Sonntag, 15. Juni 2014

Buchrezession: Südtirols schönste Almwirtschaften





Buchrezession: Südtirols schönste Almwirtschaften



 Auf 140 Seiten gibt der Autor, Oswald Stimpfl, liebevoll, informativ und sehr detailliert einen Einblick in die schönsten Südtirols Almwirtschaften. Schon auf den ersten Seiten des Buches bekommt der Leser eine große Urlaubsstimmung und den Wunsch die Wanderschuhe zu packen und als nächstes Wanderziel Südtirol zu bewandern. 

61 Almwirtschaften werden mit Fotos, vielen Details über die Almbetreiber, Hintergründe, Anekdoten, deren Spezialitäten und Infos in Kürze gezielt vorgestellt. Wer allerdings ein Wanderbuch mit detaillierter Wegbeschreibung erwartet, wird enttäuscht sein.

Hier stehen die Almwirtschaften im Fokus. Jedoch wird dem Wanderer für jede Alm ein Rundweg von bis zu 15 km vorgeschlagen. So kommt der Wanderer nach dem Rundweg auf einem gemütlichen Wanderausklang in der Almwirtschaft mit tollen Aussichten. Was will der Wanderer mehr?
 
Das Buch ist für den Almsommer ein idealer Guide mit vielen nützlichen Infos über die schönsten Almwirtschaften in Südtirol. 

Oswald Stimpfl, Südtirols schönste Almwirtschaften, Folio Verlag, 140 Seiten, ISBN 978-3-85256-643-6, D/A 13,50 Euro.    




Dienstag, 10. Juni 2014

Wandern auf den Weserberglandweg Etp 3. Gieselwerder nach Schönhagen

 

Wikipedia: "Der Weserbergland-Weg ist ein rund 225 Kilometer langer Fernwanderweg. 
Er folgt den Lauf der Weser von der Quelle bei Hannoversch Münden bis zum Durchbruch der Weser bei Porta Westfalica in 13 vorgeschlagenen Tagesetappen. Als Wegzeichen gilt seit Herbst 2012 ein blaues XW auf hellgrünem Grund. Diese neue Beschilderung hat die alten schwarz weißen XW-Zeichen abgelöst und wurde im Rahmen der Zertifizierung als Qualitätsweg umgesetzt.
XW Schild vom Weserbergland-Weg mit Wanderer im Hintegrund
Offizielles Wegeschild

Der Weserbergland-Weg verläuft durch die verschiedenen Mittelgebirgslandschaften des Weserberglandes, im Wesentlichen Reinhardswald, Solling und Wesergebirge. An der Strecke liegen mit Helmarshausen, Nienover und Amelungsborn gleich drei bedeutende Orte des Mittelalters."


Hier die Etappenvorschläge von der offiziellen Webseite Weserberglandweg.de
Wir habe uns allerdings aufgrund der Entfernung und der Übernachtungsmöglichkeiten für andere sechs Etappen des Weserbergland-Weg entschieden und sind folgende Etappen im Drei-Ländereck gewandert: 
Hier die kompletten Etappen der letzten zwei Jahre auf dem Weserberglandweg


2015 ein Jahr später liefen wir den zweiten Teil unserer Fernwanderung auf den Weserberglandweg und freuen wir uns die nächsten sechs Etappen des Wanderweges, diese sind:
   
 Hier das Höhenprofil des Weserberglandweges
Quelle: http://img62.imageshack.us/img62/6824/wbwhhenprofilgta.jpg



Erfahrungsbericht



Die gestrige Etappe von Vaacke nach Gieselwerder mit insgesamt 33,5 km hat uns aufgrund  des Umweges sehr gefordert. Wir haben unsere physischen Grenzen überschritten. Heute wird unsere Wanderstrecke planmäßig „nur 26,5 km“ lang sein. 

Wir kennen nun die Tücken der Wegbeschreibung insbesondere bei den Abzweigungen. Nach dem Verlassen von Gieselwerder sind wir nach 1,3 km beim Einstieg des WBW. Die Sonne scheint, das Wetter wird heute optimal zum Wandern. Angenehme Temperaturen. Unsere Stimmung ist Bomben gut, die Vögel begrüßen uns im Wald. 

Beim Wandereinstieg zeigt ein Wegeschild in den Wald mit zwei Wegen. Rechts ein komfortabler Märchenwanderweg, daneben ein dunkler halb zugewachsener Weg. 
 
Die Wahl ist selbstverständlich der rechte Weg. Fatal. Nach 800 Metern bemerken wir die falsche Entscheidung. Den Weg versuchen wir zu korrigieren, um die Querverbindung  zum WBW zu finden. Ergebnis trotz Navi ca. 5 km Umweg. Dies ist wieder das Grundproblem des WBW. Die Abzweigungen sind nicht immer eindeutig ausgeschildert. 

Vor Bad Karlshafen steigen wir wieder ein und  sind froh darüber. Vor Bad Karlshafen geht es  über eine beeindruckende Berghöhe.
 
Allerdings weißt der Weg dort große Markierungslücken auf, die nicht gerade Sicherheit geben. 
 
Von der Barockstadt Bad Karlshafen sind wir beeindruckt. Aufgrund Sanierungsarbeiten ist das Hafenbecken allerdings wasserfrei.
 
 Hier endete früher auch der Hugenotten- und Waldenpfad. Von  hier schifften sich viele Hugenotten ein und emigrierten nach Übersee. An  der Weserpromenade machen wir in einer Eisdiele Rast und überlegen, wie wir nach Schönhagen kommen.  

Dieser erholsame Aufenthalt  gibt uns Kraft, die nächsten 13 km zu wandern. Das Wetter scheint stabil  zu bleiben. Steil geht es nach der Weserbrücke auf Naturwegen in den Höhenzug Solling.
 
 Hier lohnt sich die Aussicht auf das Wesertal zu genießen. Die  Aussichtsplattform Skywalk, die fast 100 Meter über dem Wesertal  schwebt, ist besonders eindrucksvoll. 

Weiter geht es durch einen dichten Buchenwald unserem Etappenziel Schönhagen entgegen. 
 
Eine kleine Rast machen wir beim Höhenpunkt „Lug ins Land“. Ergonomische Bänke  bieten Entspannung vom Alltag mit Blick  auf die Hügel des Weserberglandes.

Unterwegs entdecken wir im Hutewald Auerochsen und Exmoorponys. Besonders die Heckrindbullen sind beeindruckend. 
 
Zu erschöpft sind wir, um einem Ausblick zum Mittelalterlichen Haus Nieover  zu unternehmen. Allerdings bekommen wir einen guten Eindruck von Nieover, die älteste Stadt des Sollings mit seinem alten Jagdschloss. 

In Nieover geht es noch einmal auf einen Wirtschaftsweg auf 300 Meter Höhe, bevor wir endlich in das idyllische freundliche Örtchen Schönhagen bei gelber Abendsonne einkehren. 
 
Im Gasthaus zur Harburg werden  wir  freundlich empfangen, wo wir uns bis zum Morgen wohlfühlen. 


Fazit: Eindrucksvolle sehr abwechslungsreiche Wandertour mit  vielen Highlights. Für die 26,5 km plus 5 km Umweg sind  wir 7 Std. 40 Minuten gelaufen. Gute Kondition ist notwendig. Die Markierung von Bad Karlshafen nach Schönhagen ist sehr gut. Zeitweise sind die kleinen Schilder alle fünf Meter vorhanden. Unterwegs stehen teilweise gemütliche Bänke. Tolle Wandertour, wie immer gutes Schuhwerk notwendig. Ausreichend Getränke und Snacks mitnehmen.






















































































Montag, 9. Juni 2014

Rucksack optimal packen und einstellen

Rucksack optimal packen und einstellen

Jeder Wanderer steht vor seiner Wandertour vor der Frage, was nehme ich auf meinem Tripp mit, welchen Rucksack brauche ich und wie packe ich ihn richtig? Wir haben uns für Deuter Rucksäcke entschieden z.B. Fortuna 32 plus 4. Sie sind leicht, haben wasserabweisendes Material plus Regenhülle und haben viele abgetrennte und gut zugängliche Fächer. Stoff- oder Lederrücksäcke haben den Nachteil, dass sie diese Vorteile nicht haben und sich mit Regenwasser voll saugen. 

Grundsätzlich gilt:

„Das Wichtigste beim Rucksack packen ist, dass man alles Überflüssige gar nicht erst mitnimmt! Maximal 20 - 25% des Körpergewichts kann ein Trainierter über einen längeren Zeitraum tragen. Ich empfehle allerdings nur 10 - 15 % des Körpergewihts inkl. Rucksackgewicht für normal trainierte. Die deutsche Bundeswehr geht sogar von 33% aus, was schon an Quälerei grenzt . Dort sind die Touren mit Rucksack aber auch bekanntermaßen extrem anstrengend!”
Der Schwerpunkt des Rucksacks sollte dicht am Körper und möglichst in Schulterhöhe liegen. So befindet er sich immer über dem Kör­per­schwerpunkt (KSP) und der Rucksack zieht beim Tragen nicht nach hinten. Größere Rucksäcke ab etwa 30 Liter packt man daher wie folgt:
  • Schlafsack, Daunenausrüstung und andere leich­te Gegenstände kommen ins Bodenfach. Mittelschwere wie Kleidung nach oben außen. Schwere Ausrüstung – Zelt, Proviant, dicke Jacken – nach oben in Schulterhöhe, möglichst nah an den Rücken.
  • Kleinigkeiten sind im Dec­kel­­­fach gut aufgehoben und schnell er­reich­bar. Um Nachteile wie Hängenbleiben, größere Wind­an­griffs­flächen oder Nässe zu vermeiden, so kompakt und so wenig Aus­rüs­tung wie möglich außen am Rucksack befestigen. Generell, gerade auch bei Seiten­taschen, auf die gleichmäßige Gewichts­ver­tei­lung achten.
  • Packbeutel, nicht zu prall, um tote Winkel zu vermeiden, schaffen innen Ord­nung.
    In wasserdichter Form sind sie eine sehr sichere Alternative zur Regenhülle.
Falsch!
Der Rucksack zieht stark nach hinten – der Rucksackschwerpunkt sitzt also weit ab vom KSP. Bei hohen Gewichten wird das Laufen so schnell zur Qual, weil der Körper ständig gegen das Gewicht des Rucksacks arbeiten muss. Die Schultergurte belasten die Schultern mehr als normal. In schwierigem Gelände kann die falsche Packtechnik zum Sicherheitsrisiko werden.

In leichtem Gelände

  
In leichtem Gelände (Wanderweg, flache We­ge) packt man den Lastschwerpunkt höher.

In schwierigem Gelände

  
In schwierigem Ge­lände (Hoch­tour, Steige) etwas tiefer und damit näher zum Körperschwerpunkt. Bei dieser Packweise läuft man zum Ausgleich zwar etwas mehr nach vorn gebeugt, aber man ist nicht so leicht aus dem Gleichgewicht zu bringen, wie bei einem hohen Schwerpunkt.

Die richtige Packtechnik

 Seinen Rucksack richtig zu packen scheint anfangs leicht. Die Packtechnik ist genau so wichtig wie ein gut eingestellter und sitzender Rucksack oder der richtige Schuh, denn ein gut gepackter Rucksack bedeutet mehr "Wanderqualität". Bei nicht unüblichen Gewichten von 15-25 Kg kann die Packtechnik über einen ent- oder verspannten Abend entscheiden. Dabei ist es egal ob Du ihn fürs Trekking, Wandern  oder die Bundeswehr packst. Also, wie packt man einen Rucksack?


Wegbeschaffenheiten bedenken:

Bei der Packweise sollte man unbedingt auch an die Wegbeschaffenheiten denken. Wer z.B. in alpinem Gelände oder engen Gängen unterwegs ist, sollte kompakt packen, damit man durch enge Felslücken passt oder auf einem schmalen Grad am Abgrund laufen kann. Wer dagegen sich über flaches, kahles Land läuft, der kann auch etwas "breiter" packen.

Alles fest im Griff:
Am oder im Rucksack sollte alles fest verstaut/fixiert sein, damit nichts hin und her schlägt. Auch wenn es nicht auffallen sollte, kann so was viel Kraft kosten, da man eine Gegenbewegung zum Ausgleich automatisiert.


Rucksackgewicht:
Hier gilte es, weniger ist mehr. Das Maximum sollte ein 1/4 des eigenen Gewichtes ausmachen. Wenn es sein muss mit Zelt u.a. Wer darüber liegt sollte seine Packliste nochmal überarbeiten. Natürlich kann es begründeterweise über 1/3 gehen, aber wir gehen von normalsterblichen Wanderern aus, die wandern wollen und keine Expedition wagen. Bei 10 kg Gesamtgewicht sollte bei normalen Fernwanderungen die Grenze sein. 


Schwerpunkt:
Bei leichten Touren sollte der Schwerpunkt nahe am Rücken und auf Schulterhöhe sein. Bei alpinen Touren sollte er weiter unten sein, denn ein zu hoher Schwerpunkt geht zu Lasten des Gleichgewichts.
Zudem sollte darauf geachtet werden, dass der Rucksack nicht einseitig gepackt ist (vorallem bei Seitentaschen darauf achten!).
Lockeres Tragen mit 12 kg Gewicht

Tipps & Tricks

Es ist sehr hilfreich, wenn man seinen Rucksack immer nach dem gleichen Schema packt und jedes Teil seinen festen Platz hat, dann findet man seine Sachen schneller..


Einteilung:
Es ist sinnvoll Kleidung, Hygiene, Medizin, Essen, etc. in optisch unterschiedliche Tüten (es reichen normale Einkaufstüten aus Plastik) einzupacken. Zum einen fällt das Packen leichter und man behält den Überblick.


Zugriff
Sachen, die häufig genutzt werden, sollte man im Fanny Pack, den Seitentaschen, unter den Frontaleingriff des Hauptfaches oder oben ins Hauptfach legen.


Fanny Pack
Das Fanny Pack (der obere Aufsatz des Rucksackes) sollte den Leichtgewichten der Packliste vorbehalten sein. Ins Fanny Pack gehören Sachen, die schnell zur Hand sein müssen, wie z.B.: •    Wanderkarten,
•    Messer, •    Lampe, •    Geldbeutel, •    Dokumente, •    Sonnenbrille, •    usw.


Hauptfach
Das Fach für alles: schwere, mittlere und leichte Sachen. Man sollte auch auf eine geschickte Packweiße achten, damit noch ein wenig Ordnung drin ist und man schnell an seine Sachen kommt.

Ins Hauptfach kommen z.B.: •    Kleidung, •    Hygiene,  •    Essen, •    Kocher, •    usw.


Bodenfach
Oft ist das Bodenfach durch einen Boden, der geöffnet werden kann, vom Hauptfach getrennt. Es wird zum Verstauhen des Schlafsacks genutzt. Das Bodenfach sollte richtig gut ausgefüllt sein, das verleiht dem Rucksack eine Stabilität. Ist er zu "lose" gefüllt, kann die darüberliegende Ausrüstung den Rucksack nach rechts oder links umknicken lassen.

Ins Bodenfach kommen also: •    Schlafsack, •    eventuell Isomatte.


Seitentaschen
Die Seitentaschen bieten zusätzlichen Stauraum und ist ein abgetrennter Stauraum, der Ordnung schafft. Sonst hat man ja nur das Fanny Pack, das Hauptfach und das Bodenfach.


Man sollte darauf achten, dass die Seitentaschen von den Rucksäcken ungefähr gleich schwer beladen sind.
Die Seitentaschen sind schnell erreichbar, also kommen hier Sachen rein, die schnell zur Hand sein müssen.


•    Außen am Rucksack
Sperrige Ausrüstung wie z.B. ein Zelt oder normale Isomatten gehören nach außen. Gute Rucksäcke verfügen über Schnallen im unteren, mittleren und oberen Bereich des Rucksacks. Man sollte darauf achten, dass nichts hin- und her pendeln kann!


Was kommt wo hin?
•    Zelt: unten ans Bodenfach
•    Isomatte: entweder unters Fanny Pack, an die Seite oder ans Bodenfach
•    Wanderstöcke: an die Seite
•    Geschirr/Besteck: Wer Platz braucht, der kann sein Geschirr an die Seite oder an den Frontaleingriff des Hauptfachs machen (so fixieren, dass es nicht rumbaumelt).

Ein weiterer  Tipp:
Bewährt hat sich das Überkreuzpacken, d. h. man packt die Gegenstände, die man schnell greifen möchte und oft benötigt bei dem Mitwanderer in seinem Rucksack und umgekehrt.

Eine weitere zentrale Frage: Rucksack optimal einstellen

Wie stellt man den Rucksack optimal ein, nachdem man den Rucksack richtig gepackt hat? Welche Strippen zieht man und wie richtig? Bevor ich alles beschreibe, könnt Ihr diese Informationen von diesem Video bekommen:

Hier ein Video zum richtigen Rucksack einstellen:

hier geht´s zum Video

Quellen für diese Tipps:
http://www.deuter.com/de_DE/rucksack-packen.php
http://www.bewaehrungsprobe.de/Rucksack-Packen#tipps

Mittwoch, 4. Juni 2014

Heidschnuckenweg Etappe 11 Oberoher Heide nach Weesen 13 km

Serie: Premiumwanderweg Heidschnuckenweg

hier die

Etappe 11 Oberoher Heide nach Weesen

Bisher  erschienen von den 13 Etappen des Heidschnuckenweg:
 hier klicken:Weitere Information, Karte und mehr

Erfahrungsbericht



Wir schreiben Mitte Mai 2014. Heute werden wir unsere Heidschnuckenwander-routen Etappe 10 und 11 wandern. Die Strecke von Fassberg nach Weesen ist insgesamt 32 km und wir werden den ganzen Tag dafür auf den Beinen sein. Vor drei Wochen haben wir eine ähnlich lange Wanderetappe auf dem Weserberglandweg gewandert. Allerdings forderte das Mittelgebirge uns doch mit Bergen von 500 Höhenmetern einiges mehr an Kondition ab. Hier sind die „Berge“ max. 100 Meter hoch. Morgen werden wir die 12. Etappe von Weesen nach Dehningshof mit bescheidenen 13 km laufen. Dann bleibt uns noch die 13. Etappe nach Celle, die wir später wandern werden.




Die Oberoher Heide ist eine der größten zusammenhängenden Flächen in der Südheide und Heimat von vielfältigen  Heidelandschaften. 
 
Wir erleben Heidelandschaften in einer großen Vielfalt fast ganz allein, da heute fast keine anderen Wanderer unterwegs sind.Wie bestellt  sehen wir von weitem eine Heidschnuckenherde, die langsam näher kommt.




Der Heidschnuckenweg streift die Oberoher Heide Richtung Süden. Er führt uns durch einen Birkenhochwald und weiter durch einen Wacholderwald, dann an einem Waldrand und Heidelandschaft entlang. Hier wechseln sich weitere kleine Heideflächen ab, bis wir einen Kieferwald passieren. 
 

Dann öffnet sich die Heide am Schillohsberg nach Süden mit flachen heidebestandenen Tälern.
 

Nach einiger Zeit am Waldrand erreichen wir den kleinen Heideort Lutterloh mit den heidetypischen Häusern und Höfen und großen alten Eichen.




Kurz nach Lutterloh folgen Wiesenwege. Bis  Lutterloh war dieser  Teil der Etappe sehr abwechslungsreich und naturnah. 
 

Wir kreuzen den kleinen Ort und erreichen schnell die  kleine Lutteroher Heide.
 

Dann wird der Weg monoton geradeaus Richtung Westen bis wir nach endlosen vier Kilometern das idyllische Dorf Weesen erreichen.




Unser Ziel ist das Hotel Im Wiesengrund, wo wir freundlich erwartet und begrüßt werden und wir uns auf den Abend mit einem guten Essen freuen.


Fazit: Diese Wandertour mit insgesamt zwei Etappen des Heidschnuckenweges war mit 32 km lang, aber sehr abwechslungsreich und naturnah. Eine schöne eindrucksvolle Landschaft hat uns begeistert. Zum Schluss gab es eine endlose monotone Zielgrade. Es war ein optimaler Wandertag. Wir sind die 32 km mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 41 Minuten gewandert (Ohne Pausen). Der Heidschnuckenweg ist sehr gut ausgeschildert (Kompliment). Gute Kondition ist notwendig, ebenso gutes Schuhwerk. Auch sollte man Proviant und Wasser mitnehmen, denn unterwegs gibt es fast keine Einkehrmöglichkeiten.



Hotel im Wiesengrund Weesen
Morgens ein fröhliches Frühstück