Sonntag, 14. September 2014

Wandern auf das Karwendel und über die Dammkarhütte



Wandern auf das Karwendel und über die Dammkarhütte


Unser zweiter Urlaubstag in Mittenwald in Oberbayern. 

siehe auch Wanderungtouren im Zugspitzland und Karwendel

Das Wetter ist heute gut und geeignet, eine Wanderung auf dem Karwendel durchzuführen. Die Luft ist klar, für August etwas zu frisch. Einige Wolken schieben sich über den Karwendel.

lt. Wikipedia ist das Karwendel eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Es liegt zum größeren Teil in Tirol, zum kleineren in Bayern; die Grenze verläuft über die Nördliche Karwendelkette und durch das Vorkarwendel. Vier große Gebirgsketten ziehen sich von West nach Ost; hinzu kommen zahlreiche Seitenketten und -gruppen und nach Norden ein weitläufiges Vorgebirge. Seinen Namen trägt das Karwendel nach dem altdeutschen Familiennamen Gerwentil, erstmals 1280 erwähnt, der ursprünglich nur auf das Karwendeltal bei Scharnitz beschränkt war. Hermann von Barth dehnte den Begriff im Zuge der Alpenerschließung im 19. Jahrhundert auf das gesamte Gebiet aus. 
 


Die eindruckvolle Karwendellandschaft wartet auf uns. Die Karwendelbahn ist Ausgangspunkt und sie bringt uns schnell auf 2244 Metern zur Berggaststätte, Sonnenterasse etc. 
 
 Die Aussicht ist grandios. Wir wandern zuerst über die majestätischen Karwendelspitzen, um die Karwendelgrube und genießen die einmalige Atmosphäre. 
 
Der Hauptgipfel dieser Region ist die westliche Karwendelspitze mit 2388 m. Nach dem Abstieg kommen wir auf die Nördliche Linderspitze mit 2372 m.

 

Weiter geht es zur Bergstation, wo wir die Alpenausstellung im Riesenfernrohr besichtigen. Danach starten wir den Abstieg. 
 
Zunächst führt uns der Tunnel tief unter der Oberen Dammkarscharte in den obersten Teil des Hinteren Dammkars. Die senkrechten Wände der Karwendelspitzen sind beeindruckend.

 

Der Marsch durch den Tunnel dauert knapp 10 Minuten. Am Ende des Tunnels liegt eine riesige Gerölllandschaft. Nur mit Mühe sind die schmalen Pfade zu entdecken. 
 
Die vielen Bergwanderer zeigen uns von Ferne den Weg nach unten. Eine Wanderkarawane zieht abwärts. Nur wenige Wanderer aufwärts.

 

Auf dem rauhen Stein geht es im Kar kräftig abwärts und wir konzentrieren uns auf unsere Schritte. Nur zu leicht kann man auf dem Geröllfeld abrutschen. Der Blick  nach unten ist ehrfürchtig. Wie bleiben auf dem gelb markierten Pfad.

 

Am Fuß des linksseitigen Felsen passieren wir die Bergwachthütte, dann weiter tiefer wird es grüner und auf 1650 m kehren wir in der Dammkarhütte ein, die auf einer kleinen  Karschwelle liegt.

 

Danach marschieren wir in endlosen Kehren und Schleifen über Gras, Geröll und zwischen Latschen zu einem Wegkreuz. Jetzt muss man sich entscheiden. Die Route „Mittenwalder über Bankerl“ führt über eine lang hinziehende Forststraße zurück ins Tal.

 

Die andere Variante „Mittenwalder über Ochsenboden“ ist eine reizvolle aber anspruchsvollere Tour. Sie führt nach einem 20 Min. Aufstieg in schwierigeres Gelände am Fuß der 700 m hohen Kreuzwand, wo man die Geländeschulter mit 1470 m erreicht. Das Ende der Tour, vorbei an steilen Hängen und quer über tief eingeschnittene Bachbetten durch den Reineckwald, ist die Teilstation der Karwendelbahn.  



Fazit: Imposante Wanderung mit eindrucksvoller Felsarena und Geröllkare. Wunderbare mittelschwere Alpinwanderung. Tolle Ausschichten. Richtiges Schuhwerk, Proviant und Getränke sind erforderlich. Alpine Steige, teilweise sehr steiniges Gelände. Trittsicherheit ist notwendig.



Diese Strecke hat eine Länge von 13,2 km. Wir haben dafür 4 Laufstunden gebraucht. Hoch 2384 m, tief 936 m.



Viel Spaß beim Nachwandern.   

siehe die Direktlinks unserer Wanderungtouren im Zugspitzland und Karwendel


Unsere sechs Wandertouren sind fünf mittlere und eine leichte Tour für den Wandereinstieg. 
Folgende Touren sind mittelschwer und alle Rundwanderwege
Karwendelspitze



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