Sonntag, 2. Februar 2020

Wanderung durch die Partnachklamm zum Eckbauer und zurück zur Skistation nach Garmisch-Partenkirchen

Wanderung durch die Partnachklamm zum Eckbauer und zurück zur Skistation nach Garmisch-Partenkirchen


Für unsere heutige Wanderung ist das Wetter relativ egal. In der Partnachklamm wird es eh nass werden. Danach geht es über die Alm zum Eckbauer und und diesmal nicht einen Graskopf durch das Dörfchen Wamberg zum Ausgangspunkt, sondern zurück zum Olympischen-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen. 

 

Über alpine Wanderwege führt unsere Tour. Diese werden uns fordern und unsere Schweißdrüsen durchspülen. Dabei ist es nun schon Oktober. Das Wetter ist grau, allerdings soll es heute trocken bleiben. Wir passieren zunächst das Olympische-Skistadion und sind von der historischen Architektur begeistert.

 

25 Minuten bummeln wir über den Fahrweg neben der Partnach bis sich das Tal zusammenschnürt. 
 
Dann erreichen wir die Eingangsblockhütte (4 Euro) und betreten den Gang durch die 700m lange Partnachklamm. Der Weg führt dicht am Wasser entlang, der in das Gestein geschlagen wurde. 

 

Die Partnachklamm ist eine 702 Meter lange und vom Wildbach Partnach teilweise über 80 Meter tief eingeschnittene Klamm im Reintal nahe Garmisch-Partenkirchen. Die Talsohle befindet sich bei ~800 m ü. NHN in Klammmitte. 1912 wurde die Partnachklamm zum Naturdenkmal erklärt und seither auch begehbar; der Weg verläuft stets auf der rechten Bachseite.

 

Die Klamm ist faszinierend. Mit lautem Getöse strömt die Partnach durch die enge Klamm. 
 
Dann erreichen wir nach ca. 15 Minuten den Ausgang, wo der Fluss ruhig durch das stille Waldtal  fließt.

  

Den Wegweiser „Eckbauer“ folgend, geht es nach links über die mit Stangenholz bestandene steile  Böschung empor. Jetzt um diese Jahreszeit sind nicht mehr viele Wanderer hier, die das selbe Ziel haben.
   
 Nach dieser anstrengenden Steigung erreichen wir das Vordergraseck, mit Gaststätte und Hotel.Einige Wanderer machen hier ihre erste Rast.

 

Weiter geht es über eine große Alm nach Süden, wieder eine Steigung mit vielen Kehren und Schleifen, bis wir endlich zum Gasthaus Eckbauer auf 1220 m Höhe ankommen. 
 
Hier erleben wir einen herrlichen Weitblick auf die majestätischen Alpengipfel auf der Terrasse der Gaststätte. Da es doch ziemlich frisch ist, suchen wir Schutz und Wärme in der gemütlichen Gaststätte, wo ich auch meine verschwitzten Sachen wechseln kann.
 
 Etwas höher liegt die Bergstation der Seilbahn. Wer möchte kann mit ihr zum Ausgangspunkt fahren.Die Seilbahn hat neue Kabinen bekommen, entsprechend sind auch die Preise gestiegen. Wir entschließen uns, den Rückweg zu Fuß nach unten zu laufen.

 

Es bleibt trübe, aber es bleibt wohl noch trocken. Wir gehen nun durch den Wald. Der Abstieg und zum Teil recht steil. Von weitem sehen wir das Dörfchen Wamberg, welches wir diesmal rechts liegen lassen und weiter dem steilen Pfad abwärts folgen.

 

Auf dem Wanderweg folgen wir durch eine wunderbare Landschaft erreichen wir unseren Ausgangspunkt das Skistadion in Partenkirchen. Unsere Ferienwohnung ist nun nicht mehr weit.

Fazit: Wunderbare und spannende Wanderung durch eine schöne eindrucksvolle Landschaft. Mittelschwere Tour. Gutes Schuhwerk, Proviant und Getränke nicht vergessen. Die Tour ist 14,2 km lang. Dafür benötigten wir 3:46 Stunden. Niedrig 738 m hoch 1226 m.
 
 

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