Sonntag, 1. April 2012

Schneeschuhwandern in der Schweiz Wallis in Crans Montana

Mit meiner neuen Rubrik >> E-Mail an den Wanderfreund << möchte ich allen eine Plattform geben, in der Ihr dem Wanderfreund von Euren Erlebnissen auf den Wanderwegen in aller Welt berichten könnt. Gerne sachlich informativ, gerne augenzwinkernd, doch Hauptsache mit Begeisterung. Interessiert? Dann sendet Euren Gastbeitrag per Mail an der-wanderfreund@web.de.  

Den zweiten Auftakt macht Vera K., die in ihrem Gastbeitrag einen interessanten Erlebnisbericht zum Schneeschuhwandern in der Schweiz Wallis zum besten gibt. Sehr lesenswert. Vielen Dank dafür liebe Vera. Sehr gelungener Beitrag. Viele Grüße. Der Wanderfreund.

Schneeschuhwandern? Nein danke! Oder doch???

Diese komischen Schlappdinger mit den langen Riemen soll ich gegen meine tollen Carvingski tauschen? Skepsis war angebracht. Aber der Schnee war sulzig, schon um 9:00 Uhr morgens 9 °C in 2200 Metern Höhe, es gab nicht viel zu verlieren. also los!

1. Tour von Crans Montana auf den Cry d’Er
Von unserem Sportclub in Crans Montana (Wallis/Schweiz) in etwa 1500 Metern Höhe wollten wir zur Gondel-Bergstation in 2267 Metern Höhe. Wir schätzten den Weg auf gute sieben Kilometer. 

Tage zuvor hatte unser Guide uns mit den Schneeschuhen vertraut gemacht und eine rote Skipiste hoch geleitet. Das wollten wir jetzt nicht. Also schnallten wir unsere Schuhe auf einer Bank oberhalb der Gondel-Talstation von Crans an und gingen zu den Wegweisern. Oh, da gab es ein paar mehr: gelbe, pinkfarbene, zugehängte…Wir entschieden uns für die Schilder mit dem „Tennisschläger“, nachdem wir uns darauf geeinigt hatten, dass das auch ein Schneeschuh sein könnte.

Die Zeichen führten mitten durch den Wald abseits jeglicher Wege und Zivilisation hoch und runter. Der verharschte Schnee und die griffigen Schneeschuhe gaben uns genug Halt, es sei denn, wir kamen zu stark an den Rand, dann sackten wir bis zu den Hüften ein. Nach etlichem Keuchen und Schnaufen stellten wir allerdings fest, dass wir uns immer weiter von der Gondel entfernten und auch nicht richtig an Höhe gewannen. Ein endlich gefundenes Spaziergängerpaar, das neben Französisch auch Deutsch sprach, wies uns den Weg zurück. Ach du Sch…

Tolles Panorama mit Blick auf den Matterhorn
 Kurz vor unserem Ausgangspunkt suchten wir nochmals intensiv nach dem richtigen Weg. Irgendwo sah ich eine Gondel, das konnte nicht so ganz falsch sein, schließlich hatten wir im Sportclub erfahren, dass der Weg die Gondelseile mehrfach kreuzt. Um die Lage zu erkunden, ging ich direkt auf die Gondeltrasse zu. Schneeschuhe haben vorne Zacken, die man in den Schnee rammen und so fast senkrecht den Berg hochgehen kann, als sei eine Treppe eingemeißelt. Von der Trasse aus hatten wir Übersicht, und einige Meter über uns befand sich der richtige Weg- mit pinkfarbenen Winterwanderschildern (ohne „Tennisschläger“) und den Zielen darauf. Fazit: kaum Höhe gewonnen, dafür Erfahrung und etwa eine Stunde Zeit und Kraft verloren.
 

Jetzt ging es allerdings zügig weiter. Der Weg schlängelte sich meist auf Ziehwegen in langen Kurven den Berg hinauf, größtenteils so geschickt angelegt, dass man mit den Skifahrern nicht ins Gehege kam. Schon bald liefen wir ohne Jacke, Mütze und Schal, und die Getränkevorräte begannen sich zu verkleinern. Die teilweise steilen Anstiege konnten wir entschärfen, da die Schneeschuhe einen Bügel besitzen. Wenn man den umlegt, wird beim Auftreten das Fersenniveau angehoben und das Gefälle etwas ausgeglichen. Allerdings ließ unsere Kondition merklich nach. Fit in Tischtennis, Squash und Radfahren zu sein, heißt noch lange nicht, gut hoch wandern zu können. Doch die atemberaubenden Aussichten auf das Bergpanorama des Wallis, die sich zunehmend zeigten, entschädigten für alles.

Gegen Mittag erreichten wir die Gondel-Mittelstation mit dem Restaurant „Merbé“. Jetzt in den Liegestuhl und heute nicht mehr aufstehen…. Aber nein, wir hatten ja ein anderes Ziel. Also setzten wir uns auf die Stufen des Gondeleingangs und verzehrten unser Lunchpaket, das wir uns im Sportclub jeden Morgen so vorzüglich zurechtmachen konnten. Wasser und Tee reichten noch aus, und weiter ging es.

Von der Mittelstation war es noch etwa ein Drittel des Weges, und es war nicht mehr so steil. Aber wir waren auch erschöpft. Langsamer zu gehen, war jetzt ohnehin angebracht. Man musste einfach immer wieder anhalten, die Landschaft bewundern, fotografieren und schwärmen. Das Matterhorn kam in Sicht – oberhalb von Crans aus gesehen allerdings unspektakulär, es sieht eher aus wie eine Tobleronescheibe, der die Spitze fehlt. Was wir für das Matterhorn gehalten hatten, so hatten wir Tage zuvor gelernt, ist das Weißhorn.

Schon kurz nach der Mittelstation entdeckten wir die Talstation des Sessellifts „Pas de Loup“, nur ein Hang unter der Bergstation der Gondel, wusste der erfahrene Skifahrer. Also weiter. Aber der Weg führte keineswegs sofort nach oben, sondern über lange Schleifen kreuz und quer über den Hang. Es dauerte noch fast eine Stunde, bis wir den Übungshang mit den Skianfängern ereichten, und dann schlichen wir über die blaue Piste an den rasant herbeiflitzenden Anfängern vorbei, Schnecken gleich, nur noch ein Ziel vor Augen: endlich anzukommen.

Die letzten Meter waren wirklich die Schlimmsten. Aber nach einer heißen Schokolade und einer halben Stunde Bergpanorama ansehen, war die Strapaze vergessen. Als wir in die Gondel stiegen, um ins Tal zurückzukehren, planten wir bereits die nächste Schneeschuhwanderung.

2. Schneeschuhwanderung auf den Petit Bonvin
Zwei Tage später hatten wir die überdimensionalen Schlappschuhe wieder über der Schulter. Mit dem Gratisbus fuhren wir zum anderen Ende des Hochplateaus nach Aminona. Dort gibt es ebenfalls eine Gondel, aber ohne Mittelstation. Der Weg führt sechs Kilometer und 900 Höhenmeter auf einer Rodelbahn zur Bergstation der Gondel auf den Petit Bonvin. Diesmal ging es ohne Verlaufen, aber wieder mit viel Schwitzen und dem herrlichen Bergpanorama hoch.

Zwischendurch stellte sich – mangels Mittelstation – die Frage, ob wir wirklich ganz hoch oder lieber zwischendurch umkehren wollten. Die beiden Männer wollten „selbstverständlich“ ganz hoch. Eine Schwierigkeit war, dass es auf dieser Strecke keinerlei Restaurationen oder Hütten, ja, nicht einmal eine Sitzgelegenheit gab. Wie froh waren wir, als wir dann doch noch einen – geschlossenen – improvisierten Imbissstand fanden. Hier konnten wir wenigstens die zusammen-gelegten Bänke aufstellen und mussten für unser Picknick nicht im Schnee sitzen.

Wie bei der ersten Wanderung waren auch hier die letzten paar 100 Meter die schwersten. Aber auch hier wartete oben das Restaurant und die Gondel und – wie schon auf dem Weg – das wunderschöne Bergpanorama der höchsten Alpengipfel Matterhorn, Weißhorn, Mont Blanc-Massiv und die vielen anderen schneebedeckten Berge. Da muss man erst Schneeschuhwandern, um so was zu genießen, denn als Skifahren hat man ja nur ein Interesse: runter und gleich wieder rauf – welche Ignoranz!

Dienstag, 27. März 2012

Schneeschuhwandern der neue Outdoorspaß

Neuer Freizeitsport „Schneeschuhwandern“ 

Die neue Freizeitbetätigung im Winter ist das Schneeschuhwandern geworden. Ich habe es im Vogtland in Bad Elster kennen- und liebengelernt. Schneeschuhwandern ist kinderleicht und kann fast jeder, der die Kondition und Ausdauer dazu hat. Dabei ist der Wanderer an keine Routen gebunden und sofern ca. 3 cm Schnee unter dem Schuh ist, kann es losgehen. Natürlich macht es mehr Spaß, wenn man tieferen Schnee oder Tiefschnee zur Verfügung hat.

Hat man sich einen Schneeschuh unter den Berg- oder Wanderstiefel geschnallt und die ersten ungewohnten Schritte absolviert, gibt es kein Halten mehr. Man gewöhnt sich an den etwas breiten Gang und je nach Einsinktiefe wird man in einem Storchengang übergehen.

Den Schuh kann man flexibel der Ebene oder Steigung nach einstellen und wie ein Steigstiefel bei Steigung bequem benutzten. Bei harter Unterlage kommen die Harschkrallen zum Einsatz, die wie Frontalzacken beim Steigeisen genutzt werden. 

Der Schneeschuh ist heute kein schnöder Tennisschläger mehr, sondern es gibt bereits moderne Variationen bis zum Hightech-Gerät gibt es im Handel eine breite Auswahl. 

Schneeschuhwandern kann als gemütliche und stille, aber auch als kräftezehrende und abenteuerliche Sportart betrieben werden. 

Hier gibt es viele Möglichkeiten vom Genusswandern in der Ruhe der Einsamkeit in den Wäldern bis zum Zustieg für Snowboardfahrten abseits präparierter Pisten, von schwierigsten Anstiegen für ambitionierte Winteralpinisten bis hin zu Laufwettkämpfen. 


                                        
                                         
           Also nur zu und viel Vergnügen. 



Mittwoch, 21. März 2012

Das eisige Tal der sieben Mühlen im sächsischen Staatsbad Bad Elster

Diese Rundwanderung führt uns von Bad Elster durch das (eisige) Tal der sieben Mühlen über Täler im Winterschlaf  nach Adorf im Vogtland in Sachsen und zurück. Eine Strecke von ca. 15 km länge.

Es ist Februar 2012 und es verdammt kalt. Das Thermometer zeigt minus 16 Grad an. Eigentlich wollte ich alleine die ausgearbeitete Strecke wandern, aber eine nette Freundin hat mir ihre Begleitung angeboten, die ich natürlich nicht absagen kann. Da ich ihre Erwartungen vom Wandern nicht kenne, hoffe ich, dass wir keine Streckenprobleme bekommen werden. Schließlich werden wir ca. fünf Stunden durch die Saukälte gehen müssen.

Wissenswertes zum Vogtland und Bad Elster findest Du auf meinen Seiten unter:
Albert Bad - Bad Elster
In Bad Elster starten wir an der Information und gehen die Prof.-Paul-Köhler-Str. hoch und finden schnell (ca. 400 m) die Wanderstrecke mit Blauweißen bzw. den Vogtland Panoramaweg (VPW) und folgen den alten Schlossweg und gehen serpentinenmäßig den Berg hinauf.

 Nicht weit erreichen wir die Wanderschutzhütte, die Römerhütte und lassen diese links liegen. Den Weg folgend geht es durch den Wald bis zu einer großen ausgeschilderten Abzweigung. Hier im Vogtland gibt es eine große Auswahl von ausgewiesenen Wanderwegen. Ein Eldorado für Wanderfreunde.
 Da die Kälte uns trotz mehrerer Zwiebelschichten die Beine hoch kriecht, beschließen wir den Wanderweg weiterzufolgen, und nicht Richtung altes Schloss zu gehen. Uns verwirren die vielen Wegweiser, da sie von unserer Karte abweichen. Wir gehen bis zur Straße nach Gettengrün, folgen die Straße rechts Richtung Adorf. Vorher passieren wir einen Waldhohlweg, der uns mit einem eisigen Hauch geheimnisvoll empfängt. Nach den Häusern finden wir den versteckten Blauweißen Wanderweg der links in den Wald weiter zur Pelzmühle, den wir kurz darauf verlassen und weiter den grünweißen Wanderweg einschlagen. Hier bekommen wir einen schönen Ausblick Richtung Adorf.
 
Dieser Weg führt uns auf vereiste Wege, vorbei an bizarre Eislandschaften, gefrorenen Seen und Bäche zur Muckenmühle des Tettenweintal am Ufer des Görmitzbaches.

 Wer hier Windmühlen erwartet sollte sich auf die Wasserkraft besinnen. Diese Mühlen sehen anders aus.
 


 Ein Wegweiser an der Straße im Tetterweinbachtal zeigt uns auf eine Häusergruppe in Richtung Tal. Das ist die Muckenmühle. Die Richtung wirkt sehr privat, ist aber der richtige Wanderweg und führt durch die Hauser und am Garten vorbei zum Grünweißen Wanderwegsymbol.

unscheinbare Muckenmühle


Freiberger Tor von Adorf
Wir stapfen tapfer den Berg hinauf, der uns mit einem eisigen Ostwind empfängt und uns allerdings mit einem herrlichen Rundblick auf das Vogtland belohnt. Adorf ist nicht mehr weit und wir gehen direkt durch das Freiberger Tor auf den Marktplatz  von Adorf. Der zentrale Punkt des Ortes ist wohl vom Aufschwung Ost verwöhnt worden, der Rest des Ortes schein davon verschont zu sein, da es noch den DDR Hauch verstrüht.Schön ist allerdings das Rathaus von Adorf, die Michaeliskirche und die alte Posthalterei. Lohnenswert ist ein Abstecher ins Waldbad Adorf oder ins "Klein-Vogtland", eine Miniaturschau, in der Sehenswürdigkeiten aus dem ganzen Vogtland versammelt sind.  
Schönes Rathaus von Adorf

 Die Straße führt uns den Berg hinunter zur B 92 die wir bis zum Auftohaus folgen und links einschlagen, wo uns der grünweiße Wanderweg begrüßt und den wir links and der weißen Elster flussaufwärts wandern und nach 3,5 km wieder zu unserem Ausgangspunkt in Bad Elster bringt.

Das Kurhaus von Bad Elster
Fazit: Abwechslungsreiche naturbezogene Wanderstrecke mit einigen bequemen Höhenunterschieden. Gutes Schuhwerk ist wichtig. Sehr gut ausgeschildert Toller Wanderweg, toller Tag bei toller Begleitung.
 
Karte: Südliches Vogtland Bäderregion,  Bad Elster, Bad Brambach, Cheb, Wander- und Radwanderkarte 
1 : 33.000, Herausgeber: Sachsen Kartographie GmbH Dresden.

Mittwoch, 14. März 2012

Auf dem Vogtland-Panoramaweg (VPW) von Bad Elster nach Bad Brambach

  Es ist tiefster Winter. Wir, vier Wanderfreunde, wandern im Februar von Bad Elster nach Bad Brambach auf dem VPW. Das Thermometer zeigt beim Start -22 Grad. Es ist saukalt und ich habe etwas Zweifel, ob alles gut geht, zumal die Strecke durch tiefsten Wald geht. Allerdings ist für den Sonntag ein kalter aber sonniger Tag vorhergesagt worden.Wir passieren bei guter Laune und wärmenden Sonnenstrahlen in Bad Elster die bekannten Trinkquellen, die Kuranlagen mit dem zugefrorenen Gondelteich und wandern von einem Staatsbad zum nächsten nach Bad Brambach. Hinter dem Gondelteich an der weißen Elster entlang, bekommen wir richtig gute Laune bei soviel Winderzauber.

Der VPW ist sehr gut ausgezeichnet und führt uns sicher an unser Ziel.

Karte und GPS Daten




Der Weg führt uns auf und ab durch Wälder des Elstergebirges. Die Landschaft ist malerisch und märchenhaft. Es erwarten uns drei schöne Ausblicke auf das südliche Vogtland.

 
Der Rauner Kirchsteig soll uns nach Raun bringen, ein kleiner denkmalgeschützter Ort mit vielen Egerländer Fachwerkhäuser, die den hübschen Ort ausmachen. Allerdings geht es noch eine Weile durch die wunderschöne Winterlandschaft. Die Wanderwege sind hervorragend ausgezeichnet.

Unterwegs sind wir bestens gelaunt. Der Wanderweg scheint gut gewählt. In den Pausen wärmen wir uns mit warmen Tee. 

Wir treffen vom Feld kommend auf die Straße, gehen links durch die Bahnunterführung, passieren den reizvollen Ort, die Kapelle, den kleinen Parkplatz und wandern rechts weiter den VPW. Dort fragen wir sicherheitshalber einem Rauner Einwohner nach dem VPW Weg. Der will uns uns allerdings wieder entgegengesetzt in die andere Richtung schicken. Wäre ein riesen Umweg gewesen, wenn wir ihm geglaubt hätten. Ein neuer Blick auf die Karte, dann geht es wie geplant weiter. Man sollte sich nicht von den Einheimischen beirren lassen. Häufig kennen sie die Wanderwege der Region garnicht. 
Es geht hinauf zu den oberen Lohhäusern, weiter über Forstwege durch den Wald nach Frauengrün, Kleedorf bis zum Ziel unserer Wanderung der Kurpark von Bad Brambach. Trotz oder gerade des eisigen Wettersaben wir eine atemberaubende schöne Landschaft kennengelernt. Das Wetter hat gehalten. Die Sonne hat die Temperatur auf -10 Grad steigen lassen. Die Strecke gehörte uns fast allein. Nur wenige Wanderer sind uns begegnet.



In Bad Brambach angekommen, sind wir froh aber auch einwenig wehmütig, dass dieser tolle Wandertag dem Ende zugeht. Die neue Wandergemeinschaft hat sich bestens bewährt. 
Ausgelassene Yoga-Übungen im Schnee
In Bad Brambach kehren wir in das Parkhotel am Kurpark ein. Die Küche hat zwar schon zu, allerdings ist der Gastwirt so nett und macht für uns unser bestelltes Essen. Wir stärken uns mit den typischen Speisen aus der Region zu günstigen Preisen. Zurück geht es mit einem Taxi nach Bad Elster.
 
Fazit: Wunderschöner Wanderweg in einer tollen Winterlandschaft. Auf und ab auf einem Mittelgebirgskamm. Sehr abwechlungsreiche Strecke mit vielen reizvollen Ausblicken über dem Vogtland. Länge der Strecke ca. 12 km. Gutes Schuhwerk ist sehr empfehlenswert. Wanderdauer ca. 4 Std.ohne Pausen. 
Einkehrmöglichkeit: Parkhotel Bad Brambach am Kurpark

Biersorte: Sternquell aus Plauen


Karte: Südliches Vogtland Bäderregion,  Bad Elster, Bad Brambach, Cheb, Wander- und Radwanderkarte 
1 : 33.000, Herausgeber: Sachsen Kartographie GmbH Dresden.










Sonntag, 11. März 2012

Die WanderReporter entdecken den Der-Wanderfreund




1. März 2012

Wanderblogs – Spannende Berichte und hilfreiche Tipps

Karin
von:
Karin

Noch vor fünf Jahren gab es im weltweiten Web noch kaum deutschsprachige Wanderblogs. Doch mittlerweile gibt es eine ganze Reihe an privaten und unternehmerischen Plattformen, auf denen über Wandertouren, Wanderausrüstung und Wanderereisen berichtet wird." width=
Mit den Ausrüstungsblogs will ich mich zunächst nicht befassen. Hier findet man natürlich viele Tipps zu Bekleidungen und passende Informationen zu Rucksäcken und sonstigem Zubehör.
  
Besonders schön sind die privaten Wanderblogs, die über die eigens erlebten Touren berichten. So hat z. B. http://www.der-wanderfreund.de/ Berichte über Norddeutschland im Angebot sowie Tipps rund um´s Wandern. In einem unterhaltsamen Styl schreibt Buch-Autor Matthias Kehle auf http://einfach-wandern.blogspot.com/ über alle Wandergebiete Europas und auch Spezialgebiete wie das Nacktwandern. (Das wolltet Ihr doch sicher schon mal wissen…)

Erfrischend lebendig schreibt Angelica in Ihrem Blog auf http://wandernbonn.wordpress.com/. Die niemals müde werdende Bonnerin tourt fast jede freie Minute auf den Eifelsteig, Rheinsteig und den Traumpfaden und entdeckt auch die eher unbekannten Wege an der Mosel und im Westerwald. Darüber hinaus beschäftigt sie sich auch mit Wanderliteratur und Fachfragen rund um´s Wandern und bereitet alle ihre Touren mit GPS-Tracks auf

Wer etwas Zeit hat, dem empfehle ich die Reisebeschreibung von Jens Franke auf http://100tage.jensfranke.com/, der im Jahr 2011 an 100 Tagen einmal quer durch Deutschland getourt ist und einfach wunderschöne Bilder schiesst – so schön ist Wandern in Deutschland!
Weitere Wander- und Outdoorblogs findet Ihr in unserer Blogroll!