Dienstag, 1. Oktober 2019

Macht Wandern glücklich?


 
Macht Wandern glücklich?
Bei den Kindern, Jugendlichen und Leuten unter 30 Jahre sind die Begriffe „Wandern“, „Wälder“, „Berge“, „Natur“ etc. ziemlich verpönt und klingen uncool, langweilig und altmodisch. Vielleicht liegt es daran, dass es für Wandern keinen passenden flotten englischen Begriff, wie Dauerlauf gleich Jogging, gibt. Allerdings wird Wandern langsam bei allen Bevölkerungsgruppen immer beliebter, denn Wandern ist cooler und gesünder als man glaubt. Momentan ist Wandern voll im Trend und ist neben Joggen die beliebteste Outdoor-Aktivität der Deutschen.

Macht Wandern dich stark und frei


Was sind die Beweggründe des Wanderns? Die einen setzen sich Ziele des Wanderns, z. B. um auf den nächsten Gipfel zu steigen. Sportliche Fittness. Oder das erste Bier nach dem Wandern, was so gut tut und erfrischend ist.
 
Wandern macht dich stark, da es nicht nur Bewegung zu Fuß ist, sondern Wandern Deinem Körper gut tut. Wandern ist gesund für Herz, Kreislauf, Muskulatur, Immunsystem und Stoffwechsel. Es ist entspannend und wohltuend für den Körper und für den Geist. Wandern tut gut, denn ruhige Bewegungen im Grünen macht den Kopf frei, beruhigt und entstresst. Man fühlt sich nach dem Wandern allgemein fitter, zufriedener und es kann auch glücklich machen.

Wandern macht dich frei, da man beim Wandern sofort den Alltag vergisst und sich auf die Wanderetappe konzentriert. Man kommt aus der Alltagsroutine bzw. aus dem Hamsterrad raus. MAn schafft somit mit dem Wandern eine Distanz zum Alltag und erhält somit die Gelegenheit in Ruhe auf sich Selbst und seinem Leben zu schauen. 
Insbesondere beim Weit- oder Fernwandern (Wandertouren über längere Strecken und längere Dauer) kann man wunderbar abschalten und entstressen. Und durch die Produktion der Glückshormone „Endorphine“ fühlt man sich allgemein gut und bekommt ein ausgeprägtes „Freiheitsgefühl“, was beflügelt. 

 
Wandern macht den Kopf frei. Das Gehirn wird besser durchblutet und wird somit durch die Sauerstoffversorgung des Gehirns enorm verbessert. Es ist erwiesen, dass Bewegung in der frischen Luft das beste Mittel ist, sich selbst aus emotionalen Anspannungen oder Stress zu befreien. Durch die intensive Ruhe der Natur, kehrt die innere Ruhe in sie ein und man nimmt die Sinneseindrücke der Natur auf. Der Kopf wird frei von belastenden Gedanken.
 
Motivierend ist es das Tageswanderprojekt als selbst gestecktes Ziel zu erreichen, da es Selbstvertrauen und das Selbstwertgefühl steigert. Dabei soll man nicht dem falschen Ehrgeiz hinterherlaufen und andere wichtige Ziele aus den Augen verlieren, die auch das Wandern ausmachen. In Ruhe zu sich zu kommen, seiner wesentlichen Bedürfnisse wieder bewusst zu werden, den Kopf frei zu räumen ist genau so wichtig, als den nächsten Gipfel zu ersteigen. Manchmal sollte man vor dem nächsten Gipfel abbiegen, wenn man spürt, dass es gereicht hat.   
 

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