Blankenrode ist dann schnell erreicht.
 
Der Weg führt uns nun in einer lang gezogenen Steigung zur Wüstung über einen märchenhaften kleinen Pfad. 
 
Dann geht es durch den etwas dunklen Papengrund und wir erreichen die Schutzhütte Mittelwald. Wir folgen nun die einfach zu merkende Markierung SE1X1, die uns noch etwas begleiten wird.
 
Der Weg führt uns auf einer Höhe zwischen 350 und 413 Höhenmeter. Das nächste Ziel ist zur Roters Eiche. Danach geht der Weg bergauf auf 413 HM bis wir die Nadel erreichen. Nun geht es leicht abwärts und wir erreichen ein großes Insektenhotel. Der Weg führt nun rechts nach Grunewald.
 
An dieser Abbiegung verwirren uns zwei Wegweiser Kleinenberg 3,3 km links und Kleinenberg 15,6 km rechts. Da wir nun schon 24,2 km gelaufen sind und es auch schon fast 18 Uhr ist, beschließen wir den Eggeweg zu verlassen und den kurzen Weg nach Kleinenberg zu nehmen. Denn um 19 Uhr wird es im September schon dunkel. Sicherheit geht vor.

Nur schade, dass wir die Hardehausen Klippen und das Felsenmeer verpassen. Aber wir sind froh, dass wir nach 27,5 km um 18:30 unser Hotel Engemann in Kleinenberg erreichen. Nun ruft uns die Dusche und wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend. Das Zimmer ist zwar klein, aber gemütlich.

Fazit: Gut ausgeschilderter Wanderweg. Viel Wald mit einigen Anstiegen, ansonsten führt uns der Weg über den Kamm. Die wenigen Aussichten sind reizvoll. Wüstung bei Blankenrode ist schon etwas geheimnisvoll.
 
Daten: Länge 26,1 km, Aufstieg 529 m und 510 m Abstieg. Start Marsberg Ziel Kleinenberg, Wir waren 6:13 h in Bewegung und machten 1:30 h Pause mit einer Geschwindigkeit von 4,4 km/h und das trotz zweier Blasen an den Füssen.

Morgen geht es auf der Etappe 2 von Kleinenberg nach Bad Driburg weiter.