Freitag, 12. August 2016

6. Etappe auf dem Schluchtensteig von Todtmoos nach Wehr 24 km




Heute ist der 05.06.2016. Das Wetter macht uns heute noch mehr Sorgen. Heute ist unsere letzte Etappe auf dem Schluchtensteig und es sah heute im frühen Morgen so aus, als ob wir diese einstellen. Kräftiger Dauerregen kam die Nacht runter, dazu noch starker Wind. Aber nach dem Frühstück war es nur noch ein leichter Regen und der Wind hat nachgelassen. Wir beschließen die Wandertour abzuschließen und nach dem Frühstück zu starten. Die Pfade in den Bergschluchten werden allerdings feucht und rutschig sein. Aber das kennen wir ja schon.

Zuerst führt uns der Weg durch die Innenstadt von Todtmoos. Langsam geht es aus Todtmoos hinaus und wir passieren gleich im Anschluss breite Forst- und Waldwege.
    
Hier können wir Strecke machen und unser Tempo ist gut. Rechts der Wehra geht der Schluchtensteig anfangs durch das zahme Tal nach Süden. Nach knapp vier Kilometer passieren wir den Ortsteil Schwarzenbach.

Hier lädt uns eine Einkehrmöglichkeit ins Landgasthaus Sternen ein. Dafür ist es noch zu früh und so wandern wir weiter bis der Wanderweg bei Au in den Talgrund zurückkehrt.
Nun wechseln wir die Flussseite. Hier rücken die Talflanken dichter zusammen und es wird nun steiler und felsiger. Die felsigen Bannwaldhänge bauen sich bis zu 200 m hoch über dem in der Tiefe schäumenden Fluss auf.
 
Der Weg wird schmal und rutschig, verläuft in kleinen Auf und Ab direkt am Berg entlang. Nebelschwaden schweben gespenstisch über den schmalen Pfad in den Bergen. Nun ist Trittsicherheit gefordert. Nun nur nicht abrutschen.
Dann treffen wir auf eine kleine Bank mit Aussicht ins Tal. Dann treffen wir auf einen breiten Forstweg, den wir nach kurzer Zeit wieder verlassen.
 
Nun geht es nach rechts auf schmalen Pfad direkt am Bach entlang. Der wurzelige und teils felsige rutschige Steig verläuft direkt am Wasser. Hier faszinieren kleine Wasserfälle, bizarre vermooste Steine und Felsblöcke bis zur alten steinernen Wehratalbrücke auf 593 Hm. Hier rauscht die Wehra mit lautem Getöse ins Tal.
Hier machen wir erst einmal eine Rast. Nun geht es über die Straße links und gleich wieder rechts auf einen schmalen Waldpfad in den Wald. Der Pfad geht schmal bergauf, während links unter uns die Wehra tobt.
 
Der Pfad geht auf und ab, bis wie die 720 HM erreichen. Hier herrscht eine üppige Fauna. Die Luft ist warm und feucht, wie in einem Tropenwald. Nach kurzer Zeit hört der Regen auf und die Sonne kommt durch.
Dann erreichen wir einen steilen Hang. Nun geht es ständig in Schleifen leicht bergab. Es geht über verschiedene Wassergräben, umgestürzte liegende Bäume bis wie endlich auf einen breiten Wegabschnitt stoßen. Es geht nun in Richtung Wehrastausee.
Bald sehen wir von weitem den Stausee, die gewaltige Staumauer und erreichen das Stauwehr. Wir überqueren die Staumauer bis zur Bundesstraße. Dort passierten wir die lange steile Steintreppe mit mehr als 200 Stufen abwärts.
 
Am unteren Ende folgen wir die Schluchtensteigmarkierung entlang der Wehra bis wir unser Wanderziel, das alte Schloss Wehr, erreichen. Dort feiern wir unser Wanderziel unserer Schluchtensteig-Wanderung. Sechs Tage waren wir unterwegs und nun ist unser Wanderprojekt geschafft.  

Fazit: Die 6. Etappe hat uns alles noch einmal abverlangt. Es war eine wunderschöne verträumte Wandertour über erst breite Forst- und Waldwege und über sehr schmale steile Pfade einer schönen abwechslungsreichen Hochschwarzwaldlandschaft. Länge 24 km. Es war eine mittelschwere Wandertour mit 320 HM auf- und 770 HM abstieg. Für diese Strecke brauchten wir 6:10 Laufstunden. Der höchste Punkt war 870 HM bei Schwarzenbach, die niedrigste Punkt bei 350 HM in Wehr.
 
Nun haben wie die Tour geschafft. Heute machen wir uns noch einen netten Abend in dem kleinen Städtchen Wehr. Die Kondition hat gehalten, ebenso das Schuhwerk auch und wir haben keine Blasen bekommen. Die Zweisockentechnik hat sich wieder einmal bewährt.

Achtung: Für diese Strecke Getränke und Proviant nicht vergessen. Auch diese sechste Etappe des Schluchtensteiges war perfekt ausgeschildert.   




















































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